Noch hat sich die IG Metall nicht auf eine Forderung für die
nächste Tarifrunde festgelegt. Sicher ist nur, dass der Tarifvertrag
in der Metall- und Elektroindustrie zum Jahresende ausläuft. In
diesem Jahr gab es Anfang Mai einen Zuschlag von 2,4 Prozent, der
bereits im letzten Jahr ausgehandelt worden war. Damit hinkt der
größte deutsche Tarifbereich der erfreulichen Entwicklung hinterher,
die das gewerkschaftliche WSI-Tarifar
Lärm ist ein unterschätztes gesundheitliches wie
gesellschaftliches Problem. Der Krach, den Autos, Flugzeuge und Züge
produzieren, schädigt Herz und Nerven. Er macht aber nicht nur
chronisch krank. Er führt in den betroffenen Gebieten zur politischen
Verdrossenheit. Die Ergebnisse der letzten Hessen-Wahl rund um den
Frankfurter Flughafen sind ein Beleg dafür. Vielleicht, weil die
Bundesregierung das weiß, macht sie Druck. Bis 2020 soll der
Schienenlä
Fast zwei Jahrzehnte nach dem Massaker von
Srebrenica spricht ein niederländisches Zivilgericht in Den Haag
Recht. Es ist ein richtiges Urteil, es war überfällig. Srebrenica war
eine Schutzzone. 8000 Männer und Jugendliche waren nicht wie die
anderen vor Mladics Leuten geflohen. Sie hatten ihr Leben der
niederländischen UN-Schutztruppe anvertraut. Doch als es ernst wurde,
schützte die sich nur selbst. Die Bosnier zahlten ihr Vertrauen in
die westliche Gemeinsch
Je mehr Betreuungsplätze für Kinder unter drei
Jahren geschaffen werden, desto stärker wächst die Nachfrage. Das
treibt den finanziell klammen Kommunen, die noch dazu verzweifelt
nach Erziehungspersonal suchen, die Schweißperlen auf die Stirn.
Bislang hat niemand beantwortet, welchen Grund es für diese
Entwicklung gibt. Werden Eltern möglicherweise stark motiviert, ihre
Kinder ab dem vollendeten ersten Lebensjahr betreuen zu lassen, weil
andere Vät
Mit Friedhelm Schnittker legt die ALOS ihre geplante Internationalisierung und das angestrebte Wachstum in die Verantwortung eines erfahrenen und hochmotivierten Vertriebsdirektors mit mehr als 20 Jahren Managementerfahrung im ECM- und IT-Markt
Trauer lässt sich nicht in Worte fassen. Sie hört
für die Angehörigen nie auf. Vor 19 Jahren haben im Bosnien-Krieg
serbische Einheiten in Srebrenica 8000 muslimische Männer und
Jugendliche ermordet. Niederländische Blauhelm-Soldaten in der so
genannten UN-Schutzzone sahen dem Massaker untätig zu. Und 300
Flüchtlinge, die sich auf dem Stützpunkt der Holländer sicher
wähnten, lieferten sie ihren Mördern aus. Ein beschämendes,
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In Srebrenica ging es nicht nur um ein Versagen
der Beschützer, was schlimm genug ist, sondern um Beihilfe zu einem
Massenmord. Es war unumgänglich, dass ein niederländisches Gericht
dies jetzt erneut bekräftigt hat. Niemand sollte jedoch vergessen,
dass die niederländischen Blauhelme damals schmählich im Stich
gelassen wurden. Die Uno hat ihr Versagen hernach eingestanden, doch
das genügt nicht. Die Vereinten Nationen schicken bis heute Soldaten
in Kr