Rheinische Post: Barmer GEK denktüber Zusatzbeitrag für 2015 nach

Die größte deutsche Krankenkasse, die Barmer
GEK, erwägt Zusatzbeiträge. "In diesem und im nächsten Jahr wird die
Barmer GEK ohne Zusatzbeiträge auskommen. Doch für 2015 werden viele
Kassen darüber nachdenken müssen, auch die Barmer", sagte Heiner
Beckmann, Chef der Barmer GEK Nordrhein-Westfalen, der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Sparpotenzial sieht
Beckmann bei Krankenhäusern. Er

Badische Neueste Nachrichten: Brandherd Nordafrika

Vor zwei Jahren schaute die westliche Welt
erleichtert auf Nordafrika. In einer Reihe von Ländern wurden dort
Despoten, die seit Jahrzehnten mit harter Hand regiert hatten, aus
ihren Ämtern vertrieben. Die Völker durften wählen, die arabische
Revolution wurde gefeiert. Heute zeigt sich, dass demokratische
Gepflogenheiten nicht von einem Tag auf den anderen nach westlichen
Maßstäben umgesetzt werden können. Die Folgen sind politische
Instabilität, g

Mittelbayerische Zeitung: Leitartikel zur Präsidentenwahl in Tschechien: „Bewundernswert eindeutig“

In Berlin und Brüssel hätten vermutlich die
Sektkorken geknallt, wenn Karel Schwarzenberg bei der tschechischen
Präsidentenwahl die Sensation gelungen wäre. Der Außenminister hat
seine Wurzeln nicht nur in Böhmen, sondern auch in Deutschland,
Österreich und der Schweiz. Er ist ein begeisterter Europäer.
Präsident in Prag wird er nun aber nicht, obwohl sich der Fürst im
Wahlkampf von neun Prozent Unterstützung zu Jahresbeginn auf 45
P

Lausitzer Rundschau: Brüderle und sein Schweigen / In der Wagenburg

Die Wagenburg um Rainer Brüderle ist gezogen.
Gleichwohl schießen einige Liberale im Angriffsmodus über das Ziel
hinaus. Den Medien eine Hatz auf Brüderle und die Partei zu
unterstellen, ist weit hergeholt. Für sein Verhalten ist der
Rheinland-Pfälzer immer noch allein verantwortlich. Und für den
miserablen Zustand der Partei haben die Führungsfiguren mit ihren
internen Machtkämpfen selbst gesorgt. Trotz aller Solidarität der
eigenen Leut

Lausitzer Rundschau: Zeman in Tschechien zum neuen Präsidenten gewählt / Bewundernswert eindeutig

In Berlin und Brüssel hätten vermutlich die
Sektkorken geknallt, wenn Karel Schwarzenberg bei der tschechischen
Präsidentenwahl die Sensation gelungen wäre. Der Außenminister hat
seine Wurzeln nicht nur in Böhmen, sondern auch in Deutschland,
Österreich und der Schweiz. Er ist ein begeisterter Europäer.
Präsident in Prag wird er nun aber nicht. Staatsoberhaupt im Herzen
Europas wird der Linkspopulist Milos Zeman. Das ist bitter für alle,

Neue OZ: Kommentar zu Mursi

Der Hass der Verbitterten

Es ist nicht weit hergeholt, die Todesurteile gegen 21 Ägypter
wegen Randale nach einem Fußballspiel als politisch motiviert zu
bezeichnen. Schließlich nannte Präsident Mohammed Mursi die Opfer der
Krawalle erst vor wenigen Tagen "Märtyrer der Revolution" – und
entlarvte damit die politische Dimension des Prozesses.

Für das Land am Nil bedeutet der harte Richterspruch eine neue
Welle der Gewalt. Denn zwei Jahre nach

Neue OZ: Kommentar zu Tschechien

Poltergeist auf der Prager Burg

Tschechien geht turbulenten Zeiten entgegen. Denn mit Milos Zeman
zieht ein Politiker in die Prager Burg ein, der sich nicht aufs
Repräsentieren beschränken wird. Stattdessen will der linke neue
Präsident jede Gelegenheit nutzen, der Mitte-Rechts-Regierung mit
seinem Vetorecht das Leben schwer zu machen. Sein Ziel: vorgezogene
Neuwahlen.

Wie entschlossen der Poltergeist Zeman ist, das hat sein
undiplomatischer, populistischer und phase

Neue OZ: Kommentar zu Lateinamerika-Gipfel

Die EU ist zum Bittsteller geworden

Der Ton der Kanzlerin beim Lateinamerika-Gipfel will nicht mehr
recht passen auf der veränderten Weltbühne. Wenn Angela Merkel
Handelsverbünden wie Celac und Mercosur eine Abschottung der Märkte
vorwirft und ihnen damit die Schuld für die Blockade eines
Freihandelsabkommens mit der EU zuschiebt, vergisst sie eines: Celac
und Mercosur beanspruchen zunehmend, im Konzert der großen
Wirtschaftsgemeinschaften die erste Geige

Westfalenpost: Eine Aufgabe für alle Bürger Von Torsten Berninghaus

Meine erste Begegnung in Sachen Zuwanderung liegt
40 Jahre zurück. Damals, in der zweiten Klasse der Grundschule, kam
Filippo zu uns. Filippo stammte aus Sizilien. Seine Eltern waren
Gastarbeiter. Und Filippo sprach nicht ein Wort Deutsch. Trotzdem
haftete ihm weniger das Fremde als vielmehr das Interessante an.
Filippo lernte schnell und er war schon nach wenigen Wochen einer von
uns.

Ob Filippos Eltern das damals ähnlich empfunden haben?
Möglicherweise haben sie die

Westfalenpost: Dem Anlass nicht angemessen Von Harald Ries

Man könnte es sich einfach machen: Rainer Brüderles
Bemerkung war geschmacklos. Sie im Abstand von einem Jahr zu
skandalisieren, wirkt gerade im "Stern", der sich kaum eine Chance
entgehen lässt, seine Themen mit möglichst nackten Frauen zu
bebildern, heuchlerisch. Und dass ausgerechnet dies eine Debatte über
Sexismus entzündet, mutet absurd an.

Aber nun haben wir sie. Weil es, wie Hunderttausende
"Aufschrei"-Twitterer zeigen, ein Bed&u