Thüringische Landeszeitung: Kommentar zur Großen Koalition

Die Mitglieder der SPD hätten mit dem Klammerbeutel
gepudert sein müssen, um ein unerwartetes Nachwahl-Geschenk wie den
sozialdemokratisch dominierten Koalitionsvertrag abzulehnen. Ihr
Vorsitzender Sigmar Gabriel hätte zurücktreten müssen, in den
Meinungsumfragen wäre es für die Traditionspartei noch weiter steil
bergab gegangen. Jetzt wird die Große Koalition zum großen Los für
die SPD, und für Gabriel ist sie der Anlauf zur Kanzlers

WAZ: Brüssel gefährdet Zigtausende Jobs – Kommentar von Thomas Wels

Nun kommt es knüppeldick aus Brüssel und man darf
sehr gespannt sein, wie sich Kanzlerin Angela Merkel und ihr neuer
Mann für Energie, Sigmar Gabriel, jetzt verhalten: Die EU-Kommission
lässt kein gutes Haar an der deutschen Energiewende und schon gar
nicht an den zaghaften Reformbemühungen im Koalitionsvertrag.

Dramatische Züge nimmt das Beihilfeverfahren für die deutschen
Jobs in der energieintensiven Industrie an. Wettbewerbskommissar
Almunia will

Lausitzer Rundschau: Der Konflikt in der Ukraine schwelt weiter: Patt in Kiew

Der Konflikt in der Ukraine schwelt weiter: Patt
in Kiew

Die Ukraine gilt als gespaltenes Land. Hier die proeuropäischen
Demokraten im Westen, dort die prorussischen Oligarchen und der
autoritäre Präsident Viktor Janukowitsch aus dem Osten. Daran ist
manches richtig. Die Bilder von der massenhaften Mobilisierung beider
Lager in Kiew unterstrich dies am Sonntag. Vieles an der
vereinfachenden Skizze ist jedoch falsch. Wer in die Bevölkerung
schaut, entdeckt auch ander

neues deutschland: Gabriel und die Energiewende

Der designierte Super-Wirtschafts-Energieminister
Sigmar Gabriel (SPD) kann gespannt auf ein Weihnachtsgeschenk aus
Brüssel warten. EU-Wettbewerbskommisar Joaquín Almunia will offenbar
am Mittwoch ein Beihilfeverfahren gegen Deutschland wegen der
Industrierabatte bei der heimischen Ökostromförderung einleiten. Denn
das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) ist der Großen Koalition als
Überbleibsel der rot-grünen Regierungszeit sowieso ein Dorn im Auge.
Im

neues deutschland: GroKo und SPD

Die Duden-Redaktion beobachtet noch eine Weile, ob
sie das Wort des Jahres in die nächste Ausgabe aufnimmt. GroKo für
Große Koalition. Voraussetzung ist der Redaktion offenbar ein
signifikanter Abbau von Distanz gegenüber der damit beschriebenen
politischen Konstruktion. In der SPD-Mitgliedschaft ist dieser
Distanzabbau bereits messbar erreicht. Auch wenn nun mancher Kritiker
die rund 76 Prozent Zustimmung der Teilnehmer auf die Mitgliederzahl
herrunterrechnet, bleibt

Maximale Werbefläche mit mobilen Messesystemen

Durch die große Anzahl an Messen und Veranstaltungsorten muss ein Messesystem heutzutage sehr flexibel sein. Die Globalisierung der Messelandschaft führt dazu, dass nicht nur Messen im In-, sondern auch im Ausland interessant werden. Dadurch muss das Messestandkonzept flexibel, aber auch plakativ wirken, denn mit der Zahl der Messen wächst auch die Zahl der Konkurrenten mit. Die mobilen Messesysteme sind dazu besonders geeignet, da sie sich unkompliziert transportieren lassen. Do

Frankfurter Rundschau: Pressestimme zu Regierungsbildung/SPD

Die Frankfurter Rundschau kommentiert die Rolle
des SPD-Vorsitzenden bei der Regierungsbildung:

Gabriel hat hart verhandelt, laut geworben und kräftig getrickst.
Nachdem ihm das Kunststück gelungen ist, einer verunsicherten Partei
ausgerechnet auf dem Weg in die große Koalition ihren Stolz
zurückzugeben, ist er mächtiger denn je. In der SPD sowieso. Doch
auch am Kabinettstisch hat er sich ein Super-Ministerium gezimmert,
das ihm die Augenhöhe zur Kanzleri

Ostsee-Zeitung: Ostsee-Zeitung Rostock zur neuen Regierung

Das neue schwarz-rote Regierungspersonal, mit dem
Angela Merkel in ihre bereits dritte Amtszeit als Kanzlerin geht,
bietet viele bekannte Gesichter und gestandene Minister. Und einige
Überraschungen, wenn man etwa an die künftige "Mutter der Truppe",
Ursula von der Leyen, denkt. Unter dem Strich ist Merkels Mannschaft
weiblicher und zugleich ostdeutscher geworden. Mit Kanzlerin,
Familienministerin Manuela Schwesig und Bildungsministerin Johanna
Wanka gehen gleich drei