Börsen-Zeitung: Der Apple macht–s, Kommentar zum Zahlungsverkehr von Karin Böhmert

Apple heizt dem Zahlungsverkehrsmarkt heftig
ein. Das von Konzernchef Tim Cook gerade vorgestellte neue iPhone 6,
das zunächst nur in den USA erhältlich sein wird, beinhaltet erstmals
eine digitale Geldbörse. Dies ist an sich nicht wirklich neu, denn
andere Hersteller wie Weltmarktführer Samsung haben in ihren
Smartphones neuester Generation längst den Nahfunk-Standard NFC für
mobiles Bezahlen integriert. Schließlich basteln auch die
Finanzbranche sowie

Mitteldeutsche Zeitung: zur EU-Kommission

Wenn Juncker es mit seiner Mannschaft nicht gelingt,
die EU als weiterhin notwendiges, ja unverzichtbares Instrument zur
(sozialen) Friedenssicherung in der Welt und in den eigenen Reihen zu
etablieren, verliert er das wichtigste Kapital seiner Arbeit: das
Vertrauen und das Verständnis der Bürger. Die EU hat keinen guten Ruf
bei den Menschen. Wenn die EU es nicht schafft, die großen Probleme
wie Massenarbeitslosigkeit, Armut oder fehlende Wettbewerbsfähigkeit
zu bek&aum

Hunderte Top-Weine auf vierter Weinmesse Fürth

Endspurt zur vierten Weinmesse Fürth am 8. und 9. November: Rund 100 Aussteller bieten auch dieses Jahr in der Stadthalle wieder ausgesuchte Top-Weine und exquisite Delikatessen an.

Märkische Oderzeitung: zu Ebola

Da es kein Medikament gegen die Krankheit
gibt, existiert nur ein Mittel, ihre Ausbreitung zu verhindern: Man
muss die Erkrankten von den Gesunden trennen. Der liberianische Staat
versagt dabei. Der Verteidigungsminister hat jetzt einen dramatischen
Appell an die UN gerichtet, schnell zu helfen. Und sie sollte diesem
Aufruf schnellstens folgen. Die Tragödie hat nämlich nicht nur
Auswirkungen auf das bitterarme Westafrika. Wenn nicht schnell Hilfe
mit Ärzten, Pflegern und Isol

Märkische Oderzeitung: zur Komorowski-Rede

Komorowskis Gedanken entsprechen so ganz
und gar nicht dem deutschen Mainstream. Hierzulande ist eine Mehrheit
davon überzeugt – und auch die Kanzlerin betont das ja immer wieder –
dass es neben Sanktionen auch die Bereitschaft zu Verhandlungen mit
Russland geben muss. Auch das transatlantische Bündnis wird
hierzulande von vielen angezweifelt. Östlich der Oder macht man sich
deswegen Sorgen über die Zuverlässigkeit der Deutschen. Einige
Abgeordnete kritisierten Komo

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar Integrationsstudie Alarmzeichen BERNHARD HÄNEL

Das Integrationsklima in Deutschland ist gut,
könn-te aber besser sein. Die Ursachen für den noch längst nicht
zufriedenstellenden Status sind vielfältig. Manche davon treffen
Alteingesessene ebenso wie Zuwanderer. Andere wiederum haben
gruppenbezogene Hintergründe und sind daher diskriminierend. So gibt
es hierzulande anderthalbmal so viele Arbeitslose mit
Migrationshintergrund wie unter Angehörigen der
Mehrheitsgesellschaft. So sind Migrantenkinder von glei

Südwest Presse: KOMMENTAR zu SCHWARZ-GRÜN Ausgabe vom 11.09.2014

KOMMENTAR · SCHWARZ-GRÜN

Ungeliebte Option Erst wirft Baden-Württembergs CDU-Fraktionschef
Peter Hauk den Grünen vor, durch Untätigkeit in der Asylpolitik den
"Fremdenhass" zu schüren. Kurz darauf erwärmt er sich für eine
Koalition mit den eben noch Geschmähten. Die Vorbereitung für eine
Liebeshochzeit sieht sicher anders aus. Dass am Ende doch
zusammenkommen kann, was gar nicht zusammenkommen will, zeigt indes
das Beispiel

WAZ: Wichtige Monate für Karstadt. Kommentar von Ulf Meinke

Krisen kommen nie zur rechten Zeit. Die
Warenhauskette Karstadt treffen die Spekulationen über
Filialschließungen und Stellenabbau allerdings in einem besonders
ungünstigen Moment. Es ist zwar nicht einmal Mitte September, doch
für den Handel steht gewissermaßen schon jetzt das alles
entscheidende Weihnachtsgeschäft vor der Tür. Kaum etwas kann ein
Unternehmen in einer solchen Phase weniger gebrauchen als
Verunsicherung bei Kunden und Beschäftigte

WAZ: Junckers Team hat Chance verdient. Kommentar von Knut Pries

An der Ressortverteilung in der EU-Kommission, so
wie deren künftiger Chef Juncker sie sich ausgedacht hat, gibt es
manches zu bekritteln. Ein Brite, der den Finanzmarkt regelt, ein
Franzose mit Zuständigkeit für Ausgabendisziplin, ein Ungar, der
geholfen hat, sein Zuhause auf stramm nationalen Vordermann zu
bringen und nun europäische Kultur repräsentieren soll – da wird
mancher schon abwinken, bevor es losgegangen ist. Doch so einfach
sollte man es sich nicht ma