Saarbrücker Zeitung: SPD will Kennzeichnungspflicht für Pelze verschärfen

Angesichts eines boomenden Marktes sollen
Verbraucher künftig besser darüber informiert werden, ob sie Echt-
oder Kunstpelz kaufen. Wie die "Saarbrücker Zeitung" (Montag)
berichtet, will die SPD die Kenzeichnungspflicht für Pelze an Jacken
oder Mützen verschärfen. "Uns geht es darum, dass die Menschen
wissen, was sie kaufen", sagte der für die Bundestagsfraktion
zuständige Berichterstatter Johann Saathoff der Zeitung.

Die meis

Rheinische Post: Grüne und FDP für zweite Amtszeit von Gauck

Die Grünen und die FDP sind für eine zweite
Amtszeit von Bundespräsident Joachim Gauck, falls dieser sich dafür
selbst entscheidet. "Joachim Gauck hat dem Amt des Bundespräsidenten
Ansehen und Aufmerksamkeit zurückgegeben, indem er viele wichtige
Debatten angeschoben hat", sagte Grünen-Parteichef Cem Özdemir der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Auch
FDP-Parteivize Wolfgang Kubicki sagte der Zeitu

Rheinische Post: Unions-Wirtschaftspolitiker wollen Rente mit 63 korrigieren

Führende Wirtschaftspolitiker der Union wollen
das Gesetz zur Rente mit 63 korrigieren, weil die Nachfrage danach
deutlich über den Erwartungen liegt. "Das Gesetz zur Rente mit 63
muss geändert und nachgebessert werden", sagte Christian von Stetten
(CDU), Chef des Parlamentskreises Mittelstand in der Unionsfraktion,
der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Montagausgabe).
Es sei zwar "in Ordnung, wenn Menschen nach 45 Beitragsjahren m

Badische Neueste Nachrichten: zu Familienpolitik Kommentar von Rudi Wais

Eine Koalition, die so kleinkrämerisch denkt,
kann das Familienministerium auch gleich als Unterabteilung des
Finanzministeriums weiterführen – vor allem, wenn sie die Erhöhung
auch noch auf zwei Jahre verteilen will. Wolfgang Schäuble, selbst
Vater von vier Kindern, hat für alles Geld. Für neue Straßen. Für
klamme Kommunen. Für Griechenland. Nur für die Familien nicht. Das,
zumindest, ist der Eindruck, den viele Eltern gerade von der
Fam

Weser-Kurier: Zum Mittelweser-Ausbau schreibt Michael Lambek:

Es ist unfassbar, dass der Ausbau der Mittelweser
so viel mehr Zeit und Mittel beansprucht als ursprünglich kalkuliert
– und trotzdem bleibt angesichts verstopfter Straßen und überlasteter
Schienen die Nutzung der Weser für eine effektive Hinterlandanbindung
der bremischen Häfen richtig. Dass Bremen sich mit dem Segen des
Bundes jetzt aus der gemeinsamen Projektfinanzierung verabschieden
will, ist mit Blick auf die Bremer Haushaltslage nachvollziehbar. Mit
der Finan

Schwäbische Zeitung: Neue deutsche Außenpolitik

Manchmal scheint es so, als bestehe
Deutschlands einziges Problem mit Saudi-Arabien darin, dass Riad
einen Blogger auspeitschen lässt. Doch es gibt viele Streitpunkte –
und mal ehrlich: Sigmar Gabriel reist doch nicht nach Saudi-Arabien,
um dort den inhaftierten Internetaktivisten Raif Badawi
freizubekommen. Er wird auch kaum einen Handel vorgeschlagen haben,
bei dem die Saudis die geschätzten deutschen Panzer erhalten und
Gabriel sich dann damit rühmen darf, den Freiheitsa

Westfalenpost: Doppelter Gewinn Von Andreas Thiemann

Der Katalog der Regierungswohltaten für die
Bevölkerung wird um ein segensreiches Kapitel erweitert. Künftig
können wir unsere alten Fernseher quer durch die Fußgängerzone
wuchten, um sie dann beim Kauf eines neuen Geräts dem Händler gleich
kostenfrei in die offenen Arme legen zu dürfen. Zuvor müssen wir uns
allerdings erst noch erkundigen, ob das von uns angepeilte Ladenlokal
auch wirklich mindestens 400 Quadratmeter Verkaufsfläche m

Westfalenpost: Perspektiven für den sozialen Frieden Von Wilfried Goebels

Der Widerspruch zwischen unbesetzten Lehrstellen und
unversorgten Bewerbern verlangt nach Lösungen. Betriebe und Schulen
müssen umdenken: Migranten mit Haupt- oder Realschulabschluss
brauchen eine offene Tür in die duale Ausbildung. Dafür allerdings
muss der Schüler auch das Rüstzeug für den Beruf mitbringen.
Grundfertigkeiten wie Rechnen, Schreiben, Lesen und Reden sind
Voraussetzungen für eine später erfolgreiche Lehre.

Es läuft etwas

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Steinbrück

Späten Politiker-Bekenntnissen wohnt nicht
selten der Hang zur Abrechnung inne. Das ist bei Peer Steinbrück ein
wenig anders. Die zwar nicht neue Erkenntnis, seine Kanzlerkandidatur
sei ein Fehler gewesen, stellt immerhin ein bemerkenswertes Maß an
Selbstkritik unter Beweis. Zugleich hält der Buch-Autor selbstbewusst
fest: Auch die SPD hat ihren Anteil am vermurksten Wahlkampf 2013.
Ganz klar: Da ist jemand auch darum bemüht, das eigene Ansehen
aufzupolieren. Doch

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Vorratsdatenspeicherung

Wer telefoniert wann und wo mit wem wie lange?
Diese Daten werden von allen Telefonanbietern erfasst und nach
einiger Zeit gelöscht. Warum sollen die Telefonanbieter nicht
verpflichtet werden, die Daten drei Monate aufzubewahren? Dann
könnten Polizisten nach schweren Straftaten einen richterlichen
Beschluss erwirken und auf die Informationen zurückgreifen. Der
Zugriff auf Daten ist kein Allheilmittel, aber er kann der Polizei im
Einzelfall entscheidend weiterhelfen. Dass Jus