Ägypten kommt nicht zu Ruhe, seit vor zwei Jahren
der damalige Präsident Hosni Mubarak gestürzt wurde. Das Land musste
erleben, dass eine sterbende Diktatur nicht automatisch in einer
westlich geprägten Demokratie aufgehen muss. Gewiss – die islamische
Welt hat ihre religiösen und politischen Eigenheiten, doch die
Herrschaft der Muslimbrüder von Mohammed Mursi und der Einfluss
radikaler Salafisten behagt immer weniger Ägyptern. Ihr Verständnis
von
Ob die Baubranche dauerhaft vom Boom profitieren
wird, ist jedoch fraglich. Viele Firmen scheinen selber nicht daran
zu glauben, wie die eingetrübten Geschäftsaussichten zeigen. Und
anders als die Autobranche, die sich nach dem Strohfeuer, das die
Abwrackprämie in Deutschland ausgelöst hatte, wieder auf den Export
stützen konnte, hat die regionale Baubranche nur den heimischen
Markt. Und da ist die Lage – trotz der Euphorie – durchwachsen. So
ist die Zahl
(mpt-12/245) Bis zum 65. oder gar 67. Lebensjahr zu arbeiten ist für die meisten Arbeitnehmer kaum vorstellbar – das zeigen aktuelle Umfragen. Auch wenn er von vielen herbeigesehnt wird, rückt der Ruhestand für die allermeisten sogar immer weiter in die Ferne. Wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt, sich früher aus dem Arbeitsleben zu verabschieden, sollte sich rechtzeitig überlegen, wie die Zeit bis zum Regelrenteneintritt finanziell überbrückt werden kann.
Die ägyptischen Richter haben mit ihrem 21-fachen
Todesurteil ihr Schlechtestmögliches getan, um die innerägyptische
Konfrontation anzuheizen. Eine unabhängige Entscheidung? Präsident
Mursi hält sich mit der Bewertung des Urteils auffällig zurück,
stellt sich neben die Ereignisse, als »Krisenmanager«. Schon droht er
mit der Verhängung des Ausnahmezustandes – sein Vorgänger Mubarak
regierte 30 Jahre lang auf diese Weise. Ob dies w
Es kommt immer auf die Perspektive an. Oft wird
hierzulande geschimpft auf Nordrhein-Westfalen: Das Land hat ja so
viele Schulden und einige abgehängte Regionen und überall kaputte
Straßen. Für Menschen aus vielen anderen Staaten hat NRW Charme.
Jammern Sie mal einem Griechen was von der Schuldenlast NRWs vor!
Zuwanderung ist auch ein Vertrauensbeweis. Der Schritt in ein fremdes
Land erfordert Mut und Tatkraft. Dabei kommen heute Menschen mit
höchst unterschiedlic
Wie sich die Bilder gleichen. Ähnlich wie vor zwei
Jahren in den Tagen der ägyptischen Revolution gegen Hosni Mubarak,
geraten auch in diesen Tagen immer größere Teile Ägyptens in Aufruhr.
Nicht nur in Kairo auf dem Tahrir-Platz, in praktisch allen großen
Städten des Landes kommt es zu Straßenschlachten, werden
Polizeiwachen angezündet, Gefangene befreit und eskaliert die Gewalt.
Der Hass auf die Polizei ist ungebrochen, die inneren Reformen de
Langsam stellt sich die Frage, ob das
niederländische Staatsunternehmen Tennet der Richtige ist, um den
dringend notwendigen Ausbau der Stromnetze in Deutschland
voranzutreiben. Tennet fehlen anscheinend die finanziellen Mittel für
die Milliardeninvestitionen. Dies ist erneut eine schlechte Nachricht
für die Energiewende nach dem beschlossenen Atomausstieg. Der Ausbau
der Hochsee-Windparks stockt. Betriebsbereite Anlagen können nicht
ans Netz gehen. Gleichzeitig läs
Zu den erfreulichen Erkenntnissen des
diesjährigen Weltwirtschaftsforums in Davos gehörte, dass die
Pessimisten des vergangenen Jahres nicht recht behalten haben.
US-Ökonom Nouriel Roubini prognostizierte damals etwa, dass Euroland
bald zerbrechen werde. Doch weder Griechenland noch Portugal mussten
austreten. Die Gemeinschaft der Eurostaaten hat sich als stabil
erwiesen, weil sie eine Reihe richtiger Entscheidungen traf. Diesen
Verdienst hat in erster Linie die Europä
Die SPD scheint zur Vernunft zu kommen: Der sich
um Kopf und Kragen redende Spitzenkandidat Peer Steinbrück ist etwas
stiller geworden und gleichzeitig versuchen die Sozialdemokraten, die
Sachpolitik zu bestimmen. Richtig so. Seit der Niedersachsen-Wahl
haben die SPD-regierten Länder im Bundesrat die Gestaltungsmehrheit.
Sie können aussichtsreich eigene Gesetzentwürfe einbringen und
starten gleich beim Thema Mindestlöhne durch. Ein kluger Schachzug,
denn genau da st
Um den Engpass an neuen Zügen hierzulande rasch zu
beheben, hat das Eisenbahn-Bundesamt (EBA) ein neues Prüfsystem wie
in der Autobranche ins Spiel gebracht. "Ich kann mir gut eine Art
TÜV-System vorstellen, bei dem unabhängige Institute prüfen, ob alle
Regeln eingehalten sind", sagte EBA-Präsident Gerald Hörster dem
Berliner "Tagesspiegel" (Montagausgabe). "Wir würden diese Institute
dann anerkennen und überwachen."