Stuttgarter Zeitung: Stuttgarter Zeitung: Kommentar zur Asylreform der EU-Kommission/Jetzt ist die EU gefordert

Ja, die EU-Kommission hat nur einen Stein ins
Wasser geworfen. Es war aber ein wichtiger Stein, und er kam zum
richtigen Zeitpunkt. Er soll die Mitgliedsländer anstoßen, sich in
der Frage der Verteilung der Flüchtlinge zu bewegen. Die EU sollte
eine Aufgabe dann an sich ziehen, wenn sie es besser kann als ihre
Mitglieder. Seit September hat Europa erlebt, dass viele
Mitgliedsländer sich in ihrem Egoismus verrannt haben. Deshalb ist
jetzt die EU gefordert.

Pressekon

Badische Neueste Nachrichten: zu Böhmermann Kommentar von Michael Hübl

Böhmermann bedient sich dort einer sexuell
aufgeladenen Diktion, wie sie in Deutschlands unseligsten Zeiten
gegen Juden, Sinti, Roma, Dunkelhäutige Urständ feierte und auch
danach noch vielerorts weitervegetierte: Das böse Wort vom
"Kümmeltürken" ist ein Nachklang dieser Form der Verachtung von
Menschen aus der Levante, vom Balkan oder eben aus der Türkei.
Böhmermann betont, er habe demonstrieren wollen, was nicht geht. Nur:
Derart sophisti

Neue Westfälische (Bielefeld): Kommentar: Mediensucht gefährdet Kinder und Jugendliche Analog wird zum Event Martin Fröhlich

Na, geht doch. Das Rauchen ist als Laster bei
jungen Menschen auf dem Rückzug. Auch in Sachen Alkohol gibt es
Erfolge, selbst wenn das Komasaufen als irrsinniges Hobby noch nicht
ausgestorben ist. Doch kaum sind die Erfolge verkündet, mahnen
Experten vor neuer Gefahr. Mediensucht nennen sie die. Alles nur
Panikmache? Leider nicht. Die Alarmzeichen sind unübersehbar. Kinder
flüchten in Parallelwelten, was wir Erwachsenen übrigens mit
TV-Serien und Romanen auch tun.

Mittelbayerische Zeitung: Ein Schuss vor den Bug – Trotz ihrer jüngsten Niederlagen hat sich für Donald Trump und Hillary Clinton nichts geändert. Von Thomas Spang

Die Wähler in Wisconsin haben Donald Trump und
Hillary Clinton einen Denkzettel verpasst. Wenn die Wahlsieger Ted
Cruz und Bernie Sanders aus dem Rausch der Siegesfeier erwachen,
werden sie ernüchtert feststellen, dass sich ihre eigenen Chancen auf
eine Nominierung dadurch trotzdem nicht wesentlich verbessert haben.
Dass der von Cruz enthusiastisch zum "Wendepunkt" stilisierte Triumph
von Wisconsin mehr Wunschdenken als Wirklichkeit ist, könnte sich
schon bald herau

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu DMG-Vorstandschef Kapitza

Wann immer Dr. Rüdiger Kapitza über seine
Branche sprach, die Werkzeugmaschinen, sprühte er förmlich vor
Begeisterung. Leidenschaft für Technik – das hat ihn in gut 40
Berufsjahren zu außergewöhnlichen Leistungen angespornt. So führte
er den Bielefelder Maschinenbauer DMG Mori AG immer wieder zu neuen
Rekordergebnissen. Er formte aus einem mittelständischen
ostwestfälischen Unternehmen einen global aufgestellten Konzern mit
etwa 750

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu Jäger in Erklärungsnot

Mehr Polizei, mehr Videoüberwachung und die
Auszeichnung erfolgreicher Polizeisportler: Die Presseabteilung des
NRW-Innenministeriums hat gestern mit der Verbreitung positiver
Nachrichten versucht, Druck vom Kessel zu nehmen. Ressortchef Ralf
Jäger (SPD) hatte offenbar persönlich keine Zeit, Ungereimtheiten
in seiner Behörde zu erklären. Denn die gibt es reichlich. Gab es
nach der Kölner Horrornacht Versuche aus dem Ministerium, in
irgendeiner Form

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zu dem Thema EU und Asylrecht

Mehr als zehn Jahre haben die europäischen
Staaten gebraucht, ehe sie sich auf das heutige Asylgesetz
verständigen konnten. Sehr viel schneller wird es bei dem neuen
Vorschlag auch nicht gehen. Die Idee einer europäischen
Völkergemeinschaft, die Flüchtlinge nach gleichen Kriterien aufnimmt
und dann auf Mitgliedstaaten verteilt, in denen diese
Schutzbedürftigen überall im gleichen Maße willkommen sind und
integriert werden, ist ein Traum. Mit der Wi

Börsen-Zeitung: Gnadenlos, Kommentar zum geplatzten Pfizer-Deal von Sebastian Schmid

Die neuen Regeln des US-Finanzministeriums seien
"unamerikanisch", die Übernahme von Allergan durch Pfizer sei gezielt
"ins Fadenkreuz" genommen worden, echauffiert sich Allergan-Chef
Brent Saunders nach dem Scheitern der geplanten 160 Mrd. Dollar
schweren Übernahme seines Konzerns.

Für Saunders ist das Scheitern mehrfach bitter. Der 45-Jährige
durfte sich bereits als künftiger Chef des weltgrößten Pharmakonzerns
fühlen. Zwar w&

Rheinische Post: Kommentar: Fiasko um Verfassung

Seit 2013 hat der Landtag um eine Änderung der
Verfassung gerungen. Jetzt ist alles für die Katz. Dabei wäre ein
Deal möglich gewesen. Obwohl für alle Bundesländer schon jetzt das
Verbot gilt, ab 2020 neue Schulden aufzunehmen, wollten CDU und FDP
unbedingt noch eine landesspezifische Schuldenbremse, die zu
besonderer Disziplin zwinge, wie es stets hieß. Tatsächlich ist die
Neuverschuldung des Landes weiterhin besorgniserregend. SPD und Grüne
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