Rheinische Post: Schutzquote für Asyl-Antragsteller aus Maghreb-Staaten gestiegen

Die Schutzquote für Asyl-Antragsteller aus Maghreb-Staaten ist im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegen. Dies geht aus Daten des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge hervor, die der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe) vorliegen. Bei den Marokkanern liegt die Schutzquote in diesem Jahr nach Zahlen bis Ende August bei 6,25 Prozent. 2016 betrug sie nur 3,6 […]

Rheinische Post: Scharfe Kritik von Trittin an Flüchtlingsbeschluss der Union

Grünen-Politiker Jürgen Trittin hat der Union wegen ihres Neins zum Familiennachzug für Flüchtlinge vorgeworfen, christliche Werte zu verleugnen. „In der Sache hat sich die CSU durchgesetzt. Sie will dauerhaft den Familiennachzug unterbinden. Das ist eine Verleugnung urchristlicher Werte“, sagte Trittin der in Düsseldorf erscheinenden „Rheinischen Post“ (Dienstagausgabe). „Das läuft allen Integrationsbemühungen entgegen“, kritisierte Trittin. Die […]

Stuttgarter Nachrichten: Jamaika/CDU/CSU/Obergrenze

Dennoch bleibt unterm Strich die Feststellung: Nach einem jahrelangen und zermürbenden Streit wird jetzt ein Ergebnis präsentiert, das zwar nach innen abgebrühte Parteigranden beschwichtigen mag, nach außen aber ein vor allem von München aus brutalstmöglich zelebriertes Zerwürfnis wenig überzeugend aus der Welt schafft. Vor den ersten Koalitionssondierungen, die nach der Niedersachsenwahl an diesem Sonntag in […]

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zum Wirtschaftsnobelpreis: Richard Thaler ist ein würdiger Nobelpreisträger, denn er begnügt sich nicht mit ökomischen Modellen.

Ökonomische Akteure sind Menschen, und die ökonomischen Modelle müssen das berücksichtigen, lautete Richard Thalers ebenso schlichte wie entlarvende Antwort. Denn in der Tat dominiert in den Wirtschaftswissenschaften seit je das Bild des völlig rational handelnden Menschen, das mit der Realität nichts zu tun hat. Aufgrund seiner Eindimensionalität passt es aber prächtig in die mathematischen Modelle, […]

Westfalenpost: Reichlich Konfliktpotenzial / Kommentar von Monika Willer zur Frankfurter Buchmesse

Ohne Lesekompetenz gibt es keine Meinungsbildung und damit keine Demokratie. In Zeiten des internationalen Säbelrasselns und der bewusst in demagogischer Absicht verbreiteten Falschmeldungen gewinnt das kritische Lesen daher an neuer Bedeutung. Die Frankfurter Buchmesse, der weltweit wichtigste und größte Umschlagplatz für Ideen, wird deshalb in diesem Jahr eine politische, und zwar mit reichlich Konfliktpotenzial. Alle […]

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zur Wirtschaftsnobelpreisverleihung

Wer kennt ihn nicht, den Homo Oeconomicus, der mit vielen Grafiken und Tabellen glaubhaft machen will, dass sich die Nachfrage, der Börsenkurs und die ganze Konjunktur nur so und nicht anders entwickeln können? Dabei stellte schon Ludwig Erhard fest: 50 Prozent der Wirtschaft sind Psychologie. Ohne Erhards Zutrauen in die Verbraucher würden wir noch planwirtschaftlich […]

Westfalen-Blatt: Das WESTFALEN-BLATT (Bielefeld) zum Zuwanderungskompromiss von CDU und CSU

Was ist der Kompromiss, auf den sich CDU und CSU geeinigt haben, am Ende wert? Einiges spricht dafür, dass die ziemlich vage formulierten Absichtserklärungen (»Wir wollen erreichen…«) die Sondierungsrunden mit Grünen und FDP nicht komplett überstehen werden. Darauf lassen die ablehnenden Reaktionen der Grünen schließen. Wenn ein führender CDU-Politiker sagt, dass man »möglichst viel davon […]

Lausitzer Rundschau: Zum Kompromiss der Unionsparteien und der Flüchtlings-Obergrenze Wortgirlanden für Wähler

Wie man versuchen kann, sich selbst, seine Partei und die Wähler mit Wortgirlanden zu übertölpeln, dafür bietet der Kompromiss von CDU und CSU über ein „Regelwerk zur Migration“ ein hübsches Beispiel. „Wir wollen erreichen“, heißt es da, dass pro Jahr nicht mehr als 200 000 Asylbewerber und Flüchtlinge in Deutschland aufgenommen werden, inklusive Familiennachzug, abzüglich […]

Schwäbische Zeitung: Das Ende des Schaukampfs – Leitartikel zu CDU/CSU

Ein jegliches hat seine Zeit, und alles Vorhaben unter dem Himmel hat seine Stunde. So heißt es im Buch des „Predigers“ im Alten Testament. In diesem biblischen Sinne erklärt auch Kanzlerin Angela Merkel, die Pfarrerstochter, warum die Union sich jetzt und nicht schon vor eineinhalb Jahren auf eine Linie zur Flüchtlings- und Migrationspolitik geeinigt hat. […]