Die Sparbombe in Washington ist fast lautlos
explodiert. Der Kongress versuchte erst gar nicht, die Ladung zu
entschärfen. Noch während des Countdowns schickte der republikanische
Sprecher die Abgeordneten unerledigter Dinge nach Hause. Auch die
Seismographen an der Wall Street schlugen kaum aus, als die
automatischen Ausgabenkürzungen von 1,2 Billionen US-Dollar über die
kommenden zehn Jahre in Kraft traten. Angesichts der Aufregung, die
das frühere Ringen um die
Wenn Sicherheitsexperten mit klaren Worten vor
der Gefahr des Terrorismus in Deutschland warnen, dann sollte das
niemand auf die leichte Schulter nehmen und für übertrieben halten.
Bei uns, aber auch in anderen Ländern Europas, ja auf der ganzen
Welt, sind schon zu viele schreckliche Dinge passiert. Man denke nur
an die verheerenden Anschläge von New York, Madrid und London oder an
das Massaker, das Anders Behring Breivik am 22. Juli 2011 in Oslo
angerichtet hat. Hinzu
Das ist eindeutig: Knapp 70 Prozent der
Abstimmungsberechtigten haben sich bei einer Volksabstimmung in der
Schweiz gegen überzogene Erfolgs-Boni für Banker und zu hohe Gehälter
für Manager ausgesprochen. Das ist eine der höchsten
Zustimmungsraten, die je eine Abstimmung der Eidgenossen erreicht
hat. Regierung und Parlament sind nun verpflichtet, Lohn- und
Boni-Exzessen gesetzlich einen Riegel vorzuschieben. Das ist
bemerkenswert, denn die Schweiz ist eines der L&a
Das Washingtoner Artenschutzabkommen (Cites),
das am 3. März 1973 unterzeichnet wurde, ist einer der ältesten
Umweltverträge der Welt. Die Ziele sind hoch: den weltweiten Handel
mit bedrohten Tier- und Pflanzenarten regulieren und deren Überleben
sichern. Tatsächlich konnten in der Vergangenheit Erfolge verbucht
werden. Doch der Ausverkauf der Natur hat Hochkonjunktur. So ist es
nicht verwunderlich, dass trotz Abkommen der Handel mit Elfenbein,
Nashorn und Co. bl&
Die Nagelprobe für die Bürgerbeteiligung steht
allerdings auch bei der SPD noch aus. So muss ein Parteitag letztlich
darüber befinden, ob die Vorschläge in dem Wahlprogramm Bestand
haben. Einem längst angepeilten Mindestlohn von 8,50 Euro zuzustimmen
ist einfach. Auch die Entlastung der Kommunen ist kaum strittig.
Schwieriger ist es schon, dem Bildungsföderalismus abzuschwören und
sich so mit vielen, wenn nicht allen Ländern anzulegen. Die SPD wird
si
Abgesehen von objektiven Schwierigkeiten – zu wenig
Gebäude, die zudem nicht für Ausländer gedacht waren – gibt es in
Kahramanmaras vor allem ein kulturelles Problem. Die türkische Armee
ist fremde Militärs auf ihrem Territorium bisher nicht gewöhnt und
nimmt die Deutschen als individualistische Eindringlinge wahr. Von
einer weiblichen deutschen Soldatin lässt sich ein stolzer türkischer
General schon gar nichts sagen. So kommt es in Kahramanmaras jet
Die Ungastlichkeit, mit der deutsche
"Patriot"-Soldaten in der Nähe der Grenze zu Syrien von türkischen
Gastgebern konfrontiert sind, lässt eigentlich nur eine
Schlussfolgerung zu: Wenn man nicht willkommen ist, dann geht man
wieder. Das gehört zum Grund-Einmaleins der Beziehungsgeschichte.
Ganz abgesehen davon, dass es sich das Bundeswehr-Kommando, samt der
eigenen politischen und militärischen Spitze, auch aus Gründen der
nationalen Würde, ve
Volker Kauder, der Vorsitzende der
CDU/CSU-Bundestagsfraktion, hat recht. Es wäre hilfreich, wenn der
Präsident des Bundesverfassungsgerichts demnächst Kauders Fraktion
besuchen und ihr all das erzählen würde, was er jüngst den
Journalisten in einem Hintergrundgespräch verraten hat. Dann würde
hoffentlich endlich auch dem verschnarchtesten Abgeordneten klar,
dass die Karlsruher Richter seit mehr als zehn Jahren an der
rechtlichen Gleichstellung de
Magna International Inc. veröffentlichte heute die
Finanzergebnisse für das zweite Quartal und für das Geschäftsjahr mit
Abschluss zum 31. Dezember 2012.
QUARTALSENDE ZUM JAHRESENDE ZUM
31. DEZEMBER 31. DEZEMBER,
2012 2011 2012 2011
Die traditionell liberalen Schweizer stoppen
Manager-Exzesse. Werden die Eidgenossen jetzt links? Von wegen. Mit
ihrer Volksentscheidung stärken die calvinistischen Schweizer,
skeptisch gegen allen Pomp, der Tugend des Maßhaltens verpflichtet,
ihre liberale Wirtschaftsordnung. In Zukunft sollen nämlich nicht
mehr Manager über ihre Gehälter befinden, sondern Aktionäre, also die
Eigentümer ihrer Firma. Da passt es, dass der Initiator der
Abstimmung kein li