Westdeutsche Zeitung: Von der Leyens Drohne mit Herz = von Werner Kolhoff

Der Beschluss von Verteidigungsministerin
Ursula von der Leyen, "bewaffnungsfähige Drohnen" für die Bundeswehr
anzuschaffen, ist richtig. Diese Drohnen sind der Stand der Technik,
und es ist nicht zu verantworten, Soldaten in Einsätze zu schicken,
ohne ihnen das mitzugeben, was sie am besten schützt. Und doch folgt
von der Leyen der Methode "Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht
nass". Schon in der Wortwahl. Bewaffnungsfähige Aufklärungs

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu O2/E-Plus

Weniger Wettbewerb ist nie gut für den
Kunden – die Auswahl sinkt, die Preise steigen. Die Auflage der EU,
dass der neue deutsche Mobilfunkmarktführer einen Teil seiner
Kapazität an eine Firma abgeben muss, die ohne eigenes Netz ist, wird
daran nichts ändern – sie ist Augenauswischerei. Trotzdem könnten
Kunden von der Fusion von O2 und E-Plus auch profitieren. E-Plus
nämlich fiel zwar bisher durch niedrige Preise auf – beim Test der
Netzqualität aber land

Märkische Oderzeitung: Kommentarauszug zu Flüchtlingen/Berlin

Es geht hier um Menschen, die zumeist den
übelsten Lebensbedingungen, dem Krieg oder beidem entflohen sind und
die hier ein neues Leben beginnen möchten. Wir aber sagen ihnen in
der Regel, dass das nicht geht. Weil die Menschen aus dem falschen
Land kommen oder falsch eingereist sind oder hierzulande alles falsch
machen. Das Problem ist nur: Unser Staat ist nicht fähig, den
Flüchtlingen ihre Lage richtig zu erklären. Bislang war das auch
nicht unbedingt nötig.

WAZ: Einfach mal ab in den Urlaub – Kommentar von Petra Koruhn

Ferien sind schön, aber teuer. Verständlich, dass
Eltern durchaus offen sind für Schnäppchen. Nur dummerweise winken
die Bestpreise dann, wenn noch Schule ist.

Zwei, drei Tage oder sogar nur einen Tag vor Ferienbeginn Richtung
Traumurlaub zu fliegen, das spart viel Geld. Die meisten Eltern
registrieren das, atmen tief durch – und schicken ihre Kinder
weiterhin brav in den Unterricht. Doch irgendein Luca und oder eine
Lea sind mit Sicherheit schon ausgeflogen.

Die

WAZ: Nahost vor der dritten Intifada – Kommentar von Gudrun Büscher

Der arabische Junge, der in Ost-Jerusalem
verschleppt und ermordet wurde, war 16 Jahre alt. Genauso alt wie
Jischai Frankels Neffe, der zuvor mit zwei weiteren jungen Israelis
kaltblütig hingerichtet worden war. "Es gibt keinen Unterschied
zwischen Blut und Blut. Mord ist Mord, egal welche Nationalität oder
welches Alter", hat Frankel gesagt, als er vom Tod des arabischen
Jungen erfuhr: "Mord ist immer unverzeihlich."

Doch können die Stimmen der Vernu

Roland Berger Strategy Consultants ernennt 18 neue Partner – weitere neun zum Senior Partner befördert

– In Deutschland, Frankreich, China, Russland, der Schweiz,
Belgien und Brasilien nimmt die Strategieberatung 18 Mitglieder neu
in den Partnerkreis auf – elf von ihnen in Deutschland

– Außerdem werden neun zum Senior Partner befördert – fünf davon in
Deutschland

Bei ihrem Treffen in Frankfurt haben die 200 teilnehmenden Partner
von Roland Berger Strategy Consultants 18 neue Partner in
Deutschland, Frankreich, China, Russland, der Schweiz, Belgien und
Brasilien g

Berliner Zeitung: Zum israelisch-palästinensischen Konflikt:

Die Pandora-Büchse ist nun offen. Sie zu schließen,
ist im israelischen Interesse und damit Aufgabe der Regierung.
Zurückhaltung kann eine Stärke sein, hat Ariel Scharon einst zu
Hochzeiten der Intifada gesagt. Diese Weisheit und die Kraft sie
durchzusetzen, wünscht man jetzt Benjamin Netanjahu.

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Berliner Zeitung
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NRZ: Einüberfälliger Schritt – ein Kommentar von PETER HAHNE

Der Bundestag wird am heutigen Donnerstag mit
breiter Mehrheit den ersten allgemeinen gesetzlichen Mindestlohn in
Deutschland beschließen. Die Entscheidung war längst fällig; seit
Jahren läuft die Politik den Entwicklungen in anderen Ländern Europas
hinterher. Und gab bislang nur halbherzige Antworten auf das
Ausfransen des Lohngefüges am unteren Rand, welches mit der Agenda
2010 seinen Lauf nahm. Der Mindestlohn schafft einen Ausgleich, ein
Stück Gerech

Holzenkamp/Färber: Experten einig über Unbedenklichkeit von Glyphosat

Keine Schädlichkeit für Mensch und Tier

In einem öffentlichen Fachgespräch hat sich der Ausschuss für
Ernährung und Landwirtschaft des Deutschen Bundestages am heutigen
Mittwoch von Vertretern der für die Bewertung des
Pflanzenschutzmittelwirkstoffes Glyphosat zuständigen Bundesbehörden
über dessen gesundheitliche und ökologische Auswirkungen informieren
lassen. Dazu erklären der Vorsitzende der Arbeitsgruppe Ernährung und