Banker haben einen schlechten Ruf. Wohl bei
jeder anderen Branche käme es zu einem Aufstand, würde die Politik
derart das Gehaltsgefüge reglementieren, wie das jetzt bei Europas
Banken geschieht. Doch weil die Geldinstitute die Wirtschaft erst
durch Zockerei in die Krise führten und sich dann vom Steuerzahler
retten zu ließen, müssen sie jetzt solche Eingriffe dulden. Ob die
Beschränkung von Zusatzzahlungen auf die Höhe des normalen Gehalts
tats&au
Guten Morgen, Deutschland! Aufwachen aus
behaglichen Träumen! Als da wären: Wir sind die Klima-Weltmeister,
die Deutschen treiben die EU zu besseren Umweltzielen, und wenn sich
gesundheitsgefährdender Smog über Großstädte legt, dann mag das in
China so sein. Von wegen! Auch an der Corneliusstraße in Düsseldorf
lag der Jahresmittelwert an Stickoxiden wieder deutlich über dem
Grenzwert. Das giftige Gas reizt schon in geringen Dosen die
Bindeh&a
Vorläufige ungeprüfte Jahreszahlen 2012 der Intertainment AG
München, 28. Februar 2013 – Die Intertainment AG, München, hat das
Geschäftsjahr 2012 nach vorläufigen ungeprüften Konzernzahlen mit einem
Konzernjahresüberschuss in Höhe von 14,7 (im Vorjahr Konzernfehlbetrag
-22,4) Mio. Euro abgeschlossen. Wie bereits in den Vorperioden verfügte
Intertainmentüber nahezu kein signifikantes operatives Geschä
Der Staat mischt sich in alles ein, vor allem in
Lebensrisiken jeder Art. Von Anschnallpflicht und Helmpflicht bis zu
den gesetzlichen Versicherungen gibt es viele Vorschriften, die
Menschen in ihren ganz privaten Freiheiten beschneiden. Die Pflicht,
in Wasserschutzgebieten auch private Abwasserrohre auf Dichtheit zu
prüfen, ist allerdings kein Eingriff in private Angelegenheiten. Es
ist eine reine Vorsichtsmaßnahme, um das immer wertvoller werdende
Gemeingut Grundwasser vor Ver
Ab 2014 soll der Jahres-Bonus das Festgehalt von
Bankern nicht mehr überschreiten. Eine vernünftige Norm, die das
Primat der Politik zumindest wieder andeutet und der Bonus-Unkultur
in einer Branche, die ohne moralische Regeln schien, Grenzen setzt.
Dennoch ist die Boni-Deckelung letztlich nicht mehr als eine
Beruhigungspille. Denn niemand kann ausschließen, dass die
Fixgehälter für Zocker nun exorbitant angehoben oder Offshore-Fonds
in der Karibik angelegt werde
Die Bundesregierung hat die Entwicklung auf dem
Wohnungsmarkt verschlafen. Nun stellt sie wenige Monate vor der Wahl
erschreckt fest, dass Wohnen wieder zu einem handfesten Problem
geworden ist. Bauminister Peter Ramsauer zog flugs ein Programm zur
Ankurbelung des Wohnungsbaus aus dem Ärmel, das allerdings erst nach
der Wahl umgesetzt werden soll. Zu einer wirksamen Begrenzung der
Mietenexplosion, die erst einmal die wildesten Auswüchse eindämmen
könnte, kann sich Sch
Der Grad zwischen Komiker und Clown ist
fließend. Das wird Beppo Grillo, der die italienische Politiker-kaste
und das ganze System aufmischen will, so unterschreiben können. Und
bei Silvio Berlusconi fällt es schwer, bei ihm den Willen und die
Fähigkeit zu entdecken, sein Heimatland wieder auf Kurs zu bringen.
Stattdessen biegt er Recht und Gesetz so hin, um persönlich Vorteile
daraus ziehen zu können. Ihn als Polit-Clown zu bezeichnen ist auf
keinen Fall nic
Die CDU/FDP-geführte Bundesregierung muss
liefern. Deshalb ist die Initiative der neuen rot-grünen Mehrheit im
Bundesrat richtig. Wenn die Konservativen sich öffentlich für
Mindestlohn und Aufwertung der Rechte von Homosexuellen einsetzen,
müssen sie auch entsprechende Gesetze in den Bundestag einbringen.
SPD und Grüne zwingen die Bundesregierung mit ihren Vorstößen dazu,
den Worten Taten folgen zu lassen. Wenn der Bundesrat heute zustimmt,
muss sic
Der FDP-Landesvorsitzende Christian Lindner hat die
Wende seiner Partei beim Thema Mindestlohn verteidigt. "Wir waren
immer für Lohnuntergrenzen, wo sie nötig sind", sagte Lindner in
einem Interview des General-Anzeigers Bonn (Ausgabe vom 1. März
2013). Ein flächendeckender Mindestlohn sei aber mit der FDP nicht zu
machen, weil er "zu hohe Hürden für Berufseinsteiger" aufbaue: "Das
führt wie in fast allen europäischen Nachbarl