Neue Westfälische (Bielefeld): Digitalisierung in Nordrhein-Westfalen Vorteile der Vernetzung FLORIAN PFITZNER, DÜSSELDORF

Es ist ziemlich viel Zeit vergangen, bis
Entscheidungsträger aus dem analogen Zeitalter in Deutschland erkannt
haben, welche Möglichkeiten hinter dem digitalen Wandel stecken. Man
muss nicht alles gut finden, was irgendwie vernetzt zusammenhängt –
ob nun die elektronischen Bezahlmethoden im Einzelhandel, den
Robotereinsatz in der Altenpflege oder die Kundendurchleuchtung in
den sozialen Netzwerken. Und wer kann sich schon für die Utopie einer
Maschinisierung in den B&uum

Rheinische Post: Kommentar: Freier Eintritt für alle

Kultur für alle – mit diesem Slogan erregte der
Frankfurter Kulturdezernent Hilmar Hoffmann in den 70er Jahren
bundesweit Aufsehen. Er wollte, dass auch bildungsferne Schichten
Freude an Theater, Oper und Museen finden können. Der Ruf ist
verhallt. Heute sind viele Hürden wieder errichtet, die man
niederreißen wollte. Ein mittlerer Platz in der Rheinoper kostet rund
50 Euro. Das ist wenig im Vergleich zu den wahren Kosten eines
solchen bezuschussten Tickets, aber kaum e

Rheinische Post: Kommentar: Dänemarks Rechtsruck

Die Flüchtlings- und Asylproblematik, für die
es, wenn überhaupt, nur schmerzhafte Lösungen gibt und die deshalb
wie ein Schatten über Europa liegt, hat jetzt auch das politische
Machtgefüge in Dänemark durcheinandergewirbelt: Die bürgerliche
Opposition darf den neuen Regierungschef bestimmen, was in diesem
Land mit solider demokratischer Tradition normal klingt, aber
tatsächlich Sprengstoff birgt. Denn der Machtwechsel kommt allein
durch die R

Rheinische Post: Kommentar: Digitalstrategie kann nur der Anfang sein

Zugegeben, 42 Millionen Euro klingen angesichts
der Milliardenbeträge, mit denen in der Digitalbranche jongliert
wird, lächerlich gering. Und doch ist das, was Wirtschaftsminister
Garrelt Duin und sein Digitalbeauftragter Tobias Kollmann vorgestellt
haben, ein wichtiger Schritt für NRW. Endlich gibt es ein Konzept,
das die Probleme berücksichtigt, die Gründer noch immer haben. "Hilfe
zur Selbsthilfe" nennt Tobias Kollmann das Ziel der Digitalstrategie.
Ideen

RNZ: RNZ: Kommentar Atommüll

Wenn es um Energiepolitik geht, führt sich die
CSU immer mehr auf wie ein trotziges Kleinkind. "Ich will aber nicht"
ist die einzige Argumentation, die der Bayernpartei einfällt – egal
ob Stromtrassen oder die Rücknahme des Atommülls zur Verhandlung
stehen. Außer Egoismus gibt es keinen vernünftigen Grund, die
Vorschläge der Umweltministerin abzulehnen. Der Plan sieht eine
durchaus faire Lastenverteilung zwischen den Ländern vor.

Dass s

Schwäbische Zeitung: Angst bestimmt die Politik – Leitartikel

Die Welt wächst digital zusammen, der
internationale Flugverkehr boomt. Die Menschen sind virtuell oder
real schnell auf anderen Kontinenten. Urlaub oder Arbeiten außerhalb
des eigenen Landes wird vielerorts zu einer Selbstverständlichkeit,
zur gelebten Normalität. Das Wissen über andere oder anderes nimmt in
einem enormen Tempo zu. Gleichzeitig fühlen sich wegen der
Geschwindigkeit dieser Entwicklungen immer mehr Menschen bedroht,
fürchten den Verlust i

Weser-Kurier: Kommentar von Moritz Döbler zum Euro und Europa

Griechenland und kein Ende. Seit Jahren geht das
so. Und immer heißt es, jetzt sei ein alles entscheidender Punkt
erreicht. Es ist wieder so weit. Nur: Diesmal ist die Gefahr größer
als früher, dass es schief geht. Die Mächtigen der Eurozone und das
kleine Griechenland stehen sich so unversöhnlich gegenüber, dass es
diesmal tatsächlich zum Bruch kommen könnte. Mit Russland sitzt
obendrein ein neuer Spieler am Tisch, der Griechenland den R&uuml

Mittelbayerische Zeitung: Europas große Chance / Flüchtlinge können den Kontinent bereichern. Wie das geht, zeigt ein Blick in die deutsche Geschichte. Leitartikel von Sebastian Heinrich

Ganz Bayern und ganz Oberösterreich sind 2014
geflüchtet. Alle Menschen zwischen Aschaffenburg und dem
Dachsteingebirge haben zwischen Neujahr und Silvester ihre Koffer
gepackt und sind geflohen – weil sie hungern müssen, weil Bomben in
ihrer Nachbarschaft einschlagen, weil Polizei oder Milizen sie
verfolgen, foltern, verstümmeln, ihre Freunde und Verwandte töten.
Das ist nicht das Drehbuch eines Katastrophenfilms. Das ist heute die
Dimension von Flucht und Vertrei

WAZ: Mobilität muss bezahlbar bleiben – Kommentar von Michael Kohlstadt zum Nahverkehr

Jahr für Jahr das selbe Spiel: Als wäre es ein
Naturgesetz, dreht der Verkehrsverbund alle zwölf Monate einmal
kräftig an der Preisschraube. Bisher haben viele Bus- und Bahnkunden
die Tarifsteigerungen hingenommen. Manche wohl zähneknirschend in
Ermangelung von Mobilitätsalternativen, andere eher schicksalergeben,
weil Mobilität in unserer Gesellschaft ihren Preis hat und der hoch
subventionierte ÖPNV bislang kein Rechtfertigungsprobem damit hat,
das