Rheinische Post: Mindestlohn: Wirtschaftsweisen-Chef warnt vor Hunderttausenden Jobverlusten

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph
Schmidt, hat vor dem Verlust Hunderttausender Stellen im
Niedriglohnsektor durch den gesetzlichen Mindestlohn ab 2015 gewarnt.
"Ein flächendeckender gesetzlicher Mindestlohn in Höhe von 8,50 Euro
würde mehrere Hunderttausend Arbeitsplätze im Niedriglohnsektor akut
bedrohen", sagte Schmidt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen
Post" (Donnerstagausgabe). Das Risiko des Jobverlusts sei besonders
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Rheinische Post: Städtebund fordert Mäßigung von Gewerkschaften

Vor Beginn der zweiten Runde der
Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst am Donnerstag in Potsdam
hat der Hauptgeschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Gerd
Landsberg, die Gewerkschaften zur Mäßigung aufgerufen. "Eine
Tarifsteigerung von 7,1 Prozent oder sechs Milliarden Euro jährlich
können die Kommunen nicht verkraften", sagte Landsberg der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe).
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Rheinische Post: IG BCE-Chef lehnt Altersgrenze beim Mindestlohn ab

Der Chef der IG Bergbau Chemie Energie, Michael
Vassiliadis, hat einer Altersbeschränkung beim Mindestlohn eine
Absage erteilt. Der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Donnerstagausgabe) sagte er: "Wenn überhaupt, dann kann es von allen
akzeptierte Ausnahmen vom Mindestlohn geben – etwa bei Azubis oder
ehrenamtlichen Tätigkeiten. Aber altersabhängige Ausnahmen bis 18
oder 25 Jahre sind absurd: Da könnte man ihn ja auch von der
Schuhgr

Rheinische Post: Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz befürwortet Ausbau der Videoüberwachung in deutschen Großstädten

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hält
den Ausbau der Videoüberwachung in deutschen Großstädten für
notwendig. "Das gibt es bei uns an vielen Stellen, das ist auch gut
so", sagte Scholz der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Donnerstagausgabe). Hamburg habe die Überwachung auf Bahnhöfen, in
U- und S-Bahnen ausgebaut – "unser Beitrag zur besseren Aufklärung
von Straftaten", so der SPD-Polit

Ostthüringer Zeitung: Knut Pries kommentiert EU-Sanktionen/Russland

"Ich weiß nicht, was die westlichen Länder meinen,
wenn sie uns mit Sanktionen bedrohen", sagt Wladimir Putin. Das wäre
soweit in Ordnung. Das Problem ist: Die westlichen Ländern wissen
selbst nicht genau, wie sie auf das reagieren sollen, was sie
einhellig als "Annexion" der Krim durch Moskau verstehen. Der
Stufenplan der Sanktionen, den die Staats- und Regierungschefs auf
ihrem Sonder-Gipfel Anfang des Monats vereinbart haben, hilft da nur
beding

Badische Neueste Nachrichten: Fehlender Gemeinsinn – Kommentar von RUDI WAIS

Dafür zu sorgen, dass Gabriel die Wirtschaft mit
dem Mindestlohn und der Energiewende nicht überfordert. Wenn es
stimmt, dass ein gutes Betriebsklima für den Erfolg einer Koalition
mindestens so wichtig ist wie die politischen Schnittmengen, haben
Union und SPD ein ernstes Problem. Die naheliegendste
vertrauensbildende Maßnahme, den Rückzug ihres Fraktionschefs, hat
die SPD verpasst. Mit etwas mehr Kompromissbereitschaft jedoch, zum
Beispiel beim Mindestlohn oder

Schwäbische Zeitung: Obama steht wie ein Träumer da – Leitartikel

Barack Obama und Wladimir Putin – es ist eine
kleine Tragödie, die sich da abspielt, gerade für den Mann im Weißen
Haus. Als er noch der umjubelte Weltbürger war, der Reformer mit
kühnen Visionen, rechnete Obama eine konstruktive Partnerschaft mit
Russland fest ein in seine Agenda. Doch der Start-vertrag zur
Reduzierung der Nuklearsprengköpfe, 2010 ratifiziert, gehört zu den
wenigen handfesten Ergebnissen, die der Außenpolitiker Obama nach
mehr al

Schwäbische Zeitung: Frühjahrsputz schadet nie – Kommentar

Auf den Steuerzahlerbund ist Verlass. Pünktlich
wie der Frühjahrsbeginn legt er alljährlich seine Sparvorschläge auf
den Tisch. Im letzten Jahr war es die Züchtung von weißen, roten und
violetten Biomöhren, die vom Bund unterstützt wurde. Dieses Jahr sind
es weiße und gelbe Lupinen als Futtermittel, die mit 280000 Euro
gefördert werden. Ob dies dem Steuerzahler auch schmeckt, bezweifelt
der Steuerzahlerbund wohl zu Recht. Doch solche Ausgab

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Mindestlohn

Die Parole »Mindestlohn für alle, ohne
Ausnahmen« klang populär und ist es auch. Sie wird fast vollständig
umgesetzt. Ob dies gut für die Betroffenen ist, daran darf jedoch
auch nach der Einigung der Koalitionäre gezweifelt werden. Der
Anspruch, dass der Lohn für 40 Arbeitsstunden reichen muss, um davon
leben zu können, wäre auch anders als mit dem Mindestlohn erreichbar
gewesen. Dies zeigt schon das Modell zur Bezahlung von
Langzeitarbe