In den 1950er Jahren war Krupp noch das
wertvollste deutsche Unternehmen. Heute ist für den inzwischen mit
Thyssen fusionierten Konzern nicht einmal der Verbleib im Dax sicher.
Mit den 3800 Jobs, die er jetzt aufgeben muss, erreicht die Wucht des
Niedergangs auch die Belegschaft. Die Tragik von ThyssenKrupp hat
zwei Ursachen. Zunächst das Missmanagement des inzwischen
ausgewechselten Vorstandes, der den Konzern mit Fehlinvestitionen und
einem teilweise selbstherrlichen Auftreten fi
Herausgekommen beim Ringen um den EU-Haushalt
ist in Brüssel wieder einmal ein typisch europäischer Kuhhandel
voller Rechentricks und Interpretationsspielräume, damit Geberstaaten
wie Nehmerländer das Ergebnis gleichermaßen als Sieg verkaufen
können. Im Ergebnis bleiben die Töpfe für Landwirtschaft und
strukturschwache Regionen mit Abstand die größten Etatposten. Die
Besitzstandswahrer haben sich also durchgesetzt und haben eine
über
Der hessische FDP-Vorsitzende Jörg-Uwe Hahn ist
kein Rassist, hat sich aber ziemlich dämlich angestellt. Damit wäre
zum verunglückten Interview des liberalen Provinzpolitikers auch
schon alles gesagt. Doch Hahns Aussage, man müsse sehen, ob die
deutsche Öffentlichkeit bereit sei, einen Vizekanzler mit asiatischem
Aussehen auch länger zu akzeptieren, hat trotz aller
Ungeschicklichkeit einen wunden Punkt getroffen. Die Deutschen tun
sich schwer mit ihren Mig
Opel hat die nächste Verhandlungsrunde mit den Arbeitnehmervertretern am Rosenmontag abgesagt. Dies geht aus einem Protestschreiben der IG Metall in Nordrhein-Westfalen hervor, dass den Zeitungen der WAZ Mediengruppe vorliegt. Die Verhandlungen sollen demnach erst Ende der kommenden Woche fortgesetzt werden. "Es ist mehr als unverschämt, wie erst das Management mit Riesentempo Druck macht und dann wertvolle Zeit verplempert", erklärte dazu Knut Giesler, IG-Metall-Bezirks
Angela Merkel hat beim EU-Gipfel ihre Ziele voll
erreicht. Dem Briten David Cameron wurde zugleich ein
innenpolitischer Erfolg beschert. Der für Deutschland so wichtige
Verbleib Großbritanniens in der Gemeinschaft ist damit auch mit dem
angekündigten Referendum wahrscheinlicher geworden – schlicht
deshalb, weil Cameron Merkel etwas schuldet.
Der Preis dafür ist hoch. Im Glaubenskrieg um das Geld galt die
wirtschaftspolitische Vernunft wenig. Natürlich klingt es
Zweimal verhandelt, zweimal kein wirkliches
Ergebnis. Der Rahmen für alle Ausgaben der Europäischen Union soll
bis 2020 960 Milliarden (zuzüglich 37 Milliarden in so genannten
Schattenhaushalten) betragen. Letztlich wird die kaum vorstellbare
Summe von einer Billion Euro also doch erreicht werden. Und denoch
ist das Ganze nur eine Scheinlösung, um nicht zu sagen ein
Taschenspielertrick.
Denn geben wollen die Beteiligten nur 908,4 Milliarden Euro. Und
der Rest? Hier
Asien ist der Motor der Weltwirtschaft – und
damit auch der deutschen Exporterfolge. Ohne die Nachfrage vor allem
aus China wären die wirtschaftlichen Probleme in Europa noch viel
größer.
Abgesichert wird die Nachfrage durch den Euro. Man stelle sich nur
den Aufwertungsdruck vor, dem die Bundeskanzlerin und die Bundesbank
jetzt ausgesetzt wären, gäbe es die D-Mark noch. Europas
Währungsunion sorgt dafür, dass Waren aus Deutschland bezahlbar
bleiben.
Mitten in der Karnevalszeit, in der die Narren
die Straßen und Plätze des Rheinlands erobern, findet der Kölner
Kardinal Joachim Meisner ernste Worte. Sie stehen in einem Brief an
alle Seelsorger seines Erzbistums. Der oberste Hirte des mit 2,1
Millionen Katholiken stärksten deutschen Bistums beklagt unter
anderem eine "Katholikenphobie" in der deutschen Gesellschaft. Mit
Äußerungen wie dieser manövriert das geistliche Oberhaupt des Kölne
Europa stößt an seine Grenzen. Die Staats- und
Regierungschefs lassen seit Monaten zu viele gute Gelegenheiten
ungenutzt, die Europäische Union robuster zu machen. Merkel & Co.
bieten ihren krisengeplagten Bürgern und der ganzen Welt ein
Schauspiel, vor dem es einen grausen kann. Sie vergessen zu oft, dass
Europa mehr umfasst nur als Geld und Krisenbekämpfung. Und dass viel
mehr auf dem Spiel steht als ein möglichst kleiner EU-Haushalt, den
sie den Bü
Wer hätte das gedacht? Der Ölpreis der führenden
Nordseesorte Brent Crude, der mittlerweile als globale Benchmark
gilt, ist am Freitag über 119 Dollar je Barrel (159 Liter) gestiegen.
Er hat damit den höchsten Stand seit neun Monaten erreicht. Viele
Analysten hatten für 2013 einen fallenden oder auf einem niedrigeren
Niveau stagnierenden Ölpreis vorausgesagt.
Für den unerwarteten Anstieg der Ölnotierungen gibt es eine Reihe
von Gründen. S