Man sollte die Kirche im Dorf lassen. Bei allem
Verständnis für die verantwortungsvollen Aufgaben von Berufspiloten,
aber ihre Forderung ist überzogen – besonders im Vergleich mit den
Vorruhestandsregelungen vom Rest der Arbeitnehmerschaft. Auch bei
Lufthansa und hier am Boden sowieso. Das bringt keine
Sympathiepunkte. Bisher sind Piloten mit 60 Jahren ausgeschieden und
haben die höchst komfortable Regelung, selbst entscheiden zu können,
ob sie schon mit 55 gehen
Das muss man sich mal vorstellen: Russische
Soldaten lassen sich beurlauben, um ihre Ferien nicht badend am Meer,
sondern kämpfend in einem fremden Land zu verbringen. Ihr Kriegsgerät
nehmen sie dabei praktischerweise gleich mit. Und ihr Dienstherr weiß
davon nichts. Klingt absurd? Sicher, aber genau diese Geschichte wird
nun aufgetischt, um die Beteiligung russischer Militärs am Konflikt
in der Ukraine zu begründen. Wir erinnern uns: Auch bei der Annexion
der Krim t
Im jahrelangen Streit um die
Kohlenmonoxid-Pipeline von Bayer hatten die Gegner vor allem die
Sicherheitsbedenken im Blick – die Gefahr, dass durch ein mögliches
Leck in der Leitung zwischen Dormagen und Krefeld Menschenleben
gefährdet werden könnten. Ein anderer Ansatz, das Projekt zu Fall zu
bringen, klingt zwar juristisch trocken, hat aber ein großes
Potenzial: Die Klagen von Grundstückseigentümern gegen Enteignungen
zugunsten von Bayer. Eine Enteignung i
Die Menschen im Gazastreifen und in Israel haben mit
der Waffenpause für den Nahen Osten Tage ohne Bombenangriffe
gewonnen. Den politischen Preis dafür könnte der israelische Premier
Netanjahu zahlen müssen. Er ist den Erwartungen der Hardliner in
seiner Regierung und in der Bevölkerung nicht gerecht geworden. Diese
haben ein Ende des Blutvergießens mit Maximalforderungen verbunden:
die Auslöschung der Hamas im Gazastreifen. Wenn Netanjahu ohne
Rück
Sicher können wir davon ausgehen, dass die
prorussischen Separatisten in der Ukraine aus Moskau unterstützt
werden. Aber die Lieferung von Waffen und anderem Kriegsmaterial, die
Beteiligung ehemaliger russischer Soldaten, selbst die Entsendung von
Beratern – das alles ist etwas anderes als eine Invasion. Davor
schreckt Wladimir Putin bisher offenbar zurück. Eiskalt kalkuliert
er, was nötig ist, um das Nachbarland zu destabilisieren, ohne sich
nach der Annexion der Krim e
Werbung für ihre Freiheitsrechte betreiben Cockpit,
die Lokführergewerkschaft und andere Spartengewerkschaften nicht,
wenn sie permanent in Arbeitskämpfen Sonderrechte für kleine
Berufsgruppen durchdrücken oder verteidigen. Noch sucht die Regierung
nach einem verfassungskonformen Weg, um ein Chaos durch
Spartengewerkschaften zu verhindern, ohne in das Streikrecht und
andere Grundrechte einzugreifen. Dies würde nicht nur den
Arbeitgebern helfen, die irgendwa
Es meutern nicht nur bayerische Wirtschaft und
Teile der CSU. Nun haben sich aber auch noch drei der wichtigsten
CDU-Landesverbände – Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und
Baden-Württemberg – gegen seine Pläne gestellt. Deren Ängste, vor
wirtschaftlichen Nachteilen für die Grenzregionen seien unbegründet,
sagt Dobrindt. Es steht Behauptung gegen Behauptung. Die Argumente
sind ausgetauscht. Jetzt hilft keine CSU-Dickschädeligkeit mehr.
Ja, di
Immer noch verkünden westliche
Russland-Versteher mit linksnaiver Inbrunst, Wladimir Putin wolle nur
spielen und nicht beißen. Sie pflegen ihre Tagträume vom armen
Russland, das sich nur zurückhole, was ihm aus sowjetischer
Unterdrückungszeit eigentlich weiter zustehe, vom eigennützig-bösen
europäischen wie amerikanischen Machthunger um die Supermachtstellung
gebracht. Putin stoppen? Bloß nicht, rufen sie. Wo führe das denn
hin? Der Kreml-
"Die Krim-Erfahrung lehrt: Bei nur halbherzigem
Widerstand schreckt Putin nicht davor zurück, sich ein Territorium
rechtswidrig unter den Nagel zu reißen. Die westliche Seite muss
daher endlich selbst "Fakten schaffen". Nicht, indem man in den Krieg
einsteigt. Sondern indem man als Einheit auftritt und Sanktionen
wirkungsvoll durchsetzt. Noch zieren sich einige EU-Staaten, die
nationale Egoismen in den Vordergrund stellen und wirtschaftliche
Schäden fürch