Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Notenbanken

Unliebsame Maßnahmen oder Entscheidungen auf
andere abwälzen, ist menschlich. Nichts anderes tun Politiker, wenn
sie die Europäische Zentralbank dafür in die Pflicht nehmen, die
Zinslast von Staatsschulden zu verringern und durch eine Politik des
billigen Geldes die Konjunktur anzutreiben. Etwas anderes ist es,
dass sich die Notenbanker von den Politikern tatsächlich vereinnahmen
lassen. Niemand zwingt Mario Draghi und die anderen Direktoren der
EZB, Staatskredite

PMP Vorbereitungsseminare bei Grobman&Schwarz

PMP Vorbereitungsseminare bei Grobman&Schwarz

Methodische Grundlagen und fundiertes Prozesswissen sind entscheidende Faktoren für einen Projektmanager und in vielen Unternehmen unbedingte Voraussetzung für gehobene Positionen. Mit der weltweit am meisten verbreiteten und anerkannten Zertifizierung als PMP des PMI (Project Management Professional beim Project Management Institute) weisen sich viele Projektmanager als zertifizierte Experten mit dem notwendigen Fachwissen zur Leitung von komplexen Projekten aus. Neben verschiedenen –

Allg. Zeitung Mainz: Ehrenrettung / Kommentar zum Friedensnobelpreis

Man mag sich über die Originalität der Entscheidung
streiten. Der Friedensnobelpreis an die Europäische Union ist
allerdings genau das richtige Zeichen in einer Zeit, in der wir –
geschichtsvergessen wie wir sind – den Wert von Frieden und Freiheit
in Europa kaum noch zu würdigen wissen, und in der wir die
europäische Gemeinschaft in den Tagen ihrer schwersten Krise
leichtfertig infrage stellen. Mutiger wäre es allerdings gewesen,
diesen Preis auch zu persona

WAZ: Doch noch ein Grund zum Feiern? Kommentar von Gerd Heidecke

Ob es am 27. Oktober, dem Datum der abgesagten
50-Jahres-Feier, für die Beschäftigten im Bochumer Opel-Werk doch
noch etwas zu feiern geben wird? Zumindest ist dies das Ziel der
Betriebsräte bei den Verhandlungen mit dem Vorstand, die einen Tag
zuvor zum Abschluss kommen sollen. Die dabei angestrebte
Beschäftigungsgarantie über Ende 2016 hinaus würde das Ende des
Bochumer Werks zu diesem Zeitpunkt verhindern. Die Hoffnung sieht so
aus: Bau auch des nächs

Südwest Presse: KOMMENTAR · NOBELPREIS

Gute Wahl

Fünf kluge, unabhängige und nicht ins aktuelle politische Gerangel
verstrickte Persönlichkeiten haben eine gute Wahl getroffen. Die
Juroren des Nobelpreises haben den Blick frei für den Wert der EU
jenseits der Debatten über den angeschlagenen Euro oder das Verbot
von Glühbirnen. Es ist frappierend, wie oft Menschen aus Afrika und
anderen Erdteilen das friedliche Zusammenwachsen des europäischen
Kontinents als ihr Vorbild darstellen, wäh

Westdeutsche Zeitung: Friedensnobelpreis = Von Wibke Busch

Ist das Nobelkomitee denn noch ganz gescheit?
Der Friedenspreis 2012 an eine Europäische Union, die mitten in der
größten Krise ihrer Geschichte steht und mehr und mehr die Akzeptanz
ihrer Bürger verliert? Die Antwort lautet eindeutig: ja. Die
Entscheidung aus Oslo ist goldrichtig, gerade wegen der jetzigen
Euro- und Schuldenkrise in Europa. Denn sie macht deutlich, wofür der
politische Einigungsprozess im Kern steht und warum es sich lohnt,
für diese Idee zu

Börsen-Zeitung: Neue Normalität gesucht, Börsenkommentar „Marktplatz“, von Georg Blaha.

Eine steigende Welle von Liquidität" sehen
einige Analysten auf die Finanzmärkte der Schwellenländer zukommen.
Daten des Analysehauses EPFR Global belegen diese Einschätzungen:
Fonds auf Aktien und Anleihen der Emerging Markets verzeichnen seit
September steigende Zuflüsse. Ursprung bzw. Ursache des Geldstroms,
der in das Anlagesegment der Schwellenländer fließt, ist die lockere
Geldpolitik der großen Zentralbanken der westlichen Industriestaa

WAZ: Glückwunsch, Europa! Kommentar von Walter Bau

Der Friedensnobelpreis für die EU – eine
Verlegenheitslösung? Mitnichten! Es ist die überfällige Ehrung einer
Institution, deren Verdienste von den meisten von uns längst als
normal wahrgenommen werden. Doch genau da liegt das Verdienst. Denn
auch wenn die EU oft mit einem negativen Touch versehen ist, wenn
"die in Brüssel" als Verkörperung des Bürokratismus beschimpft werden
– die EU steht für ein Europa ohne Krieg, ein Europa der Vers

BERLINER MORGENPOST: Ein süßer Keks für unterwegs Thomas Schmid über die Entscheidung für die EU als Friedensnobelpreisträger

Nehmen wir–s von der positiven Seite: Die
Entscheidung, der Europäischen Union den Friedensnobelpreis zu
verleihen, regt zumindest zum Nachdenken, ja, zur Selbstreflexion der
Bürger Europas an. Dieser Preis geht in der Regel an einzelne
Personen – wobei auffällt, dass die Preise oft zu spät kommen und den
Verleihern in aller Regel der Mut fehlt, über den Schatten des mehr
oder minder linken Gutmenschentums zu springen. Noch keiner, der die
Werte des Westens scharf

Mittelbayerische Zeitung: Nicht nachlassen

Von Louisa Knobloch

Die Strategie ist aufgegangen: Statt komplett zum Wintersemester
2011 die Hochschulen zu stürmen, hat sich der doppelte Abiturjahrgang
auf zwei Jahre verteilt. So gesehen konnte der Wissenschaftsminister
gestern positive Nachrichten verkünden. Doch obwohl die Zahl der
Erstsemester leicht gesunken ist, sind die Gesamtstudierendenzahlen
in Bayern um 11 647 gestiegen. Das sind 3,6 Prozent mehr als im
Wintersemester 2011/2012 und sogar 15,5 Prozent mehr als im