Lausitzer Rundschau: Der Tod vom Joystick Die Bundeswehr und die Kampfdrohnen

Die Bundeswehr achtet gerne darauf, stets das
neueste Material zu haben. Das ist der Stolz der Generäle. Die
Politik wiederum achtet darauf, dass die Bundeswehr dem Krieg nicht
zu nahe kommt. Sie nennt das die deutsche Kultur der Zurückhaltung.
Siehe Libyen und aktuell Mali. Die bewaffnete Drohne ist, sarkastisch
gesagt, der ideale Kompromiss zwischen beiden Interessen. Sie ist das
ideale Instrument für Auslandseinsätze eines Landes, das
internationale Sicherheitspolitik

Schwäbische Zeitung: Drohnen ja – aber – Leitartikel

Drohnen, also unbemannte Flugkörper, möchte die
Bundesregierung anschaffen lassen. Zur Landesverteidigung. Drohnen
sind technische Wunderdinger, die tagelang im Einsatz bleiben können,
die Aufklärung betreiben, aber auch Raketen abfeuern. Die Amerikaner
jagen mit Drohnen mutmaßliche Terroristen in Pakistan, in Jemen, in
Somalia, auch im Norden Malis werden die Geräte des Typs Predator
bald zum Einsatz kommen.

Der Streit, der sogleich in Deutschland anbrich

Börsen-Zeitung: Gold glänzt wieder heller, Marktkommentar von Dieter Kuckelkorn

Bis vor kurzem waren die Erwartungen vieler
Anleger und Analysten für die Preisentwicklung von Gold im laufenden
Jahr vorwiegend negativ. Bereits 2012 hatten Investments in dem
Metall enttäuscht, der Goldpreis ist im vergangenen Jahr kaum
gestiegen. Und seither hat sich bei der Notierung des Edelmetalls
auch nicht viel getan: Mit aktuell 1658 Dollar je Feinunze hat sich
der Preis gegenüber dem Stand zum Jahresende 2012 praktisch nicht
bewegt. Gold hält sich damit weite

Neue Westfälische (Bielefeld): KOMMENTAR Großbritannien und die Europäische Union Camerons gewagtes Spiel QUENTIN PEEL

Obwohl der britische Premierminister David
Cameron den Ruf hat, risikoscheu zu sein, geht er in seiner neuen
Europapolitik gleich zwei Wagnisse ein. Das größte Wagnis ist, seine
politische Zukunft mit einem unberechenbaren Referendum zu
verknüpfen, das erst in fünf Jahren stattfinden wird. Obwohl er sagt,
dass er für ein klares "Ja" stehe, muss er wissen, dass Referenden
häufig in Richtung "Nein" tendieren. Das zweite Wagnis ist, dass er
s

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Kampfdrohnen für die Bundeswehr Sachliche Abwägung ALEXANDRA JACOBSON, BERLIN

Es ist zu begrüßen, dass alles Militärische in
Deutschland öffentlich hinterfragt und diskutiert wird. Schon aus
historischen Gründen ist die Grundstimmung pazifistisch. Dass die
Bundesregierung die Anschaffung bewaffneter Drohnen plant, hat
deshalb die erwartbare Entrüstung der Opposition, besonders der
Grünen und der Linken, auf sich gezogen. Ob der Einsatz unbemannter
bewaffneter Flugzeuge im Antiterrorkrieg ethisch vertretbar ist, ist
eine zulä

Rheinische Post: Deutsche Drohnen = Von Helmut Michelis

Roboter, die in fremde Staaten fliegen,
Verdächtige eliminieren und dabei auch Unbeteiligte nicht verschonen
– diese Sorge vor einem Einsatz bewaffneter Drohnen bei der
Bundeswehr ist überzogen. Der wachsende Widerstand in linken und
kirchlichen Kreisen resultiert möglicherweise aus einem
Missverständnis: An den strategischen Einsatz von Kampfmaschinen, die
in Tausenden Kilometer Entfernung Terroristenführer jagen, wie es die
USA in Pakistan oder im Jemen praktizier

Rheinische Post: Eine Chance für den WDR = Von Ulli Tückmantel

Was auch immer die persönlichen Gründe von
WDR-Intendantin Monika Piel sind, sehr vorzeitig das Amt
niederzulegen, sie sind natürlich zu respektieren. Überraschend mag
der Zeitpunkt sein und in Piels persönlichen Gründen seine Ursache
haben. Grundsätzlich aber haben viele WDR-Mitarbeiter gar nicht damit
gerechnet, dass Monika Piel sich den (sehr gut bezahlten) Stress auf
dem WDR-Chefsessel wirklich bis 2019 antun würde. Das haben sie schon
bei Piels W

Weser-Kurier: Zur Ausbildungssituation in Deutschland schreibt der „Weser-Kurier“ (Bremen) in seiner Ausgabe vom 26. Januar 2013:

Seit Jahren berichten Gewerkschaften davon, dass
Betriebe Lehrlinge in erster Linie als preiswerte Aushilfskräfte
betrachten. Das betrifft offenbar besonders die Gastronomie. Die
Betriebe in den Problembranchen müssen aufpassen, dass ihnen ihr
schlechtes Image nicht schadet. Wer schlechte Bedingungen bietet,
muss sich nicht wundern, wenn Bewerber ausbleiben. Außerdem kostet
jede abgebrochene Ausbildung die Unternehmen richtig Geld. Wer
Nachwuchs gewinnen will, muss attrakt

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur vorzeitigen Rückzahlung der EZB-Kredite

Die durchaus umstrittenen Liquiditätsspritzen
von insgesamt einer Billion Euro, die die Europäische Zentralbank
(EZB) den europäischen Banken zur Verfügung gestellt hatte, scheinen
ihr Ziel erreicht zu haben. Die EZB wollte damit den Finanzsektor
stabilisieren, ohne gleichzeitig die Kreditversorgung der Wirtschaft
abzuwürgen. Nun nutzen immerhin rund die Hälfte der Banken die erste
Gelegenheit, um zumindest einen Teil der Kredite vorzeitig
zurückzuzahlen