Der Tagesspiegel: Angst vor Strafzinsen und Einbrüchen: Boom bei Tresoren

Aus Angst vor Strafzinsen und Einbrüchen kaufen
immer mehr Verbraucher Tresore. In den vergangenen zwölf Monaten
haben die Hersteller 27 Prozent mehr Tresore an Privatkunden
verkauft, bei gewerblichen Kunden wie Banken, die einen höheren
Sicherheitsstandard brauchen, lag das Plus bei acht Prozent. Das geht
aus Zahlen der Zertifizierungsgesellschaft European Certification
Body hervor, die dem Tagesspiegel am Sonntag vorliegen."Der
Niedrigzins und der daraus resultierende

Rheinische Post: Wirtschaftsweisen-Chef Schmidt warnt EZB vor Finanzrisiken

Der Chef der Wirtschaftsweisen, Christoph
Schmidt, hat die Europäische Zentralbank (EZB) vor Risiken für die
Finanzstabilität des Euro-Raums durch ihre expansive Geldpolitik
gewarnt. "Die derzeitigen expansiven geldpolitischen Maßnahmen sind
nicht ohne Risiko für die Finanzstabilität im Euro-Raum", sagte
Schmidt der in Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post"
(Samstagausgabe). "Dazu kommt, dass die expansiven Maßnahmen o

Mitteldeutsche Zeitung: DDR-Vergangenheit Stasi-Gedenkstättenleiter Knabe wehrt sich gegen Zusammenlegung seiner Einrichtung mit Ex-Stasi-Zentrale

Der Leiter der Stasi-Gedenkstätte
Berlin-Hohenschönhausen, Hubertus Knabe, hat sich gegen Pläne der
Experten-Kommission des Bundestages zur Zukunft der
Stasi-Unterlagenbehörde gewandt, seine Einrichtung mit der ehemaligen
Stasi-Zentrale in Berlin-Lichtenberg zusammen zu legen. "Ich sehe mit
Befremden, dass solche Pläne öffentlich lanciert werden, ohne mit mir
vorher darüber gesprochen zu haben", erklärte er der in Halle
erscheinenden "Mi

Mitteldeutsche Zeitung: Tod von Hans-Dietrich Genscher Bürgerrechtler Schorlemmer würdigt den Ex-Außenminister

Der Bürgerrechtler Friedrich Schorlemmer hat den
gestorbenen ehemaligen Außenminister Hans-Dietrich Genscher (FDP)
gewürdigt. "Er war im Osten ein außerordentlich beliebter Politiker",
sagte er der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung"
(Samstag-Ausgabe). "Er stammte nicht nur aus Halle, er war auch sein
Leben lang Hallenser." Unvergesslich seien Genschers Direktheit,
seine Freundlichkeit, sein Humor. Der frühere Bundestagsp

Westfalenpost: Eine besondere Begegnung Von Joachim Karpa

Ein Namensschild sucht der Besucher vergebens. Bei
Prominenten dieser Kategorie nicht ungewöhnlich. Nach zweimal
Klingeln öffnet sich die Haustür. Der Hausherr, ohne gelben
Pullunder, taxiert sein Gegenüber und konstatiert: "Wir haben einen
Termin." "Ja, haben wir. Karpa, Westfalenpost." "Kommen Sie herein.
Trinken Sie Kaffee?" "Ja." "Gehen Sie durch." Hans-Dietrich Genscher
verschwindet in der Küche, hadert h&oum

Weser-Kurier: Kommentar von Maren Benekeüber die Zero-Insolvenz

Hand aufs Herz: Wer kann sich noch an seinen
letzten Besuch in einer Zero-Filiale erinnern? Natürlich hat auch
diese Marke ihre Anhänger. Aber im Konzert der großen Ketten ist die
Bremer Firma kaum aufgefallen. Mit einfachen Jeanshosen, T-Shirts und
Blazern war das Angebot ganz einfach zu schlicht. Statt eigene Trends
zu setzen (oder zu kopieren), wie es Ketten wie Hennes & Mauritz tun,
hat man sich bei Zero auf qualitativ hochwertigere Stoffe fokussiert.
Doch die Deutsche

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Tesla Model 3

Eines muss man Elon Musk lassen: Die
Marketing-Klaviatur spielt der Gründer des Tesla-Unternehmens
geradezu perfekt. Er hat es in den vergangenen Jahren mit immer
neuen Ankündigungen geschafft, Begehrlichkeiten zu wecken und das
Interesse an seinen Elektroautos und auch seinen Ideen extrem hoch
zu halten. Rückschläge, von denen es einige gab, haben dem Ruf Teslas
dabei nicht geschadet. Eher das Gegenteil ist der Fall. Wie anders
ist es sonst zu verstehen, das

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Rentenversicherung

Mütterrente, Rente mit 63, Mindestlohn und nun
auch noch die Lebensleistungsrente? Natürlich gibt es gute Argumente,
dass jemand, der 40 Jahre lang gearbeitet hat, im Alter eine Rente
erhalten soll, die spürbar über dem Niveau der Sozialhilfe liegt. Und
natürlich ist es gerecht, dass jemand, der schon zu Lebzeiten aus
unterschiedlichen Gründen wenig verdiente, nicht im Alter noch
dafür bestraft wird. Doch auch wenn es sich nicht um »Wohltaten«