Börsen-Zeitung: Verdrängte Lehren, Kommentar zum britischen Haushalt von Peter Rásonyi

In einer kurz vor seinem Amtsantritt im Frühjahr
2010 gehaltenen Rede hatte der heutige britische Schatzkanzler George
Osborne gemahnt, ein nachhaltiger Aufschwung müsse von einem neuen
Gleichgewicht der Wirtschaft begleitet sein. Das bedeute: eine höhere
Sparquote, höhere Unternehmensinvestitionen und höhere Exporte. In
seiner Budgetrede am Mittwoch im Parlament kam das Wort Gleichgewicht
nicht mehr vor. Der plötzliche kräftige Aufschwung vom vergangenen
Ja

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PlanningPME, die bekannte Personaleinsatzplanung, bietet sich auch als Online Dienstplaner an. Damit kann man den Einsatz des Personals sowohl im lokalen Netz als auch auf dem Smartphone oder iPad jederzeit ansehen undändern.

Neue Westfälische (Bielefeld): Einigung über Mindestlohn¶ Behutsam alexandra jacobson, BERLIN

Keine Forderung hat sich im Wahlkampf so stark
zum Herzblutthema der Sozialdemokratie entwickelt wie der Ruf nach
dem Mindestlohn. Gerade wegen dieser emotionalen Verbundenheit ist
der Spielraum für Arbeits- und Sozialministerin Andrea Nahles nicht
allzu groß gewesen, sich auf Ausnahmewünsche der Wirtschaft
einzulassen. Der Mindestlohn werde flächendeckend und pünktlich zum
1. Januar 2015 eingeführt, verspricht die Ministerin. Wohl-wissend,
dass die SPD-Basi

Rheinische Post: Verschärfte Version des Mindestlohns Kommentar Von Martin Kessler

In Sachen Mindestlohn gibt sich die SPD
unerbittlich: Die Lohnuntergrenze von 8,50 Euro muss kommen, am
besten ohne jede Ausnahme, und sie soll möglichst rasch erhöht
werden. Beim Dreier-Gipfel im Kanzleramt hat SPD-Chef Sigmar Gabriel
diese Vorstellungen durchgesetzt. Seine Statthalterin im
Arbeitsministerium, Andrea Nahles, darf nun das SPD-Herzstück in
Gesetzesform gießen. Widerstand innerhalb der Großen Koalition wird
ignoriert, der Wirtschaftsflügel de

Neue Westfälische (Bielefeld): Sanktionen gegen Russland Jenseits von Punkt und Komma Knut Pries, Brüssel

Ich weiß nicht, was die westlichen Länder
meinen, wenn sie uns mit Sanktionen bedrohen", sagt Wladimir Putin.
Das wäre so weit in Ordnung. Das Problem ist: Die westlichen Länder
wissen selbst nicht genau, wie sie auf das reagieren sollen, was sie
einhellig als "Annexion" der Krim verstehen. Der Stufenplan der
Sanktionen, den die Staats- und Regierungschefs auf ihrem
Sondergipfel Anfang des Monats vereinbart haben, hilft da nur
bedingt. Dort werden Wirts

Rheinische Post: Krim mit offener Zukunft Kommentar Von Doris Heimann

Russland schafft auf der Krim weiter Fakten.
Über dem Hauptquartier der ukrainischen Marine weht nun schon die
russische Flagge. Es nur eine Frage der Zeit, wann der letzte
ukrainische Soldat und der letzte ukrainische Grenzer die Halbinsel
verlassen müssen. Gleichzeitig verspricht Putin den Einwohnern der
Krim goldene Berge. Mehrere Milliarden jährlich sollen auf die Krim
fließe, die das wirtschaftliche Niveau von Tschetschenien hat. Dabei
gibt es in Russland bereits

Rheinische Post: Kita-Kraftanstrengung Kommentar Von Detlev Hüwel

Bei der Kinderbetreuung hat NRW in den
vergangenen Jahren rasante Fortschritte gemacht. Das Umdenken setzte
unter Schwarz-Gelb ein und wurde vernünftigerweise von Rot-Grün
fortgesetzt. Von dieser Kraftanstrengung mit Hilfe des Bundes, der
Kommunen und der kirchlichen Träger profitieren alle Eltern, die sich
wegen Berufstätigkeit zeitweise nicht um ihre Kinder kümmern können,
auch wenn sie dies am liebsten täten. Die Erfahrung zeigt: In den
Kitas und bei d