Das Backhandwerk hat arg zu kämpfen. Die Gründe dafür sind
vielfältig: Manche haben sich mit einem zu gewagten Expansionskurs
übernommen. Anderen sind steigende Kosten für Rohstoffe und Energie
oder die Konkurrenz durch Discounter über den Kopf gewachsen. Weitere
Insolvenzen sind absehbar, und einigen Betrieben wird am Ende die
Sanierung nicht gelingen können. Wenn die Mehrheit der Verbraucher
lieber beim Discounter zum eint&o
Verhandelt werden ein Abendessen, ein
Oktoberfestbesuch, eine Hotelübernachtung, Kosten für Kinderbetreuung
– Gesamtwert 750 Euro. Zur Klärung wurden Tausende Aktenseiten
beschriftet, es sind 22 Verhandlungstage angesetzt, das Verfahren
könnte sich bis April 2014 hinziehen. Am Ende – dies ist bereits klar
– wird ein Freispruch, eine Einstellung oder eine Geldstrafe zu Buche
stehen. Naheliegende Frage: Schießen die Strafverfolger hier nicht
mit einer riesigen Kanone
Das passt ja: Gerade haben einige Tausend
Bayern die Bewerbung Münchens um die Winterspiele 2022 vom Tisch
gefegt, da verspricht der bayerische Ministerpräsident Horst
Seehofer, die Bürger künftig bayernweit darüber abstimmen zu lassen,
ob ihnen ein Projekt behagt oder eben nicht. "Modern" findet das der
bayerische Landeschef und vorbildlich sowieso. Da fragt man sich
doch: Hat Seehofer nichts kapiert? Das aktuelle Votum gegen Olympia
und im vergangenen
So verlockend es auch sein mag, mit Auftauchen
eines brisanten Dokumentes die Wende im Prozess der Kirch-Erben gegen
die Deutsche Bank auszurufen – dem ist nicht so. Denn die
Beweisaufnahme im sogenannten KGL-Pool-Verfahren vor dem
Oberlandesgericht (OLG) München ist längst abgeschlossen. Die Kammer
unter dem Vorsitz von Richter Guido Kotschy sieht es als erwiesen an,
dass der damalige Deutsche-Bank-Chef Rolf Breuer in einem Interview
spontan die Gelegenheit ergriff, dem Medienunt
Der Schritt war erwartet worden. Und dennoch
stellt der auf dem Bundesparteitag bevorstehende Beschluss der SPD,
keine Koalitionen mehr auszuschließen (außer mit Rechtspopulisten),
eine Zäsur dar. Es ist de facto das Angebot an die Linkspartei, in
eine gemeinsame Regierung mit Grünen und Sozialdemokraten
einzutreten, wenn die Voraussetzungen dafür stimmen: eine Mehrheits-,
keine Minderheitsregierung. Eine solide finanzierte Politik, kein
Aushebeln der Schuldenbre
Ein Blick auf den Kalender könnte die
Entscheidung der rot-grünen Regierungsfraktionen im Düsseldorfer
Landtag beflügelt haben. Denn in gut sechs Monaten werden in NRW die
Rathausparlamente gewählt. Bis dahin müssen Konfliktthemen ausräumt
werden. Deshalb soll der sogenannte Kommunal-Soli halbiert werden.
Statt 182 Millionen sollen Kommunen, die bisher gut gewirtschaftet
haben, den ärmeren Gemeinden mit 91 Millionen Euro unter die Arme
greifen – und
Wieder einmal haben sich die EU-Institutionen
eine Nacht mit Haushaltsstreitereien um die Ohren geschlagen. Als
Ergebnis steht nun ein EU-typischer Kompromiss fest, der die
Gemeinschaft im kommenden Jahr am Laufen halten wird. Dass dabei
erneut um Symbolbeträge gestritten wurde, zeigt, wie tief die Gräben
zwischen Volksvertretern und Mitgliedsstaaten mittlerweile sind. So
haben Großbritannien, die Niederlande und Schweden am Ende wegen zehn
Millionen Euro ihre Zustimmung ve
Von Osram gibt es – gerade auch mit Blick auf
die Region – zwei sehr gute Nachrichten. Erstens: Der Lichtkonzern
macht wieder Gewinne. Zweitens: Dafür ist die glänzende Nachfrage
nach Leuchtdioden (LED) mitverantwortlich. Und daher auch der
Standort Regensburg als Sitz von Opto Semiconductors – eines der vier
Osram-Segmente. Deren Geschäft mit optischen Halbleiter-Komponenten
hat zuletzt erneut um satte 13 Prozent zulegen können – das bedeutet
das vierte Quartal in Folg
Die SPD will sich für 2017 die rot-rot-grüne
Perspektive offenhalten. Diese inhaltliche Wende ist in einer
Hinsicht vielleicht verständlich. Ein rot-grünes Zweierbündnis im
Bund ist nach dreimaligem Scheitern keine wahrscheinliche Machtoption
mehr. Jedenfalls sieht es im Moment nicht danach aus. Und die SPD
möchte ja auch mal wieder den Kanzler oder die Kanzlerin stellen und
nicht immer Junior im Schlepptau der Union bleiben. Doch die
programmatische Wende f&u
Es war das wohl unrühmlichste Kapitel der
SPD-Alleinregierung in Rheinland-Pfalz: 330 Millionen Euro an
Steuergeldern steckte sie in den Nürburgring – eine Fehlinvestition.
Das völlig überdimensionierte Freizeit- und Geschäftszentrum in der
Eifel ging vor etwa einem Jahr pleite. Seitdem bangt eine ganze
Region um den Fortbestand der legendären Rennstrecke. Dabei geht es
nicht nur um viel Geld, sondern auch um Arbeitsplätze. Der ADAC
könnte der Rette