Ausdruck der Stimmung im Lande ist die Wahl eines
grünen Präsidenten gewiss nicht. Aber sie kann die Stimmung umkehren.
Österreich ist verunsichert, seit langem chronisch schlecht gelaunt,
aber Österreich ist nicht so rechts, nicht einmal so konservativ, wie
man es sich in Deutschland gern einredet. Österreich ist eben auch
ganz anders und widerlegt schon beim ersten Besuch spielend die
Klischees, die man sich von ihm macht. Alexander van der Bellen ist
ein Öst
Es ist eine unfassbare Geschichte. Ein
16-Jähriger radikalisiert sich, die Schule und verschiedene Behörden
haben Kenntnis davon – und die Polizei in Gelsenkirchen macht nichts,
als der entscheidende Hinweis auf das Handy-Video mit der Explosion
beim Staatsschutz eingeht. Wen schützen die Staatsschützer
eigentlich? Die Erklärung, man habe von einem Video mit einem
Polenböller – das sind die Knallkörper, vor denen zu Silvester immer
wieder gewarnt wird, we
Ihr werdet euch noch wundern, was alles möglich
ist." Mit diesem Satz drohte Norbert Hofer noch kurz vor der Wahl.
Jeder sollte spüren, dass er gern den "starker Mann" gibt. Immerhin:
Hofer ist gestoppt. Viele atmen auf. Dennoch lösen sich seine fast 50
Prozent nicht einfach in Luft auf. Sein hoher Stimmanteil ist ein
Warnsignal. Für Deutschland, für ganz Europa. Österreich ist durch
die Wahl bereits tief gespalten. Das ist keine leichte Aufgabe
Der unabhängige Kandidat Alexander Van der Bellen
hat sich mit Hilfe der Briefwahlstimmen gegen den Rechtspopulisten
Norbert Hofer durchgesetzt. Österreichs Bundespräsidentenwahl hat
jedoch mehr als einen Sieger und einen Verlierer hervorgebracht. Der
FPÖ-Kandidat hat demonstriert, dass seine Partei und damit
nationalistische wie rassistische Positionen ein massives
Mobilisierungspotenzial haben – fast die Hälfte der Wähler hat
schließlich für Hofe
BHKW-Infozentrrum sucht zur Verstärkung seines Teams eine Karikaturistin bzw. Zeichnerin zur Erstellung von Grafiken sowie Überzeichnung politischer Statements.
Das "brand eins" Magazin hat auch in diesem Jahr wieder zusammen mit "Statista" eine Bestenliste der Unternehmensberatungen in Deutschland veröffentlicht.
Bei der Entscheidung über das US-Waffenembargo
gegen Vietnam musste Barack Obama abwägen: zwischen strategischen und
wirtschaftlichen Interessen einerseits und dem Schutz der
Menschenrechte andererseits. Bisher hatten die USA das Embargo mit
Hanois autoritärer Einparteienpolitik begründet, die für mindestens
hundert politische Gefangene verantwortlich ist. Indem er das Embargo
nun aufhebt, hat Obama gegen die Menschenrechte gestimmt – auch wenn
er das rhetorisch zu