Eines der beherrschenden Themen an den Finanzmärkten wird die nächste Zeit sicher der EU-Austritt der Engländer sein. Nachdem am Freitag bekannt wurde, dass England Europa verlässt, reagierte die Finanzwelt geschockt. Der Dax rutschte darauf hin um mehr als 10% ins Minus und schloss bei fast 9% Minus. Der Dow Jones verlor fast 4% und der Nikkei rund 9,5%. Auch die Währungen, z.B. das Pfund welches kurz zuvor noch ein neues Jahreshoch bei 1,50 markierte, kollabierte auf
Es ist richtig, dass die EU nach dem Brexit-Votum aufs Tempo
drückt. Es geht nicht um Rache. Es geht darum, die Kräfte zu sammeln
für die eigene Zukunft. Bei einer Scheidung ist eine schnelle und
faire Trennung für alle Beteiligten besser. In der EU kommt es jetzt
auf zweierlei an. Erstens: Die Union braucht eine Koalition der
Willigen. Die alte Idee des Kerneuropa ist aktuell. Deutschland muss
als Primus vorangehen, natürlich. Aber nic
Der Brexit-Kater ließ nicht lange auf sich warten. Vielen Briten
dämmert, dass sie mit ihrem Nein zu Europa womöglich das eigene Land
spalten. Vor allem die Schotten fühlen sich durch die Engländer
abermals düpiert. Sie hatten auf die Kraft der Vernunft gesetzt und
einem abenteuerlichen Unabhängigkeitskurs per Referendum eine Absage
erteilt. Jetzt zwingen die Engländer die Schotten zum Dank dafür, die
EU gegen ihren Willen
Auch an Tag drei nach der Brexit-Entscheidung
der Mehrheit im Vereinigten Königreich sind deren Folgen nicht
wirklich absehbar. Es scheint derzeit, dass die Verwerfungen im
sogenannten Mutterland der Demokratie größer sind als in der
Europäischen Union. Die Abstimmungsverlierer auf der Insel versuchen
sich an einer Aktion, die das Referendum wiederholt. Schottland
bereitet eine weitere Abstimmung vor, die den Ausstieg aus dem
Königreich herbeiführen soll. In
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Vorstand/Personalie
26.06.2016
Der Aufsichtsrat der RHI AG hat in seiner Sitzung am 26. Juni 2016
den stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden H
Beim Kampf um die Deutungshoheit über den Genozid an
den Armeniern scheint der Türkei kein diplomatischer Konflikt zu
groß, um beharrlich an der eigenen Sicht der Dinge festzuhalten. Das
bekommt seit der Anfang Juni vom Bundestag verabschiedeten
Resolution zum Völkermord an den Armeniern auch die Bundesregierung
zu spüren. Mal werden türkischstämmige deutsche Abgeordnete
attackiert, mal verweigert man einem Staatssekretär des
Verteidigungsminist
Wir werden bald eine Explosion im Datenverkehr
sehen. Die Nachfrage wird bei privaten Haushalten massiv steigen,
weil das Internet technisch immer hochwertigere Unterhaltungsprodukte
liefert. Noch stärker wird der Bedarf in Unternehmen wachsen. Dafür
brauchen wir eine neue Infrastruktur, mit
Übertragungsgeschwindigkeiten, die um mehr als den Faktor 20 höher
liegen als die derzeitige. Das lässt sich nur mit einem Glasfasernetz
realisieren. Dafür brauchen wir ein
Schon im Vorfeld ihres Treffens vor den Toren der
Hauptstadt hatten maßgebliche Vertreter von CDU und CSU die Bedeutung
ihrer "Versöhnungsklausur" heruntergespielt. Statt eines
Friedensgipfels nach dem zersetzenden Zerwürfnis im Schatten der
Flüchtlingskrise war plötzlich bloß noch von einer Arbeitstagung die
Rede, von Beratungen ohne bindende Beschlüsse. Kein Blick zurück im
Zorn, sondern Schwamm drüber. Schien vor ein paar Wochen so