Südwest Presse: KOMMENTAR · EINWANDERUNG

Offene Baustelle

Noch streitet die Koalition über ein paar unabgeschlossene
Vorhaben, auf die sich Union und SPD in ihrem Koalitionsvertrag
verständigt hatten, da eröffnen die Genossen mit dem Vorschlag für
ein Einwanderungsgesetz schon eine weitere Baustelle, ohne dass der
Regierungspartner diesen Auftrag gegengezeichnet hätte. Und es ist
nicht irgendein Sozi, der diese Initiative präsentiert, sondern
Fraktionschef Thomas Oppermann, was den Groll bei CDU

Mitteldeutsche Zeitung: zu USA-Israel

Unter Ausnutzung ihrer Mehrheit im US-Parlament
haben die Republikaner kraftvoll Innen- und Außenpolitik miteinander
vermischt und den Israeli einfach an Präsident Barack Obama vorbei
eingeladen. Damit begannen die Geschmacklosigkeiten. Netanjahu, der
in zwei Wochen bei den Parlamentswahlen um eine weitere Amtszeit
ringt, nimmt die Vorlage dankbar auf. Wo kann man besser mit dem
Thema Iran Wahlkampf machen, als in den USA? Und sich damit auch noch
"elegant" für

Schwäbische Zeitung: Reiseindustrie im Umbruch

Jahr für Jahr feiert die Tourismusbranche einen
Rekordzuwachs. Das ist erfreulich, besonders wenn Krisenländer wie
Ägypten, Griechenland oder Spanien profitieren, in denen der
Tourismus häufig der wichtigste Wirtschaftszweig ist. Politische und
wirtschaftliche Krisen sind aber nur eine von vielen
Herausforderungen, denen sich die Branche stellen muss. Das digitale
Zeitalter verändert die Reiseindustrie rasant – ob in Sevilla, auf
Samos, im Schwarzwald oder in Sharm

Schwäbische Zeitung: Abrücken und profilieren

Die SPD stellt ein Einwanderungskonzept vor,
die CDU hat noch keine Meinung. Zumindest keine einheitliche.
Schlimmer noch, sie schickt Generalsekretär Peter Tauber jetzt auch
erst einmal nach Kanada. Das ist wenig originell, denn da kommt
SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann gerade her. Der hat allen Grund,
innenpolitische Akzente zu setzen, um von der Edathy-Affäre
abzulenken. Und außerdem geht es ihm ums Profil – um seines und um
das seiner Partei.

Die Sozialdemokraten

NRZ: Guter Anfang – ein Kommentar von PETER HAHNE

Na bitte, es geht doch: Nachdem sich die Große
Koalition beim Geldausgeben bislang weitgehend auf das Beglücken von
CDU- und SPD-Klientel beschränkt hat, rückt bei der Bundesregierung
nun offenbar doch die gesamtgesellschaftliche Verantwortung etwas
stärker in den Fokus. Jedenfalls ist es eine gute Nachricht, dass
sich die Koalitionäre endlich auf ein vergleichsweise üppiges
Investitionsprogramm verständigt haben.

Auch die grundlegende Richtung

NRZ: Träumen von Kanada – ein Kommentar von MIGUEL SANCHES

Deutschland ist das zweitbeliebteste
Einwanderungsziel. Die Menschen finden hier Wohlstand, Sicherheit,
ein liberales Ausländerrecht. Die Vorstellung, Zuwanderung zu
steuern, ist naiv. Die Debatte über ein Einwanderungsgesetz ist nicht
dringlich. Im Argen liegt die Integration, in der Schule, auf dem
Arbeitsmarkt, in Religionsfragen. Integration ist aufwendig, teuer
und fängt mit einer Willkommenskultur an. Und wenn man was von Kanada
übernehmen kann, dann doch eher die

Enstar Group Limited legt Jahresabschluss 2014 vor

Enstar gibt Erweiterung der revolvierenden Kreditlinie und die Ernennung eines
neuen Aufsichtsratsmitglieds bekannt

HAMILTON, Bermuda, 3. März 2015 (GLOBE NEWSWIRE) – Das Unternehmen Enstar Group
Limited (Nasdaq:ESGR) reichte heute Morgen seinen Jahresbericht auf Vordruck 10-
K bei der SEC ein und wies seine Einnahmen und Finanzlage für das Geschäftsjahr
zum 31. Dezember 2014 aus.

Enstar weist für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2014 ein konsolidiertes
Jahreserge