Angesichts zunehmenden Fachkräftemangels hat
die deutsche Wirtschaft an die Politik appelliert, in Deutschland
mehr Ganztagsschulen zu schaffen. "Allein damit könnten bis zu
850.000 Frauen zusätzlich zu einem Vollzeitjob kommen", sagte der
Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK),
Eric Schweitzer, der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Samstagausgabe). Es gebe viele halbtags arbeitende Frauen, die gerne
ganzt
Die deutsche Wirtschaft sieht durch den
geplanten Mindestlohn eine Gefahr für diejenigen, die davon
eigentlich profitieren sollen. "Für junge Leute aus bildungsfernen
Schichten setzt er falsche Anreize", sagte DIHK-Präsident Eric
Schweitzer der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Samstag-Ausgabe). Wenn diese vor der Wahl stünden, für 700 Euro in
eine Ausbildung mit Perspektive zu gehen oder für 1400 Euro in einen
kurzfris
Natürlich ist in Deutschland niemand
verantwortlich für den Tod der streikenden und gewaltsam
protestierenden Textilarbeiter in Kambodscha. Die Verantwortung liegt
unzweifelhaft und ganz eindeutig bei der kambodschanischen
Militärpolizei und Regierung. Soweit so klar. Dennoch ist es zynisch,
nach der Methode vorzugehen: Was kümmert es uns, wenn im fernen Asien
ein Sack Reis umfällt? Kümmern sollten wir uns schon. Denn ein
Großteil der Hemden, Blusen und Je
Der Lagerwahlkampf im Freistaat ist eröffnet. Die
Thüringer müssen sich zwischen Rot-Rot-Grün oder Schwarz-Rot
entscheiden. Also zumindest wenn man allen bisherigen Umfragen
Glauben schenkt.
Die Situation im Herbst 2014 dürfte am Ende der von vor fünf
Jahren äußerst ähnlich sein. Ein eher linkes Dreierbündnis steht
einer eher kleinen Großen Koalition gegenüber. Und die SPD muss sich
entscheiden, ob sie lieber der Wassertr&au
Ja, der Reflex liegt nahe, die politische Klasse
einmal mehr zu verwünschen. Ronald Pofalla, Ex-Kanzleramtsminister,
aber wahrscheinlich noch nicht Ex-Vertrauter der Kanzlerin selbst,
wechselt zur Deutschen Bahn und soll sich fortan um Beziehungen zu
Regierungen kümmern. Er wird also Lobbyist.
Dass der Aufschrei folgen würde, wird ihm ebenso klar gewesen sein
wie seiner früheren Chefin und seinem künftigen Arbeitgeber. Ein
wenig sollten die zahlreichen Moraliste
Mit Verlaub, Herr Otto, eine App, die am Eingang eines
Shopping-Centers Rabattaktionen vermeldet, ist eine geradezu
lächerliche Antwort auf die gewaltige digitale Herausforderung. Da
muss mehr kommen. Zum Beispiel ein neues Center-Konzept, das Schluss
macht mit Zentren von der Stange. Die Wachstumskurve des
Onlinehandels wird mit dem Ausbreiten mobiler Endgeräte noch steiler
nach oben gehen. Immer mehr Menschen werden es zu schätzen wissen,
b
Für viele ist es eine Gewohnheitssache, mit
Bargeld zu zahlen – allerdings eine ziemlich umständliche und auch
gefährliche. Denn, wie die Stockholmer Bus- und Taxifahrer gemerkt
haben, wird Bargeld vor allem von kriminellem Gesindel geliebt. Es
ist leichter zu klauen und kann hinterher gefahrlos für den eigenen
Konsum verwendet werden. Und – was wichtig für den Bestohlenen ist –
Bargeld ist nicht versichert. Wird mir meine Kreditkarte geklaut,
lasse ich sie sperre
Der US-Geheimdienst NSA will einen
Quantencomputer bauen. Nach heutigem Stand der Wissenschaft dürfte es
zwar noch Jahrzehnte dauern, bis er so weit ist, um
Sicherheitssysteme von Banken und Regierungen knacken zu können.
Trotzdem zeigt es: Das digitale Wettrüsten ist in vollen Gange und
die Amerikaner wollen die Ersten sein, die alle digitalen Geheimnisse
der Welt lüften können.
Für die NSA ist diese Totalüberwachungsmaschine sicherlich eine
Frage der
In der kommenden Woche findet in Wildbad Kreuth
die traditionelle Klausurtagung der CSU-Landesgruppe statt. Horst
Seehofer und seine Mannen haben sich in den vergangenen Tagen schon
mal ein bisschen warmgeredet und den freien Zuzug von Bulgaren und
Rumänen versucht als Angriff auf unser Sozialsystem zu
skandalisieren.
Nun hat die Bundeskanzlerin eingegriffen. Eigentlich hat die
spröde Protestantin mit der CSU nicht sehr viel am Hut, aber die
bayerische Partei ist nun mal ein
Die Straßen und Brücken in NRW verfallen, und
das Land lässt Geld liegen, weil es mit den Bauarbeiten nicht
nachkommt. Das ist peinlich. Wohlgemerkt ist daran nicht allein die
rot-grüne Regierung schuld. Auch Schwarz-Gelb hatte beim
Landesbetrieb Straßen kräftig Stellen gestrichen.
Das mag in Teilbereichen richtig gewesen sein. Doch wenn dadurch
Millionen Euro nicht abgerufen werden können, weil wichtige Projekte
auf die lange Bank geschoben werden