RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung zu Nepal

Während in Kathmandu Menschen ums Überleben
kämpfen, genießen nur 200 Kilometer entfernt Touristen in
unzerstörten Urlaubsparadiesen ihre Ferien. Man mag in einem ersten
Impuls empört den Kopf darüber schütteln ob der vermeintlich
fehlenden Sensibilität. Dann sollte jedoch der Verstand einsetzen.
Rational betrachtet hilft es schließlich niemandem, wenn die Urlauber
nun überstürzt das Land verlassen und dabei womöglich den Lu

3sat sendet morgen, Mittwoch, 29. April, 18.30 Uhr, eine „spezial“-Ausgabe seines Wissenschaftsmagazins: „nano spezial: Ausländer rein?“ / Zu Gast: Andreas Cassee, Schweizer Philosoph und Ethiker

Erstausstrahlung

Im Mittelmeer sterben Menschen, und Europa schaut hilflos zu. Das
Flüchtlingsdrama der vergangenen Woche war absehbar. Aber wirksame
Maßnahmen zur Rettung von Menschenleben wurden nicht ergriffen. Statt
dessen scheint sich Europa abzuschotten. "nano spezial: Ausländer
rein?" diskutiert unter anderem ethische Fragen des Dramas.

Die humanistische Sichtweise lasse keine Zweifel, meint der
Gesprächsgast in "nano spezial", der Schw

Weser-Kurier: Zum MH17-Abschuss schreibt Joerg Helge Wagner:

Was für eine aberwitzige Geschichte! Mit viel
Getöse präsentiert das "Investigativ-Team" der "Süddeutschen
Zeitung", des NDR und des WDR nun seine Erkenntnisse zum Abschuss des
malaysischen Verkehrsflugzeugs im vorigen Juli über der östlichen
Ukraine: In einem "vertraulichen Drahtbericht" habe das Auswärtige
Amt schon zwei Tage zuvor gewarnt, dass die Region für Flugzeuge
gefährlich sei. Und auch der Bundesnachrichte

Weser-Kurier: Zur Griechenland-Krise schreibt Mirjam Moll:

Auf das ewige Pokerspiel Athens hat niemand mehr
Lust. Die immer neuen Hiobsbotschaften aus Griechenland mag kaum
einer mehr hören. Kein Wunder, denn Finanzminister Gianis Varoufakis
hat mit seiner verbrämt-ideologischen Philosophiererei nicht nur jene
vor den Kopf gestoßen, die sein Land aus der Krise führen wollen,
sondern auch sein eigenes Volk. Die Popularitätsrate des
Wirtschaftsprofessors ist von 72 auf 45,5 Prozent abgestürzt.
Varoufakis hat sich verzo

Allg. Zeitung Mainz: Kontoüberzogen / Kommentar zu Griechenland

Wie oft haben wir das schon gehört: Die griechische
Regierung ist zum Einlenken bereit, ein Durchbruch scheint nun
möglich. Doch bislang steht auf der Habenseite nicht viel mehr als
Schaumschlägerei und Taktiererei. Und warum soll es denn dieses Mal
anders sein? Die Regierung um Alexis Tsipras hat das Vertrauenskonto
bereits weit überzogen. Das Versprechen des griechischen
Staatspräsidenten Prokopis Pavlopoulos, die Schulden bis auf den
letzten Euro zurückzuz

China ist wichtigster Investor in Deutschland / Rekordergebnis ausländischer Investitionen in 2014

Die mit Abstand größte Anzahl an sogenannten
Greenfield-Investitionen (Investitionen auf der grünen Wiese) in
Deutschland im vergangenen Jahr stammen aus China. Das ergibt eine
Studie von Germany Trade & Invest (GTAI). 190 Projekte wurden von
chinesischen Unternehmen realisiert. Das ist ein neuer Rekord. Auf
Platz zwei liegen die USA mit 168 Projekten, auf Platz drei die
Schweiz mit 130 Investitionsprojekten.

"Insgesamt gab es in Deutschland 1199 Ansiedlungspr

Stuttgarter Nachrichten: Geheimdienst-Affäre

"Natürlich werden jetzt salvatorische Floskeln
verbreitet. Nein, man dürfe nicht vorverurteilen. Ja, die
Zusammenarbeit mit US-Diensten sei für wirksame Terrorabwehr
unverzichtbar. Alles richtig. Und doch spricht vieles dafür, dass in
einer Art transatlantischer Totalunterwerfung jede Sensibilität
verloren gegangen ist. Gäbe es doch bloß eine handlungsfähige
Opposition, die jetzt die richtigen Fragen stellte, die notwendige
Hartnäckigkeit

neues deutschland: Hamburger Friedensforscher: Kein Abrüstungsdialog zwischen den USA und Russland

"Tatsächlich findet der Rüstungskontroll- und
Abrüstungsdialog zwischen den USA und Russland im Augenblick nicht
statt." Darauf verwies Prof. Dr. Götz Neuneck, stellvertretender
wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Friedensforschung und
Sicherheitspolitik an der Universität Hamburg, im Interview mit der
in Berlin erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland". Anlässlich
der an diesem Montag in New York beginnenden 8.
Ü

Allg. Zeitung Mainz: Scham / Kommentar zur privaten Hilfe im Mittelmeer

Es ist ein gewagtes Unterfangen, auf das sich
Gerhard Trabert da einlässt. Und so freundlich, fast fröhlich der
Professor und Armenarzt im Umgang wirken mag, so sehr spürt man
zwischen den Zeilen die Wut, die in ihm ob der sozialen
Ungerechtigkeiten kocht – sei es die direkt vor der Haustür, wo
Obdachlosen und Asylanten medizinische Hilfe aufgrund fehlender
Versicherung verwehrt wird, oder sei es die im Mittelmeer, wo
mittlerweile Tausende von Afrikanern auf der Flucht

Weser-Kurier: Kommentar von Jan Oppel zur EU-Flüchtlingspolitik

Der Zehn-Punkte-Plan der Europäischen Union ist
kaum geeignet, das Sterben im Mittelmeer zu beenden. Einig ist man
sich eigentlich nur in einem Punkt: Die Hauptschuld an den
Flüchtlingstragödien tragen die Schleuser. Gegen die will man also
künftig militärisch vorgehen und so verhindern, dass Menschen weiter
auf maroden Kähnen die lebensbedrohliche Reise nach Europa antreten.
Keine Boote – keine Flüchtlinge, so die einfache Rechnung. Doch die
geht nicht