Es bleibt das Verdienst des jäh gescheiterten
Karl-Theodor zu Guttenberg, diesen Prozess der Professionalisierung
begonnen zu haben. Mit dem Abstand von fünf Jahren jedoch wirkt
zumindest eines der Argumente, mit denen er den Widerstand in der
Union gegen das Ende der Wehrpflicht brach, ein wenig grotesk. Eine
deutlich kleinere Armee, versprach der CSU-Mann damals, werde am Ende
auch eine deutlich billigere Armee sein. In Wirklichkeit ist genau
das Gegenteil der Fall.
Es spricht viel dafür, dass die Geschäfte auf dem
Bremer Immobilienmarkt noch einige Jahre brummen. Die steigenden
Preise für Häuser und Wohnungen werden allerdings auch die Mieten
verteuern. Das wiederum ist ein Anreiz für Investoren, auf Immobilien
zu setzen. Und schon steigen bei erhöhter Nachfrage die Kaufpreise
weiter. Dieses Karussell wird sich so lange weiterdrehen, bis sich
die Zinssätze für Kredite deutlich erhöhen. Aber das kann noch
d
Der 11. jährliche "CGAP Photo
Contest" nimmt ab jetzt und bis zum 7. September 2016 Einreichungen
entgegen. Amateur- und Berufsfotografen sind aufgerufen, originale
und eindrucksvolle Bilder einzusenden, welche die Wichtigkeit des
Zugangs zu grundlegenden Finanzdienstleistungen weltweit festhalten.
Die interaktive Multimedia-Pressemitteilung finden Sie hier: http:
//www.multivu.com/players/English/7554953-cgap-annual-photo-contest/
Der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV)
und die Gewerkschaften Deutscher Journalisten-Verband (DJV) und dju
in ver.di haben sich in der fünften Verhandlungsrunde am Abend des
29. Juni 2016 in Berlin nach intensiven Gesprächen auf einen neuen
Gehaltstarifvertrag (GTV) für Redakteure an Tageszeitungen geeinigt.
Dieser sieht innerhalb einer 24-monatigen Laufzeit (bis zum 31.
Dezember 2017) zwei lineare Erhöhungen vor: Ab dem 1. Juni 2016
werden die Löhne u
Gibt es acht, 15 oder 25 Cent? Oder doch gar
nichts? Die Deutschen und das Pfandsystem – das ist eine
Leidensgeschichte. Das weiß jeder, der schon einmal an einem
Pfandautomaten gestanden hat. Und doch – das ist die gute Nachricht –
kämpfen sich viele Verbraucher durch den Pfanddschungel, schließlich
geht es um die Umwelt. Aber reicht das? Dass der Handel und die
Getränkeindustrie künftig deutlicher machen wollen, ob eine Flasche
nun ein- oder mehrweg ist, ist gu
Die Erkenntnis ist nicht neu, dass es übel um
die Europäische Union steht. In diesen Tagen wird das am
Ausstiegsentscheid der Briten festgemacht. Wie zerrüttet aber die EU
wirklich ist, zeigt der Streit schon allein um das Verfahren beim
CETA-Beschluss. Dabei geht es gar nicht um Inhalte dieses
weitreichenden Handelsabkommens zwischen Europa und Kanada. Nur
allein die Frage, ob die nationalen Parlamente ebenfalls abstimmen
müssen oder ob Brüssel das allein entsche
Für Triumphgeheul ist es noch deutlich zu früh.
Ob die EU den Verlust Großbritanniens, eines wirtschaftsstarken und
international einflussreichen Mitglieds, halbwegs unbeschadet
übersteht, wird sich erst in ein paar Jahren sagen lassen, wenn die
Austrittsverhandlungen abgeschlossen sind. Aber eine Woche nach dem
Exit-Votum der britischen Wähler lässt sich immerhin feststellen,
dass der Schock für Kontinentaleuropa längst nicht so drastisch
ausgefall
Auch jeder Bürger ist gefragt. Es gilt, im
Kleinen, in der Diskussion im Bekanntenkreis Europa zu verteidigen.
Zugegeben, die Strukturen der EU sind etwas unübersichtlich. Doch der
aufgeklärte Wähler sollte sich schon die Mühe machen, mehr Durchblick
zu bekommen. Wer näher hinschaut, erkennt, dass die EU kein
Demokratiedefizit hat. Das Europaparlament ist machtvoll, die
Abgeordneten haben bei der Auswahl der Kommissare mehr mitzureden als
der Bundestag bei der
Die Wehmut des Abschieds passte nicht zur
Realität. Denn die weihevollen Erinnerungen einiger europäischer
Staats- und Regierungschefs konnten die erneute tiefe Verärgerung
nicht überdecken. Dass der britische Premier David Cameron es wagte,
auch nach dem nunmehr feststehenden Brexit mit leeren Händen bei den
EU-Partnern in Brüssel aufzutauchen, hat die Wut auf den Mann, der
dieses Referendum zu verantworten hat, nur noch angeheizt. Der
Konservative konnte ni
Der Anschlag von Istanbul ist in vielerlei
Hinsicht eine Katastrophe. Der Tod von mehr als 40 Menschen ist zu
beklagen; die Mörder unter dem Label des »Islamischen Staates« (IS)
verlegen sich immer mehr darauf, westliche oder westlich
orientierte Metropolen zu terrorisieren; das Attentat trifft die
Türkei – das klingt zynisch, weil es für Anschläge keine »günstigen
Zeitpunkte« gibt – zu einem politisch ungünstigen Zeitpunkt. Einen
T