Die US-Notenbank Federal Reserve ist aus der
Nullzinspolitik ausgestiegen und hat in der gerade beendeten
Handelswoche erstmals seit fast einem Jahrzehnt den Leitzins
angehoben. Der Zielsatz für US-Tagesgeld wurde von der Spanne von 0
bis 0,25% auf jetzt 0,25 bis 0,5% angehoben. Die Reaktion der Märkte,
von Aktien über Renten bis hin zu Währungen und Rohstoffen, auf
diesen Lift-off fiel – nach ersten kurzen Schwankungen – doch
ausgesprochen moderat aus, was sich auch le
Wer Angela Merkel nach dem CDU-Parteitag Anfang
der Woche beobachtet hat, der hat eine ziemlich aufgeräumte und
entspannte Kanzlerin erleben können. Selbst nach dem eher
unerfreulichen EU-Gipfel am Freitag. Merkel ist sich seit dem
Karlsruher Konvent, bei dem die Delegierten sie feierten, ihrer Sache
noch sicherer. Jetzt gibt es in der Flüchtlingspolitik für sie und
die Union freilich auch kein Zurück mehr. Merkels Hartnäckigkeit und
Ausdauer schlagen sich lan
Wenn dieser EU-Gipfel eines gezeigt hat, dann doch,
wie handlungsunfähig die Union derzeit ist. Zu groß sind die
Gegenpole innerhalb der Gemeinschaft geworden. Und so werden wichtige
Entscheidungen wieder einmal vertagt. Mehr als das Versprechen zur
Besserung haben die Staats- und Regierungschefs kaum erreicht. Die
Probleme der Flüchtlingskrise sind lange bekannt – die Instrumente,
um sie möglicherweise beheben zu können, funktionieren jedoch nur
äußerst
Als der Zusatzbeitrag für Arbeitnehmer vor einem
Jahr eingeführt wurde, hatten es die Kassen schon angekündigt: Der
anfängliche Beitragssatz werde nicht zu halten sein. Man könnte ihnen
unterstellen, sie hätten nur den Weg für ihnen genehme Erhöhungen
bereiten wollen. Doch die ausufernden Kosten sind nicht weg zu
diskutieren. Die Zahl der Beitragszahler in den Gesundheitsfonds ist
so hoch wie nie und doch reicht das Geld nicht. Nahezu alle Kassen
verl
Es besteht Einigkeit, dass der
Völkerrechtsbruch durch den russischen Einmarsch auf der Krim
Konsequenzen haben muss. Richtig ist aber auch: je länger die
Sanktionen bestehen, desto mehr zeigen sich die Nachteile, die
Beschränkungen der Finanz- und Gütermärkte für alle haben. Zuletzt
klagte vor allem die deutsche Landwirtschaft über die massiven
Absatzrückgänge in Russland. Ähnlich äußerte sich der Maschinenbau.
Wirtschaft
EU-Gipfelchef Donald Tusk ist bange: "Ich
fürchte, 2016 wird so schwierig wie 2015." Wahrscheinlich ist die
Ahnung des Polen sogar untertrieben. 2016 wird nicht einfach ein
besonders schwieriges Jahr für die EU. Es wird das Jahr, in dem sich
entscheidet, ob die Union den Trend zur Selbstabwicklung umkehren
kann oder weiter Richtung Abgrund trudelt. Dabei sind die meisten
Herausforderungen, denen sich die verdrossene Gemeinschaft der 28
Mitgliedstaaten in den kommenden
Patenschaften durch Unternehmen und Privatpersonen ermöglichen 86 Hilfebedürftigen den Besuch der Seminarreihe"Day of Change" mit Top-Speaker Ewald Schober für jeweils 12 Monate.
Wenn die Türkei und Israel ihre Beziehungen
nach fünf Jahren Eiszeit wieder normalisieren, dann tragen beide
Länder damit vor allem ökonomischen und strategischen Erwägungen
Rechnung, politisch sind sie nach wie vor meilenweit voneinander
entfernt. Dabei war es 1948 die Türkei, die als erstes Land mit einer
muslimischen Bevölkerungsmehrheit Israel anerkannte. Beide arbeiteten
auch jahrzehntelang militärisch zusammen, etwa zur Eindämmung des
Einflu
Es weihnachtet und Krankenkassen bitten zur Bescherung. Schön ist
die nicht. Es wird genommen, nicht gegeben – mal 5, mal 15, mal 25
Euro pro Monat. Nun könnte ja manch Zeitgenosse denken, was an der
Tanke im Geldbeutel bleibt, ist im Klinikpersonal gut angelegt. Dass
die Zusatzbeiträge allerdings jemals wieder sinken, dürfte sich als
Illusion erweisen. Denn Gesundheitsminister Gröhe und seine
Parteifreunde werden die Arbeitgeber nicht im
Jean-Claude Juncker, eigentlich ein Meister
der Kompromissfindung und Erspäher von Auswegen auch aus den
vertracktesten Interessenkonflikten, sagt mit Blick auf Europa im
Jahr 2016: "Ich mache mir keine Illusionen." Und schon die EU 2015
zeigt sich ja in fast allen wesentlichen Fragen tief zerrissen. Wenn
die Dinge auseinanderstreben, erleben alte Krisenpläne ihre
Wiederauferstehung: Sie heißen dann "abgestufte Integration",
"Kerneuropa" oder &