Wer sich mit antiker Kunst beschäftigt, stößt
irgendwann einmal auf Mäander-Ornamente. Folgt man den Linien in
diesem dem Fluss Mäander nachempfundenen Muster, stellt man fest,
dass sie viele Bögen machen, aber wenig Fortschritt. Womit sie ein
perfektes Symbol für die Versuche abgeben, Griechenland vor dem
finanziellen Ruin zu retten. Egal, wie viele Gipfel,
Last-Minute-Einigungen und Krisentreffen es noch geben wird: Der
Untergang Athens wird bislang h
So paradox es klingt: Die wirtschaftliche Krise
einiger europäischer Staaten ist letztlich für die deutsche
Bauwirtschaft ein Konjunkturprogramm erster Ordnung. Ein nachhaltig
positiver Trend ist für die Baubetriebe aber längst kein
Automatismus. Die Politik muss hier endlich Handlungsfähigkeit
beweisen, damit die Bauwirtschaft auch in den kommenden Jahren ihre
Rolle als Konjunkturlokomotive erfüllen kann. Hier bietet speziell
die von der schwarz-gelben Koali
Es gibt sicherlich angenehmere Tage für Top-Manager
als den, der gestern über Eon-Chef Johannes Teyssen hereinbrach. Die
Anleger flohen in Scharen aus der Eon-Aktie, bis 13 Prozent rutschte
der Kurs des Papiers ab. Eine kalte Zahl, aber auch ein
Misstrauensbeweis für die Zukunftsstrategie des größten deutschen
Energiekonzerns. Die Turbulenzen sind erheblich. Noch steckt den
Mitarbeitern der drastische Abbau von 11000 Stellen in den Knochen,
die Stimmung ist auf e
Die Lippische Landeskirche, eine der kleinsten
evangelischen Landeskirchen in Deutschland, wird frühestens im Jahr
2014 darüber entscheiden, ob sie selbstständig bleibt oder mit einer
anderen evangelischen Landeskirche in NRW fusioniert. Das berichtet
das Bielefelder Westfalen-Blatt (Mittwochs-Ausgabe).
Komme es zu einer Fusion, sei die wahrscheinlichste Lösung ein
Zusammengehen mit der Evangelischen Kirche von Westfalen, sagte der
lippische Landessuperintendent Mar
Berichte über Fehlverhalten in der größten
Militärmacht der Welt siedeln meist im Heer der Fußsoldaten. Männer,
die im Irak oder in Afghanistan Nerven und moralischen Kompass
verloren haben oder beides nie besaßen, waren über Jahre das
klassische Beispiel für die furchtbaren Deformationen, die in diesem
Beruf drohen. Dass nun kurz hintereinander zwei der anerkanntesten
Vier-Sterne-Generäle Amerikas in Misskredit geraten sind, mag mancher
Mit jedem Tag wird klarer, dass die Rettung
Griechenlands ein teurer Spaß wird für Deutschlands Steuerzahler. Und
mit jedem Treffen der Troika aus EU-Kommission, Internationalem
Währungsfonds und Europäischer Zentralbank wird deutlicher, wie
uneins die Geldgeber sind. Dass sich an der Frage Zwist entzündet, ob
Athen nun zwei Jahre früher oder später einen Schuldenstand von 120
Prozent des Bruttoinlandsproduktes erreicht, stärkt das Vertrauen der
B&uum
Die Fluglinie Air Berlin will laut eines Berichtes des Fernsehsenders n-tv jeden zehnten Arbeitsplatz streichen. Das bedeute einen Abbau von rund 1.000 Stellen, hieß es weiter. Der Stellenabbau sei Teil eines Maßnahmenpaketes mit dem Namen "Turbine 2013", das bereits Anfang Oktober angekündigt worden war, allerdings damals ohne Details zu nennen. Das Unternehmen ist mit 9.300 Mitarbeitern, einer Flotte von 152 Flugzeugen und 35,3 Millionen Fluggästen nach eigenen
Köln. Der Zentralrat der Juden hat mit scharfer
Kritik auf die Ankündigung des Schriftstellers Martin Walser
reagiert, den Publizisten Michel Friedman wegen Beleidigung zu
verklagen. Zentralratspräsident Dieter Graumann nannte Walsers
Haltung im "Kölner Stadt-Anzeiger" (Mittwochausgabe) "mehr als
unverständlich, ja absolut unglaubwürdig". Die von Friedman als
antisemitisch kritisierte Friedenspreisrede Walsers von 1998 "bleibt
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