Rheinische Post: Kommentar: Rating ernst nehmen

Berlin und Paris versuchen, das Urteil von
Standard & Poor–s kleinzureden. Bei aller berechtigter Kritik an der
forschen Rating-Agentur: Damit machen Merkel und Sarkozy es sich zu
einfach. Frankreich wird zurecht herabgestuft, seine Schulden sind
beängstigend. Es zeigt sich, dass die Euro-Retter selbst an Grenzen
stoßen. Wenn Europas zweitgrößte Wirtschaft nicht mehr bestens
kreditwürdig ist, hat der Rettungsschirm EFSF ein Problem. Bisher
konnte er sich g&

Neue OZ: Kommentar zu Ratingagenturen

Hart, aber berechtigt

Das Urteil der Ratingagentur Standard & Poor–s ist hart, aber im
Kern richtig: Die Euro-Zone ist noch weit davon entfernt, die
Schuldenkrise in den Griff zu bekommen. Deshalb ist die weitere
Herabstufung von Pleiteländern berechtigt. Zudem ist der Verlust der
Bestnote für Frankreich eine deutliche Warnung, es bei den
angekündigten Reformen nicht nur bei den guten Absichten zu belassen.
Ohne einen nachhaltigen Abbau des strukturellen Defizits wir

Lausitzer Rundschau: Internet-Beschleuniger Zur Entscheidungüber die Bundesliga-Ausstrahlung im Web-TV

Zugegeben: Viel zu sagen hat das Bundeskartellamt
nicht mehr, seitdem die europäischen Wettbewerbshüter immer mehr
Zuständigkeiten auf ihre Tische gezogen haben. Doch mit ihrer
Entscheidung zu den Bundesliga-Rechten ab der Fußball-Saison 2013/14
hat sich die Bonner Behörde zurückgemeldet – und sie schreibt
zugleich Mediengeschichte: Indem sie der Deutschen Fußball-Liga die
Erstausstrahlung von Bildern aus den Eliteklassen im Web-TV
prinzipiell erlaubt,

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur den Rating-Abstufungen

An den internationalen Finanzmärkten spielt die
Psychologie fast eine so große Rolle wie die harten Fakten. Das ist
im Ringen um die Kreditwürdigkeit der Euro-Staaten nicht anders.
Schon Stunden, bevor die US-Ratingagentur Standard & Poor–s (S&P)
ihre Entscheidung bekanntgab, sorgten Spekulationen darüber an den
Börsen für fallende Kurse, zum schwarzen Freitag aber kam es nicht.
Die im Gegenzug von europäischen Politikern und Wirtschaftsexperten

Rheinische Post: Präsident ohne Amt Kommentar Von Michael Bröcker

Je lauter die Rufe nach einem Ende der Debatte
werden, desto genauer sollte man noch einmal hinsehen. Denn der Kern
der Affäre bleibt unaufgeklärt. Die Frage, warum Christian Wulff als
Ministerpräsident für den Bau seines Hauses einen anonymisierten
Scheck einer Unternehmergattin erhielt und diesen Kredit später,
einen Tag, nachdem er von Recherchen eines Journalisten erfahren
hatte, in ein aufreizend günstiges Bankdarlehen überführte, ist bis
heute

Weser-Kurier: Der Weser-Kurier kommentiert in seiner Ausgabe vom 16.Januar 2012 die Entscheidung der Ratingagentur S&P zur Abstufung von neun Euroländern.

Letzte Warnung

Nicht die Herabstufung der Bonität von AAA auf AA+ ist so schlimm.
Sie bedeutet unmittelbar nur, dass einige Fondsgesellschaften,
Renten- und Lebensversicherungen nun von französischen oder
österreichischen Staatsanleihen die Finger lassen müssen, weil sie
verpflichtet sind, ihr Geld nur bei allerhöchster Sicherheit
anzulegen. Die Finanzminister werden allerdings steigende Zinssätze
zahlen müssen, wenn sie ihre Milliardenschulden refinan

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Das Unglück der „Costa Concordia“ Albtraum auf dem Traumschiff BERNHARD HÄNEL

Es sollte eine Traumreise werden, doch es wurde
ein Albtraum für mehr als 4.000 Menschen an Bord der "Costa
Concordia". Bereits beim ersten Dinner endete die Fahrt durch das
westliche Mittelmeer vor der kleinen toskanischen Insel Giglio. Was,
so fragt man sich, hat ein 291 Meter langes und 17 Deck hohes Schiff
da zu suchen? Nichts, sagen die Experten und suchen nach Erklärungen
für den sonderbaren Kurs des gestrandeten Cruisers. Italienische
Zeitungen mutmaß

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Ratingagentur stuft Frankreich herab Sparen alleine reicht nicht HANNES KOCH, BERLIN

Als Steuerzahler ist man entsetzt: Wieso kann
ein kleines Privatunternehmen im fernen New York über die
Lebensverhältnisse von Hunderten Millionen Menschen entscheiden? Die
Macht, die Ratingagenturen wie Standard & Poor–inzwischen ausüben,
ist Ausdruck eines obszönen Missverhältnisses: Das globale Kapital
spielt mit souveränen Staaten Katz und Maus. Dass die Ratingagentur
Standard & Poor–s die Bonitätsnoten Frankreichs, Österreichs und
wei