Ein starker Auftritt: Die neue
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen wirft
kurzentschlossen ihren Staatssekretär Beemelmans raus. Das hatte sich
im Zuge der Drohnen-Affäre Euro Hawk, in der Beemelmans viel zu spät
die Reißleine zog, schon so mancher gewünscht.
Ursula von der Leyens Beliebtheit gründet darauf, dass sie Dinge
auf einen einfachen Nenner bringen kann: Sie sagt, sie vermisst den
verantwortungsvollen Umgang mit Steuergeldern. Nat&uu
Alle Achtung, Mark Zuckerberg! Wen du nicht
schlagen kannst, den gewinne für dich: Dieser Spruch stammt zwar aus
der »Old Economy«. Aber für deinen jüngsten Coup, die Übernahme von
WhatsApp durch Facebook, liefert er genau die richtige Begründung.
Der Preis von 14 Milliarden Euro erscheint auf den ersten Blick hoch.
Aber Facebook bezahlt ja den größeren Teil in Aktien. Danach schwimmt
der Konzern in einem noch größeren Datenpool. Da
Wer einen Flughafen betreiben will, den keiner
braucht, kann das tun. Aber ohne Steuergeld. Es ist eine banale
ökonomische Weisheit, die die EU-Kommission zum Grundsatz ihrer
Beihilferegelung für Regionalflughäfen gemacht hat. Sie musste nicht
einmal neu erfunden werden, weil entsprechende Bestimmungen auch
bisher schon galten – nur nicht beachtet wurden. So entstanden in
Deutschland Flughäfen wie in Dortmund oder Kassel-Calden, die man
erst für viel Geld baute un
Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken
ohne Ende, mögen sich die Verantwortlichen der Deutschen Bank gedacht
haben. Dass sie den Schadenersatzprozess gegen die Kirch-Seite
verloren hätten, steht außer Frage. Ex-Bankchef Rolf Breuer hat 2002
im Interview faktisch das Bankgeheimnis gebrochen, und das ist
heilig. In der Öffentlichkeit drauflos zu reden, war damals ein
fataler Fehler des Managers. Dabei spielt die Frage, ob Kirchs Reich
auch ohne Breuers Fahrlä
Natürlich wirkt es wie eine Lachnummer, wenn
für den Nachrichtendienst WhatsApp 19 Milliarden Dollar bezahlt
werden. Immerhin hat die Firma nur 55 Mitarbeiter. Doch in der
Internetwelt geht es nur um Wachstum und Marktdominanz. Facebook
sorgt sich darum, dass der konkurrierende Dienst WhatsApp seine
Dienste ausdehnen könnte und noch mehr als fast 500 Millionen Kunden
ansprechen kann – also wird der Wettbewerber gekauft. Und nebenher
spricht Facebook über WhatsApp wiede
Der Ethik-Kodex der Landesregierung
verpflichtet die landeseigenen Betriebe dazu, strenge Richtlinien bei
der Besetzung von Geschäftsleitung und Aufsichtsräten einzuhalten.
Auch bei der Vergabe von Beraterverträgen gibt es neue Auflagen. Das
Regelwerk ist eine Reaktion auf Misswirtschaft, Intransparenz und
Klüngel, die in der Vergangenheit für viele landeseigene Betriebe
kennzeichnend waren. Oftmals spielen Quotengesichtspunkte und
Regionalproporz eine wichtige Rol
Keine Bank der Welt und erst recht nicht die
Deutsche Bank zahlt mal so eben fast eine Milliarde Euro, um eine
unglückliche Interviewäußerung oder eine nur lästige Angelegenheit
endlich aus der Welt zu schaffen. Vor ihren Aktionären kann die Bank
die Vergleichszahlung von insgesamt 925 Mill. Euro nur rechtfertigen,
wenn damit "Schlimmeres" verhindert wurde. Dieses "Schlimmere" drohte
in der Tat am Ende des Schadenersatzprozesses vor dem
Oberland
Gute Leistung muss gut bezahlt werden.
Spitzenkräfte bekommt ein Unternehmen nur, wenn es sie marktgerecht
bezahlt. Das von der schwarz-gelben Landesregierung 2006 beschlossene
Hochschulfreiheitsgesetz hat jedoch dazu geführt, dass die Gehälter
der bis dato ordentlich bezahlten Spitzen der Universitäten im Land
geradezu explodiert sind. Die Einnahmen des Kölner Uni-Kanzlers
stiegen zum Beispiel binnen acht Jahren um 70 Prozent. Der
Bielefelder Rektor kann sich &uum
Kurz vor dem Ende des Korruptionsprozesses gegen
Exbundespräsident Christian Wulff legt sich die Staatsanwaltschaft
noch einmal richtig ins Zeug. Die Ankläger zeigen plötzlich
Kämpferqualitäten, die die Zuschauer in den ersten Prozesstagen noch
schmerzlich vermissen mussten. Sie ziehen auch ein überraschendes Ass
aus dem Ärmel – eine prozesstaktische Finesse: Statt in ihrem
Plädoyer eine konkrete Strafe zu fordern, beantragen die
Staatsanwälte ei