Es sollte eine Traumreise werden – mit dem vollen
Verwöhnprogramm von A bis Z. Stattdessen wachten die Reisenden mitten
in einem Albtraum auf. Die schrecklichen Bilder der verunglückten
Costa Concordia und die Schilderungen der Geretteten erinnern uns
unwillkürlich an das Titanic-Unglück. Fast genau hundert Jahre liegt
der tragische Untergang des Kreuzfahrtschiffes inzwischen zurück.
Hundert Jahre, in denen solche Unglücke – Gott sei dank – relativ
selten pass
Darin zumindest kann man Standard & Poor–s (S&P) nicht
widersprechen: Ein rundum überzeugendes Konzept zur Bewältigung der
Schuldenkrise in Euroland haben die Staats- und Regierungschefs der
Währungsgemeinschaft noch immer nicht zustande gebracht. Überdies
liegt die US-Ratingagentur richtig mit der Kritik an der
krisenverschärfenden Politik, mit der die Schuldenstaaten allein auf
einen rigorosen Sparkurs setzen. So gesehen sind dann nicht nur die
neun hera
Es ist freilich nur ein frommer Wunsch von Gregor
Gysi, dass bei der Linken nun Ruhe einkehrt. Der Machtkampf um die
Parteispitze wird in nächster Zeit unverdrossen weitergehen. Da es
keine Mitgliederbefragung gibt, sind die Chancen von Dietmar Bartsch
auf den Parteivorsitz deutlich gesunken. Wenn Lafontaine möchte,
läuft alles auf ihn nicht nur als Spitzenkandidaten sondern auch als
Parteichef hinaus. Dies wäre aber nicht nur ein Eingeständnis, dass
es ohne die P
Die Bildschirme von Apples iPhone und iPad mögen mit
Hochglanz strahlen, doch seit geraumer Zeit trübt sich dieser Glanz
ein: Immer neue Berichte aus den Fabriken der Zulieferer hinterließen
Schatten und Kratzer auf Apples Image. Dennoch gab sich der Konzern
stets verschlossen wie eine Auster, wenn es um die Bedingungen für
die Produktion seiner Geräte ging. Das lag vor allem an Steve Jobs.
Der verstorbene Firmenchef war ein Verfechter der
Null-Informationspolitik.
Schon in der Schule war die Note 1 besonders
dann wertvoll, wenn alle Klassenkameraden schlechtere Zensuren
hatten. Einen ähnlichen Effekt erlebt jetzt Deutschland. Die
Abstufung anderer Staaten ist natürlich kein Grund zum Jubeln. Denn
die Rettung des Euro wird dadurch erschwert und teurer. Aber dennoch
kann Deutschland ein Stück stolz drauf sein, als einziges Land der
Euro-Zone unangefochten das Rating AAA von Standard & Poor–s zu
besitzen. Denn Finnland, Luxemburg u
Es ist, als verliere das Paradies seine Unschuld.
Die Havarie eines Luxusliners fordert mindestens fünf Tote. Noch
immer werden Menschen vermisst. Die Kreuzfahrt-Branche besticht von
"Aida" bis "Queen Mary" durch blütenweißes Image. Einschiffen,
Loslassen, Träumen, Erholen – so die Traumschiff-Devise. Daran hat
auch der Unfall der "Concordia" nahe des Mittelmeerhafens
Civitavecchia nichts geändert. Die Empörung einiger Experten,
Ähnlich wie Schülerinnen und Schüler vor dem großen
Tag der Notenvergabe warten mittlerweile Europas Regierungen auf den
Auftritt der Ratingagenturen – da können sie im Anschluss noch so
sehr verharmlosen, deren Macht sei gar nicht so groß. Schließlich
hängt ihre eigene Macht immer mehr von dieser Bewertung ab. In der
Schule haben auch immer diejenigen, die mit guten Noten nach Hause
gehen konnten, lässig argumentiert, Noten seien doch eh unwi
Wir haben es immer gewusst: Diese Regierung mauert
sich mit ihren Werbe-Ideen nicht in das piefige Bindestrich-Land ein.
Schon als Chef Haseloff zur Rückholkampagne für ausgewanderte
Landeskinder blies, und die Stuttgarter mit einem Info-Stand
überraschte, wurde klar: Jetzt geht die Post ab. Sexy-Anhalt zeigt
sich weltoffen. Warum eigentlich nicht? Wer immer nur in seinen vier
Wänden sitzen bleibt, versauert. Das wissen auch die Abgeordneten,
die nun lautstark nach eine
Deutschland darf darüber mit Recht verärgert sein.
Natürlich ist es positiv, wenn die Bundesrepublik sozusagen als das
Paradies für Anleger gilt und deren Milliarden regelrecht aufsaugt –
ohne Zinsen bezahlen zu müssen. Aber der größte Zahler der EU und des
Rettungsschirms muss sich auf seine Freunde verlassen können. Wir
sind ja bereit, die gewaltige Last von 211 Milliarden Euro für die
Unterstützung der anderen zu tragen. Aber nicht mehr.
Berlin – Im Vorfeld der Grünen Woche stimmt die
Ernährungsindustrie die Verbraucher auf Preiserhöhungen ein.
"Zwischen drei und vier Prozent" müssten die Preise in diesem Jahr
steigen, sagte Jürgen Abraham, Vorsitzender der Bundesvereinigung
der deutschen Ernährungsindustrie (BVE), dem in Berlin erscheinenden
"Tagesspiegel" (Montagsausgabe).
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