Als er bestellt wurde, war der SPD-Politiker
Rudolf Scharping noch Verteidigungsminister – und der trat vor zwölf
Jahren zurück. Seinen Erstflug hatte der neue Transporter A400 M aus
dem Hause Airbus im Dezember 2009. Die Bundeswehr wartet allerdings
noch immer auf die erste Maschine, in diesem Jahr soll sie wohl
kommen. Die damals ausgehandelten Preise sind allerdings längst
Makulatur. Um Kosten zu sparen, kauft die Bundeswehr weniger
Flugzeuge als vereinbart. Neue Besen k
Steht ein Geldspielautomat in einem Casino, dann
ist das Glücksspiel. Steht derselbe Automat in einer Kneipe, dann ist
es Vergnügen und Unterhaltung. Alles klar? Nein, natürlich nicht, das
ist nämlich völlig unverständlich, aber per Gesetz in Deutschland so
geregelt. Es ist nur einer von vielen Widersprüchen im breiten
Themenfeld des Glücksspiels, das sich eigentlich seit Jahren in einem
rechtlich ziemlich schwammigen Raum bewegt. Begonnen hat das Drama
Zu gravierend sind die Missstände beim Management großer
Rüstungsprojekte, zu groß ist der politische Druck, etwas zu ändern.
Schon ihr Vorgänger, Thomas de Maizière, wäre über das Desaster bei
der Beschaffung der Drohne Euro-Hawk fast gestolpert. Doch während
der diejenigen aufräumen lassen wollte, die dieses Chaos
mitverursacht haben, wagt Ursula von der Leyen einen Neustart. W
Für die Summe von gut 19 Milliarden Dollar (14 Milliarden Euro)
hat sich Facebook den Kurznachrichten-Dienst WhatsApp einverleibt,
der 450 Millionen Nutzer zählt. Ein genialer Coup? Eher nicht. Vor
allem drei Dinge offenbart der Deal. Erstens: Facebook sitzt die
Angst im Nacken, an Bedeutung zu verlieren. Zweitens: Dem Konzern
mangelt es an eigenen Ideen. Drittens: Geld spielt für das
Unternehmen keine Rolle, jedenfalls noch nicht.
Mit Kunden muss man pfleglich umgehen. Bei der Deutschen Bank
wurde diese Regel oft missachtet, was das Geldhaus einmal mehr teuer
zu stehen kommt. 925 Millionen Euro für Leo Kirchs Erben sind zwar
deutlich weniger, als diese als Schadenersatz für eine
diskreditierende Äußerung des früheren Bankchefs Rolf Breuer verlangt
hatten. Es ist aber immer noch so viel Geld, dass der ohnehin magere
Gewinn des Jahres 2013 noch einmal rund ein Drit
Es ist eine nicht enden wollende Geschichte im
Wulff-Prozess: Auch nach Befragung des 18. Zimmermädchens oder der
25. Wiesn-Kellnerin sieht das Gericht keinerlei Grundlage für einen
Schuldspruch. Oberstaatsanwalt Clemens Eimterbäumer hingegen sieht
sich anscheinend als letzten Hüter staatlicher Ordnung. Und weil
nicht sein kann, dass Deutschland einen Bundespräsidenten hatte, der
dem Amt weder charakterlich noch von seiner Statur her gewachsen war,
versucht dieser
Ein paar beiläufige Sätze zur Kreditwürdigkeit des
Medienmoguls Leo Kirch – das war ganz sicher das teuerste
TV-Interview aller Zeiten. Und am Schluss auch noch deutlich teurer
als eigentlich nötig. Wäre die Deutsche Bank schon vor einem Jahr auf
den vom Gericht vorgeschlagenen Vergleich eingegangen, wäre diese
Sache für gut 100 Millionen Euro weniger aus der Welt geschafft
worden. Offenbar haben die Banker die Rechtslage jahrelang vollkommen
falsch einges
Die Lage in Kiew entgleitet den scheinbar
Mächtigen. Oppositionssprecher wie Vitali Klitschko reden zwar noch
wie Anführer, aber sie haben ersichtlich keine Kontrolle mehr über
radikale, gewalttätige Teile der Bewegung. Präsident Janukowitsch
seinerseits schwankt wie ein Rohr im Wind. Mal sendet er Signale der
Verständigung aus, dann wieder droht er mit dem gewaltsamen
Niederzwingen des Protests. Er klammert sich verzweifelt an die
Macht, an den Zugang zu wir
Es war eine schmutzige und langwierige
Auseinandersetzung. Zwölf Jahre lang bekämpften der ehemalige
Medienunternehmer Leo Kirch und seine Erben die Deutsche Bank. Der
Konflikt hat am Image der größten deutschen Bank gerüttelt. Daher ist
es gut, dass nun zumindest im Zivilprozess ein Schlussstrich gezogen
wurde. Gut 900 Millionen sind eine heftige Strafe für ein
Fernsehinterview. Angesichts der noch anstehenden Rechtsprobleme, der
sich die Deutsche Bank ausges
Die Kampfansage an die Konkurrenz hätte
deutlicher nicht sein können: Facebook kauft den
Kurznachrichtendienst WhatsApp für 19 Milliarden Dollar – und rüstet
damit im Kampf um Reichweite, Daten und Werbeeinnahmen gehörig auf.
Der Hauptkonkurrent Google ist zum ersten Mal ausgestochen worden.
Geht es nach Mark Zuckerberg, ist es nicht das letzte Mal gewesen.
Im Kampf der beiden großen Internetkonzerne kann WhatsApp eine von
Facebooks schärfsten Waffen