Bei der Pharma-Sparte des Bayer-Konzerns, Bayer
Health Care, regt sich Widerstand gegen den geplanten Jobabbau. Die
Gespräche verliefen "sehr schwierig", berichtet die "Rheinische Post"
(Freitagausgabe) unter Berufung auf Konzernkreise. Health Care soll
in Deutschland 700 Stellen streichen. Aber wer in Leverkusen,
Wuppertal, Berlin oder Bergkamen gehen muss, ist zum größeren Teil
offen. "Die Auftragslage ist gut, Einführungen von wichtigen
Medik
In zwei Wochen werden sich Vertreter von Branchenführern wie
Northrop Grumman, Saab und ELTA Systems und führendes Militärpersonal
zusammenfinden, um die künftigen Funktionen von Luftfrühwarnungs-
(Airborne Early Warning, AEW) und Kampfmanagement- (Battle
Management) Anlagen zu erörtern.
Leitende Luftwaffenoffiziere wie Major General Stephen Schmidt
von der NATO-AWACS-Flotte werden vor Ort ihre Erfahrungen und
Anforderungen erläutern. Teilnehmen werden
Der Chefredakteur der "Bild"-Zeitung hat
Bundespräsident Christian Wulff zweifellos eine Falle gestellt. Dies
hat Wulff aber sehenden Auges selbst ermöglicht. Wer in einem
Fernseh-Interview rührend weismachen will, er habe nur einen Tag
Aufschub für die kritische Berichterstattung über seine
Kreditgeschäfte erbeten, der muss sich gefallen lassen, dass diese
Aussage auf ihren Wahrheitsgehalt überprüft wird. Nichts anderes hat
der "Bild
Die deutsche Inanspruchnahme von Strom aus Österreich verrät
zweierlei. Zunächst bleibt festzuhalten, dass der von der
Bundesregierung und der Bundesnetzagentur errichtete Mechanismus der
Reservekapazität funktioniert. Denn was ist geschehen? An zwei Tagen
im Dezember trat in Süddeutschland ein prognostizierter Stromengpass
ein, ein altes Grazer Öl-Kraftwerk ging ans Netz und versorgte das
Nachbarland. Genau so sollte ein solcher Fal
Der Braunkohlebergbau hat die Lausitz nicht nur
wirtschaftlich seit Jahrzehnten geprägt. Tagebau bedeutete stets auch
Umsiedlung, schmerzhaften Verlust von Heimat und vertrauter Umgebung.
Dagegen haben sich die Betroffenen völlig verständlich immer zur Wehr
gesetzt und hartnäckig hinterfragt, ob ihr Umzug unvermeidlich ist.
Niemand willigt freiwillig ein, dass ihm das vertraute Zuhause
genommen wird, egal wie großzügig vielleicht ein finanzieller
Ausgleich ist.
2012 wird ein Superjahr für den deutschen
Einzelhandel. Zu diesem Schluss kommt, wer sich die Analysen des
Vorjahresumsatzes, die das Statistische Bundesamt in einer ersten
Schätzung nannte, und die Prognosen vieler Experten für das neue Jahr
zu eigen macht. Allerdings klammert man dann große makroökonomische
und weltpolitische Probleme aus wie die schwelende
Staatsschuldenkrise, die bei einer neuerlichen Verschärfung –
Griechenlands Ministerpräsident Lu
Das deutsche Rechtssystem ist eindeutig:
Freispruch für den Angeklagten, wenn Aussage gegen Aussage steht. Im
konkreten Fall steht Christian Wulff nicht vor Gericht – die
Öffentlichkeit urteilt aber über seine Zukunft im Amt. Der
Bundespräsident könnte mit einem einfachen Ja dazu beitragen, ein
Stück Glaubwürdigkeit zurückzuerlangen. Er musste sich entscheiden
zwischen der von ihm propagierten Transparenz und dem Recht auf
Vertraulichkeit von Telefo
Das einst hochglänzende Bild von Kodak verblasst
im Eiltempo. Vielleicht verschwindet der Konzern bald ganz aus dem
Fokus. Wieder einmal zeigt sich: Nichts ist so vergänglich wie der
Ruhm vergangener Tage. Vor Kodak haben das schon andere Unternehmen
erfahren, in der Fotobranche etwa Balda, Minox, Minolta, Photo Porst,
Orwo, Agfa, selbst Leica. Zwar wird neuerdings so viel fotografiert
wie niemals zuvor. Doch die Kameras, in die noch Filme eingelegt
werden, sind zum Nischenprodukt
Hacker sind Technikenthusiasten, die hinter die
Kulissen von Hardware oder Programmen blicken. Hacker machen aber
auch Politik, gegen rechtsextreme Gruppen, die Macht der Konzerne und
staatliche Datensammler.
Der Zugang zu Informationen bestimmt über gesellschaftlichen und
wirtschaftlichen Erfolg mit. In sozialen Netzwerken zahlen die Nutzer
für scheinbar kostenlose Dienstleistungen mit ihren persönlichen
Daten. Auch der Staat kann offensichtlich nicht genug Informationen
Es war einmal eine Partei, die alleine über
Bayern herrschte. Dieses Märchen ist vorbei! Das neue Kapitel muss
die CSU aber erst begreifen. Trotz desaströser Umfragewerte und des
Fehlens eines ernstzunehmenden Hoffnungsträgers gibt sich die Partei
als Schwergewicht. In ein Positionspapier hineinzuschreiben,
EU-Schuldenländer rauswerfen zu wollen, ist vermessen. In der
Koalition ist das ohnehin nicht durchsetzbar. So etwas klappt nur
selten, wie beim Betreuungsgeld