Krisenkommunikation verbessern!

Zu deutlich waren im Jahr 2012 die Versäumnisse und Fehler, die unter anderem vom Großflughafen BER und von der Charité in Sachen Krisenkommunikation gemacht wurden.
Aus Fehlern lernen wir. Aber wir müssen nicht alle Fehler selber machen. Es ist leichter, von den schlechten Vorbildern zu lernen.

Neue OZ: Kommentar zu Sportartikel / Industrie / Adidas

Heimat ist nicht genug

Der fränkische Sportartikelhersteller Adidas macht es vor: Nur
weil die Konjunktur in Südeuropa schwächelt, muss das deutsche
Konzerne nicht zwangsläufig in die Krise stürzen. Bei Adidas läuft es
ähnlich wie bei VW: Beide Unternehmen sind international inzwischen
so stark vertreten, dass sie die Krise im Heimatmarkt Europa mit den
Zuwächsen in den USA oder China kompensieren können.

Dem Adidas-Hauptkonkurrenten Nike

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar NRW-Justizminister Kutschaty will Strafrechtsreform Schnellschuss MATTHIAS BUNGEROTH

Was den NRW-Justizminister Thomas Kutschaty
(SPD) dazu bewogen hat, gerade jetzt eine Strafrechtsreform ins
Gespräch zu bringen, wird nur er selber wissen. Bei näherer
Betrachtung entpuppen sich die Ideen aus Düsseldorf als
unausgegorener Schnellschuss. Die Forderung nach Fahrverboten als
Ersatz für Geldstrafen ist nicht neu. Eine Umsetzung ist bisher daran
gescheitert, dass die Übertragung einer Sanktion, die als Strafe für
Verstöße gegen das Verke

Börsen-Zeitung: Sturz von der Klippe, Kommentar zum US-Haushaltsstreit von Peter De Thier

Die Uhr läuft unerbittlich, und die
Wahrscheinlichkeit, dass es in Washington im bitteren Streit um die
Umgehung der "Fiskalklippe" noch in letzter Sekunde einen Kompromiss
gibt, wird immer geringer. Einigen sich die beiden politischen Lager,
Demokraten und Republikaner, nicht, laufen zum Jahresende befristete
Steuersenkungen aus. Außerdem kommt es dann zu einer gesetzlich
verankerten Senkung von Staatsausgaben.

Den Kontrahenten verschließt sich offenbar, welc

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar US-Haushaltskrise Unvermögen DIRK HAUTKAPP, WASHINGTON

Die Verzweiflung über die Unfähigkeit der
politischen Klasse in Amerika treibt gerade seltsame Blüten. Kurz vor
dem Showdown im Schuldengefecht hat die landesweit größte
Kaffeehauskette einen Appell für mehr Gemeinsamkeit gestartet. Auf
allen Starbucks-Bechern prangt nun "Come together". Gemeint ist:
Werdet euch einig. Dass Demokraten und Republikaner ihre von Trotz
geprägten Sandkastenspielereien um den staatlichen Schuldenberg
rechtzeitig ein

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Philipp Rösler weiter in der Kritik Ladenhüter ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN

FDP-Chef Philipp Rösler gehört zu den
Politikern, die im Lauf des Jahres 2012 auf der Stelle traten. Das
ist erkennbar zu wenig für eine Partei, die sich in bundesweiten
Umfragen eher bei vier als bei fünf Prozent eingependelt hat.
Besserung ist nicht in Sicht. Der inhaltlichen Orientierung, die
Rösler vermitteln möchte, haftet etwas Altbackenes an. Schon zu
Beginn des Jahres 2012 schaffte er es nicht, mit dem
Wachstumsgedanken der FDP inhaltliche Attraktivit

Westfalen-Blatt: NRW-Bereitschaftspolizisten im Dauereinsatz: Das Innenministerium hat in diesem Jahr mehr als die Hälfte der 13 freien Wochenenden, an denen eigentlich kein Dienst angeordnet werden darf, gestrichen.

Die Polizisten der 18 Einsatzhundertschaften in
Nordrhein-Westfalen hatten in diesem Jahr kaum ein freies Wochenende.
Der Grund: Die Zahl der 13 arbeitsfreien Wochenenden, an denen kein
Dienst angeordnet werden darf, ist vom Innenministerium rigoros
zusammengestrichen worden. Das berichtet das Bielefelder
Westfalen-Blatt (Freitags-Ausgabe). Aus den Zahlen des Landesamtes
für Zentrale Polizeiliche Dienste (LZPD) von Januar bis November 2012
geht hervor, dass es die Beamten der 12. Einsa

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Börsenjahr

Vielleicht hatte der Börsenguru André Kostolany
(1906 – 1999) doch Recht. Aktien kaufen, Schlaftabletten nehmen und
nach Jahren Kasse machen. So lautete der Rat des Ungarn, der die
schwärzesten Tage an den Weltbörsen erlebt, aber niemals seine
Gelassenheit und Phantasie verloren hatte. Kostolany kannte weder
Hochgeschwindigkeitshandel noch die Exzesse des Derivatemarkts und
schon gar nicht die Desaster an fast allen Finanzmärkten Europas und
der USA. Trotzdem ha

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEn-BLATT (Bielefeld) zum EU-Sparprogramm

Es klingt nach einer gehörigen Portion
Populismus: Die EU soll ihren Beamten weniger zahlen, die Gruppe der
Kommissare verkleinern und die Verwaltungskosten minimieren. Das
fordert die CSU. Zieht man das zugegeben ziemlich plumpe Buhlen um
Wählerstimmen mit Hilfe von EU-Ressentiments ab, bleibt ein Moment
des Nachdenkens über brauchbare Ansätze, die aber nicht neu sind.
Turnusmäßig wird die Ausgabenpolitik der EU angeprangert – zu Recht.
Und es ist nicht nac