Serbien ist nicht Nordkorea. Und Mazedonien
nicht Weißrussland. Beide Länder stehen nicht im Ruf, von autoritären
Diktatoren regiert zu werden, die Andersdenkende verfolgen, die
Opposition niederknüppeln und die Menschenrechte missachten. Insofern
ist kaum nachvollziehbar, warum die Zahl der Asylsuchenden aus den
beiden Balkanländern sprunghaft gestiegen ist. Dabei sind die
Chancen, tatsächlich als politisch Verfolgte anerkannt zu werden,
denkbar gering. Prakt
Am heutigen Abend informierte sich Bundeskanzlerin Angela Merkel
im Konrad-Adenauer-Haus über die Arbeit der 1edu GmbH, dem
Kompetenzpartner für die Entwicklung Interaktiver Klassenzimmer in
Deutschland. Im Rahmen der Bundesdelegiertenversammlung des Rings
Christlich-Demokratischer Studenten (RCDS) präsentierte 1edu die
Vorteile des neuen 1edu Classmate PC, ein speziell für den Einsatz an
Schulen konzipierter Laptop, der eine direkte Interaktion zwischen
Lehrer und
Joe Biden sollte Boden gutmachen für die US-Demokraten, und er hat
es geschafft. Inhaltlich ließ der 69-jährige Vizepräsident seinen
jugendlichen Herausforderer Paul Ryan besonders in außen- und
sicherheitspolitischen Fragen alt aussehen.
Die US-Soldaten sind aus dem Irak heimgekehrt, der
Afghanistan-Abzug steht bevor, Terroristenführer Bin Laden ist tot.
Biden ratterte die Erfolge seines Chefs Barack Obama derart
genüsslich
Die EU-Spitzen in Brüssel erhöhen im Ringen um die Bankenrettung
das Tempo und den Druck auf die deutsche Regierung, ihren Widerstand
aufzugeben, Not leidende Finanzinstitute an den Tropf des
EU-Rettungsschirms zu legen. EU-Ratschef Herman Van Rompuy schlägt
sich damit klar auf die Seite der kriselnden Südländer der Euro-Zone.
Griechenland, Portugal und vor allem Spanien verfolgen nur ein
politisches Ziel:
In Teilen der maritimen Wirtschaft an der Ems herrscht große
Sorge. Dem Papenburger Kreuzfahrt-Schiffbauer Meyer geht es zwar noch
gut. Aber auch dort wird das Auftragspolster dünner. Die Harener
Reeder indes leiden unter niedrigen Frachterlösen.
Wie weit der Preiskampf geht, machte der Chef des Hamburger
Stahlwerks kürzlich unbewusst deutlich. China, so sagte er, sei heute
ein Heimatmarkt für sein Werk. Eine Tonne Stahl dorthin zu
verschif
Diese Wahl war richtig. Das zeigen schon die nicht zu überhörenden
kritischen Kommentare, als gestern das Komitee in Oslo die
Europäische Union als Friedensnobelpreisträger benannte. Denn wer
sich beispielsweise wundert, wieso ein "bürokratisches, staatliches
Monster" und nicht etwa ein engagierter Dissident den Preis erhielt,
der leidet unter einem verengten Blickfeld.
Es war ein Stellvertreterkrieg, das Duell der
Kandidaten um den Posten des US-Vizepräsidenten. Joe Biden, derzeit
Amtsinhaber, musste gutmachen, was sein Chef Barack Obama vor gut
einer Woche vermasselt hatte. Und Paul Ryan hatte nachzuweisen, dass
er mehr ist als ein Nachwuchsmann, aus dem eines Tages etwas werden
könnte. Bei ihrer Redeschlacht wurde den Amerikanern immerhin etwas
deutlicher, was die Unterschiede ausmacht bei dieser Wahl. Biden und
Obama setzen auf eine vorsich
Ach, Europa. Schon vergangenes Jahr war darüber
spekuliert worden, das Nobelpreis-Komitee könne ein Zeichen setzen –
und angesichts der Krise, die den Kontinent auseinanderzureißen
droht, daran erinnern, dass es sich bei der Europäischen Union in
allererster Linie um ein einzigartiges Friedensprojekt handelt.
Mancher hierzulande scheint das vergessen zu haben, aber die Menschen
in der früheren jugoslawischen Teilrepublik und dem heutigen
EU-Mitgliedsland Slowenien
Noch steht ja in den Sternen, ob und wie die
Europäer ihre EU, ihren wichtigsten zivilisatorischen Fortschritt,
über die Runden retten. Ob die Union und ihre demokratische
Legitimation nicht gerade schwersten Schaden nehmen an Schuldenkrise
und Rettungsschirmen. Wäre die Wahl auf einen Leuchtturm der Einigung
wie Helmut Kohl gefallen, es käme einem Zeichen gleich. Schließlich
lässt sich dessen Politik samt Nachwirkungspotenzial beurteilen. Was
dem Vorgehen be
Und man darf sich fragen, ob es keinen besseren
Zeitpunkt für das Nobelkomitee gab, der EU den Preis zuzuerkennen:
Beispielsweise schon früher, nach der umfassenden Osterweiterung.
Oder in einigen Jahren, wenn die Türkei aufgenommen ist. Bestenfalls,
wenn aus dem halbgaren Gebilde die Vereinigten Staaten von Europa
geworden sind. Doch die Begründung des Komitees ist bestechend
richtig: Alle Welt vergisst in der Krise den eigentlichen Gedanken
der EU. Sie wird reduziert