Badische Neueste Nachrichten: Die Fronten verschwimmen

Auch wenn die israelischen Luftschläge auf
syrische Ziele als Akt der Notwehr gegen die Bewaffnung der
radikalislamischen Hisbollah gelten dürfen, so heizen sie dennoch den
Konflikt in der Region bedenklich an. Längst schwappt der syrische
Bürgerkrieg über die Grenzen hinweg und beunruhigt die Nachbarländer
von Jordanien bis zur Türkei. Nicht nur der Westen befürchtet einen
zunehmend internationalisierten Flächenbrand. Israel hat gewiss kein
Int

Anregungen zur Behandlungs- und Ergebnisverbesserung bei feuchter altersbedingter Makuladegeneration in Australien

Die Angiogenesis
Foundation veröffentlichte heute eine neue Informationsschrift mit
dem Titel "Anregungen zur Behandlungs- und Ergebnisverbesserung bei
feuchter altersbedingter Makuladegeneration" (AMD). Feuchte AMD ist
die in entwickelten Ländern am weitesten verbreitete Form der
Blindheit in über 50-jährigen Personen. Der Bericht stützt sich auf
das im Juli im vergangenen Jahr in Sydney, Australien, von der
Angiogenesis Foundation und der Macular Degen

Lausitzer Rundschau: Zum am Montag beginnenden NSU-Prozess

Holpriger hätte die juristische Aufarbeitung des
dunklen NSU-Kapitels nicht beginnen können. Das Oberlandesgericht
München blamierte sich bei der Lösung einer relativ einfachen Aufgabe
– der Besetzung der Presseplätze. Daraus lassen sich aber keine
Schlüsse über die Kompetenz des Gerichts ziehen. Es hat eine sehr
schwere Aufgabe und es ist ihm zu wünschen, dass es diese im Sinne
eines Staates erfüllt, der seine freiheitlich-demokratische
Grundor

Schwäbische Zeitung: Kommentar zum Jüdischen Weltkongress – Der Antisemitismus sitzt tief

Der Jüdische Weltkongress tagt in Budapest, um
gegen den Antisemitismus im Land ein Zeichen zu setzen. Gut so!
Gängige These: Seit Amtsantritt der nationalkonservativen Regierung
Orbán hätten es die rund 80000 jüdischen Ungarn zunehmend schwer.
Aber das greift viel zu kurz. Der Antisemitismus ist in der
ungarischen Gesellschaft leider sehr tief verwurzelt. Mehr als ein
Drittel der Bevölkerung ist von einem "geheimen jüdischen
Zusammenwirken"

Schwäbische Zeitung: Leitartikel – Die FDP als Bürgerwehr

Als eine Art von Bürgerwehr gegen linke
Angriffe auf das Portemonnaie der Bürger präsentiert sich die FDP auf
ihrem Programmparteitag in Nürnberg. Die Partei, die vor vier Jahren
mit Steuersenkungsversprechen das beste Ergebnis ihrer
Nachkriegsgeschichte erzielte, will weiter dafür kämpfen, dass die
Wähler zumindest nicht weniger Geld haben. Damit setzt sie auf ihr
altes Erfolgskonzept.

Das ist die logische Antwort auf einen Gerechtigkeitswahlkampf,
w

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Nahostkrise eskaliert Gesichtswahrende Verhandlungen DIRK HAUTKAPP, WASHINGTON

Israel hat erneut Ziele in Syrien angegriffen.
Auf US-Präsident Barack Obama wächst der Druck, ebenfalls zu handeln.
Die Entsendung von Bodentruppen lehnt der US-Präsident aber ab. Je
länger sich das Leiden in Syrien hinzieht, je länger das Regime von
Baschar al Assad den Eindruck gewinnt, niemand von außen mische sich
wirklich ernsthaft in den Bürgerkrieg ein, desto mehr verliert der
amerikanische Präsident auch im Hinblick auf Teherans Atomplä

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR FDP-Parteitag Rückenwind ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN

Die FDP hat in den vergangenen vier Jahren
meistens eine unglückliche Figur abgegeben. Mit ihren unrealistischen
Steuersenkungsversprechen, ihrer Klientelpolitik und ihren
verstörenden Machtkämpfen war sie auf dem Weg in die Isolation. Dass
sie sich jetzt auf niedrigem Niveau stabilisiert, hat sie durchaus
dem einst viel gescholtenen Parteivorsitzenden Philipp Rösler zu
verdanken. Seitdem dieser die halbe Macht an Spitzenkandidat Rainer
Brüderle abgetreten hat, ist

Weser-Kurier: Zur Atalanta-Mission gegen Piraten schreibt der Bremer WESER-KURIER:

Machen wir noch mit? Wird Deutschland weiterhin im
Rahmen der Atalanta-Mission Bundeswehrtruppen entsenden, um
Handelsschiffe vor der Küste Somalias vor Piratenangriffen zu
schützen? Bald entscheidet der Bundestag darüber – und es gibt nur
einen richtigen Weg: Ja, wir müssen dabei bleiben. Zunächst erscheint
das unnötig: Weniger Piratenangriffe, weniger Geiselnahmen als
früher, sagen Statistiken. "Toll", denkt mancher. "Was machen wir
noch

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