Deutschlandtrend im ARD-Morgenmagazin Sterbehilfe: Hohe Akzeptanz in der Bevölkerung

Sperrfrist: 21.11.2014 00:00
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Insgesamt stehen vier Fünftel der Deutschen der Sterbehilfe
aufgeschlossen gegenüber: Knapp die Hälfte der Bevölkerung (46
Prozent) ist der Ansicht, die Beihilfe zur Selbsttötung sollte
erlaubt sein. 37 Prozent würden darüber hinaus auch die Legalisierung
der aktiven Sterbehilfe begrüßen. Dem

Mittelbayerische Zeitung: Mission gescheitert / Deutschland beteiligt sich an Ausbildungsmission „Resolute Support“. Dafür ist die Zeit nicht reif. Leitartikel von Fritz Winter

Ende dieses Jahres stellt die Bundeswehr den
Kampfeinsatz in Afghanistan ein. Was vor über zwölf Jahren als
Antwort des Westens auf die Terroranschläge vom 11. September 2001
begann, endet bitter. Mehr als 3000 gefallene Soldaten hat die
internationale Allianz zu beklagen, mehrere zehntausend Veteranen
leiden an posttraumatischen Krankheiten, rund 500 Milliarden Dollar
wurden insgesamt ausgegeben. Und Afghanistan? Afghanistan bleibt ein
korruptes, bitterarmes, instabiles La

Mittelbayerische Zeitung: Am Abgrund / Kommentar zur Ukraine

Was vor einem Jahr mit anfangs friedlichen,
pro-europäischen Protesten in der ukrainischen Hauptstadt Kiew
begann, hat sich zu einer globalen Krise ausgeweitet. Im Winter
2013/2014 gingen in der Ukraine nach Zahlen ukrainischer
Meinungsforscher 20 Prozent der Ukrainer zu Kundgebungen. Damals
hofften sie, selber bestimmen zu können, welche Richtung ihr Land
einschlagen soll. Medien, große Teile der Politik und der
öffentlichen Meinung befürworteten einen eigenst&a

Rheinische Post: General kritisiert Schwarzmalerei bei Entwicklung in Afghanistan

Der deutsche Dreisterne-General Carsten
Jacobson widerspricht den verbreiteten Hiobsbotschaften aus
Afghanistan. Die Taliban hätten ihre Chance während des Streits um
das Präsidentenamt nicht genutzt, sagte der stellvertretende
Kommandeur der internationalen Schutztruppe Isaf der in Düsseldorf
erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Die
Schwarzmaler kommen nicht richtig weiter. Es gibt hier keine Hunderte
von Toten, keine Geköpften, ke

Weser-Kurier: Zur Lage in Israel schreibt Ulrich W. Sahm:

Die Israelis sind verunsichert. Der Anschlag in der
Har Nof Synagoge weckte Erinnerungen an Pogrome in Europa. Die
Überfahr-Anschläge versetzen Israelis in die Zeit der Zweiten
Intifada, als der Tod in jedem Bus mitfuhr. Seitdem Araber aus
Jerusalem ihre Autos als Mordwaffe einsetzen und in einer Synagoge
willkürlich morden, ist jedermanns persönliche Sicherheit bedroht,
auch ohne politischer Aktivist, Siedler oder sonstiges "legitimes"
Ziel des palästine

Weser-Kurier: Zum EU-Reformwillen schreibt Christopher Ziedler:

Die neue EU-Kommission hat nach all den
Hiobsbotschaften der ersten Wochen gute Nachrichten dringend nötig.
Und die hat sie nun selbst produziert. Da ist zum Einen der Umgang
mit dem Politikum Plastiktüte. Es war ganz offensichtlich, dass sich
die Brüsseler Behörde auf der Suche nach positiven Botschaften das
komplizierte Gesetz zur Eindämmung der Einkaufstaschenflut ausgeguckt
hatte. Damit wollte man das Versprechen einlösen, sich in Europa nur
noch um die Di

Weser-Kurier:Über das Misstrauensvotum gegen Jean-Claude Juncker schreibt Mirjam Moll:

Manch einem war Jean-Claude Juncker schon vor
seiner offiziellen Nominierung als EU-Kommissionspräsident ein Dorn
im Auge. Da kam es Nigel Farage und seiner Ukip gerade recht, dass
Anfang November die Luxemburger Steueraffäre bekannt wurde. Seither
hat er nicht nur in seiner Fraktion für die Unterstützung eines
Misstrauensvotums geworben, sondern sogar Erzfeindin Marine Le Pen,
die dem französischen Front National vorsteht, ins Boot geholt. An
diesem Schmierenthea

Rheinische Post: Kommentar / Kampf um Jerusalem = Von Matthias Beermann

Man kann sich fragen, ob Israels
Premierminister Benjamin Netanjahu gut beraten war, als er jetzt den
"Kampf um Jerusalem" ausrief. Denn genau das ist es doch, was die
Scharfmacher beider Seiten geradezu herbeisehnen: die jüdischen
Extremisten, die am fragilen Status quo rütteln und am liebsten den
Muslimen den Tempelberg entreißen würden; und die palästinensischen
Radikalen, die zu weiteren Morden an Juden aufrufen. Die Lage ist
brandgefährlich. E

Märkische Oderzeitung: zur NSA

Erinnert sich noch jemand an Russ Feingold?
Er war im Jahr 2001 der einzige US-Senator, der dem sogenannten
Patriot Act widerstand, dem Gesetz, das nach den Anschlägen vom 11.
September dem Staat fast unbeschränkten Zugriff auf sämtliche
persönlichen Daten der US-Bürger gab. Das Schlimme ist: Die Paranoia
ist nicht abgeklungen, der Kongress hat eine Reform dieses Gesetzes
verhindert. Was das für die USA bedeutet, ist klar: Die Geheimdienste
werden weiter unbedr

Märkische Oderzeitung: zum Rentenbericht

Dass die SPD ihren Frieden mit der von
ihrem früheren Arbeits- und Sozialminister Franz Müntefering
durchgedrückten Rente mit 67 gemacht hätte, wäre sicherlich
übertrieben. Dennoch mag der nüchterne Ton, in dem die heutige
Arbeitsministerin Nahles an der Regelung festhält, überraschen. Denn
bis vor Kurzem klang das angesichts von milliardenschweren
Beschlüssen zur Rente mit 63 für Versicherte mit 45 Beitragsjahren
und zur Mütterr