Wat fott es, es fott", sagt der Kölner. Für den
Kölner Jochen Ott dürfte dieser Spruch nur ein schwacher Trost sein.
Dass er jetzt sein Ratsmandat verliert, ist megapeinlich für ihn,
denn er will im Herbst Oberbürgermeister der Domstadt werden. Gewiss:
Die schwere Panne bei der Auszählung der Stimmen vor einem Jahr hat
Ott nicht zu verantworten. Aber er ist Vorsitzender der Kölner SPD,
die sich bis zuletzt massiv dagegen gewehrt hat, die Stimmen n
Die insgesamt 538.000 Tonnen an neuen ‚angezeigten‘ Ressourcen stellen somit eine Erhöhung der bisherigen Reserven und ‚angezeigten‘ Ressourcen um 17,4 % dar. Der entsprechende Goldanteil erhöht sich dadurch sogar um 20,5 %.
Man spürt heute die seherische Kraft Joseph
Ratzingers. Der spätere Papst verwies 1994 in dieser Zeitung auf das
"Missverhältnis zwischen institutionellem Panzer und geistiger Kraft"
der Kirche in Deutschland. Ratzinger zielte unausgesprochen auch auf
die evangelischen Landeskirchen. Die Kirchensteuerquelle sprudelt,
aber die Wucht der eigentlichen Sendung erlahmt, oder sie zerschellt
an einer Mauer aus Gleichgültigkeit von Halb-, Viertel- oder gar
nicht mehr
Der plötzliche Abgang von Jens Schulte-Bockum
als Chef von Vodafone Deutschland wirft kein gutes Licht auf das
Düsseldorfer Unternehmen. Schon wieder verliert Deutschlands
zweitgrößter Telefonkonzern seinen Chef, nachdem vor drei Jahren
bereits der beliebte Fritz Joussen gegangen war. Wie heftig die
Machtkämpfe mit der britischen Mutter getobt haben müssen, zeigt der
Zeitpunkt der Verkündigung: Ausgerechnet an dem Tag, an dem Vodafone
weltweit die Bilan
Um anschaulich zu machen, wie er die
EU-Kommission umkrempeln wolle, erklärte gestern der Vize-Chef der
EU-Behörde, Frans Timmermans: Es gehe nicht darum, "wie wir die Küche
einrichten – sondern welche Kost wir dort zubereiten". Diese Einsicht
erinnert an Helmut Kohl: "Entscheidend ist, was hinten rauskommt."
Vor allem denjenigen, die über Brüsseler Regulierungswut und
Regulierungsflut klagen, dürfte der neue Ansatz gefallen – aber nicht
a
Die Hauptversammlung morgen wird spannend. Die
Deutsche Bank bietet so viele Angriffsflächen wie noch nie. Sie wirkt
wie ein Ozeandampfer, dessen Kommandobrücke nicht weiß, wohin das
Schiff steuern soll. Raus aus dem Privatkundengeschäft, weg mit der
Postbank, wie es Anshu Jain und Jürgen Fitschen befürworten?
Stattdessen den Schwerpunkt wieder aufs Investmentbanking legen? Oder
vielleicht doch nicht?
Dass der langjährige Chef des Privatkundengesch&au
Politisch Verfolgte genießen Asylrecht. So steht
es im Grundgesetz. Das Problem ist nur, dass die wenigsten, die sich
in den vergangenen Monaten auf den Weg nach Europa gemacht haben, die
Möglichkeit bekommen, hier Asyl zu beantragen. Sie vertrauen
skrupellosen Schleusern, Tausende ertrinken im Mittelmeer. Die
Gleichgültigkeit der EU steht massiv in der Kritik. Sie sieht sich
jetzt zum Handeln verpflichtet, will mit militärischen Aktionen gegen
Menschenschmuggler vorge
Nun soll also noch ein Volksbegehren dem Senat und
den Koalitionspolitikern von SPD und CDU Beine machen. Jetzt geht es
um bessere Schulen für unsere Kinder. Konkret soll der Missstand der
ausfallenden Stunden bekämpft werden. Denn Unterricht wird nicht
ordentlich vertreten, argumentieren die Lehrerinitiative Bildet
Berlin!, der Landeselternausschuss und die Schülervertretung. Das
Anliegen ist honorig und auf den ersten Blick dürften nicht nur
Eltern von Schulkindern g
Der "Weckruf" von Bernd Lucke ist in Wahrheit die
Totenglocke für die AfD. Es geht jetzt nur noch darum, ob sie in
einem Stück oder in mehreren Teilen beerdigt wird. Entweder führt der
Machtkampf zur Spaltung in eine Anti-Euro-Partei um den Gründer und
in eine Pegida-Partei um Frauke Petry. Dann wird keines der beiden
Teile langfristig überleben. Oder Lucke bringt mit seiner kaum
verhohlenen Spaltungsdrohung seine Gegner zum Kuschen. Dann schwelt
der Konf
Annette Kurschus, die theologische Leiterin der
Westfälischen Kirche, hat recht, wenn sie feststellt, dass die
heutige Lebenswirklichkeit mit dem Sonntagsgebot, einen Gottesdienst
zu besuchen, immer weniger in Einklang zu bringen ist. Aber: Ist die
Distanz vieler Menschen zu den religiösen Angeboten der Kirchen
wirklich eine Frage der Uhrzeit dieses Angebotes? Wie ist dann zu
erklären, dass auch viele katholische Kirchen immer leerer werden,
obwohl hier die Gottesdienstzeit