Neue OZ: Kommentar zu Mali

Stimmung kann schnell kippen

Sie rücken vor, die malischen Regierungstruppen und französischen
Eliteeinheiten. Erste Städte konnten sie von den islamistischen
Rebellen im Norden zurückerobern. Womit ein Ziel des Einsatzes
erreicht ist: Die Aufständischen mit Al-Kaida-Verbindungen haben
keine Chance mehr, den Süden des Krisenherdes zu überrennen und die
Hauptstadt Bamako einzunehmen. Aber was folgt jetzt?

Die Extremisten sind auf dem Rückzug, a

Neue OZ: Kommentar zu Schwule in Russland

Zurück in düstere Zeiten

Gerade erst sorgte Russland für Negativ-Schlagzeilen, weil es von
allen europäischen Staaten am häufigsten gegen Menschenrechte
verstößt. Prompt liefert Präsident Wladimir Putin einen weiteren
Beleg für eine Politik, die rigoros die Menschenrechte von
Minderheiten mit Füßen tritt: Schwule und Lesben sollen per Gesetz in
der Öffentlichkeit zum Schweigen verdammt werden.

Das ist ein Rückschritt

Lausitzer Rundschau: Der Tod vom Joystick Die Bundeswehr und die Kampfdrohnen

Die Bundeswehr achtet gerne darauf, stets das
neueste Material zu haben. Das ist der Stolz der Generäle. Die
Politik wiederum achtet darauf, dass die Bundeswehr dem Krieg nicht
zu nahe kommt. Sie nennt das die deutsche Kultur der Zurückhaltung.
Siehe Libyen und aktuell Mali. Die bewaffnete Drohne ist, sarkastisch
gesagt, der ideale Kompromiss zwischen beiden Interessen. Sie ist das
ideale Instrument für Auslandseinsätze eines Landes, das
internationale Sicherheitspolitik

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu den Drohungen Nordkoreas

Nordkorea droht wieder einmal mit Krieg,
Atombombentests und Interkontinentalraketen. Diktator Kim Jong-un
rechnet damit, dass sich die Geschichte wiederholt. Bisher haben sich
Provokationen für das abgewirtschaftete, aber hochgerüstete Regime
immer gelohnt. Aus Angst vor einer unkontrollierbaren Eskalation
kommen die Nachbarn über kurz oder lang an den Verhandlungstisch und
versuchen, Nordkorea mit Hilfslieferungen Zugeständnisse abzukaufen.
Pjöngjang spielt dabei

neues deutschland: Budesrefierung will Kampfdrohnen: Tödliche Menschenjagd

Vorgestern Abend war er wieder im Fernsehen zu
sehen: der Predator. Ein außerirdisches Raubtier, das Jagd macht auf
Menschen und Aliens. Der Predator kennt keine Gnade und tötet alles,
was sich ihm in den Weg stellt. Alles nur Science-Fiction aus
Hollywood? Mitnichten! Die Menschenjagd ist bittere Realität: In
Afghanistan, Pakistan und Jemen benutzt die US-Armee sogenannte
Predator-Drohnen, um Aufständische auszuschalten. Per Joystick werden
diese Flugkörper aus s

neues deutschland: SPD-Verteidigungsexperte Arnold zu deutschen Kampfdrohnenplänen: Keine „Fähigkeitslücke“ bei Bundeswehr

Der Verteidigungsexperte der SPD, Rainer Arnold,
sieht keine »aktuelle Fähigkeitslücke« bei der Bundeswehr. Eine
Beschaffung von bewaffneten Drohnen lehne er allerdings nicht »per
se« ab, sagte der Bundestagsabgeordnete im Gespräch mit der in Berlin
erscheinenden Tageszeitung "neues deutschland" (Samstagausgabe).
Mögliche völkerrechtliche Vorbehalte müssten aber zuvor geklärt
werden. Arnold warnte vor einem Alleingang der

Neue OZ: Kommentar zu USA/Militär

Frauen an die Front

Seit Jahrhunderten prägt das Streben nach Freiheit die
amerikanische Gesellschaft. Im Jahr 2013 führt nun eine moderne
Interpretation von Gleichberechtigung zum historischen Wandel der
US-Armee. Verteidigungsminister Leon Panetta plant, Frauen an
vorderster Front kämpfen zu lassen. Während Militärangehörige die
Abschaffung des Verbotes von 1994 begrüßen, schreien Kritiker auf:
Ist es tatsächlich vertretbar, das zarte, fe

Stuttgarter Zeitung: Kommentar zu Frauen in den US-Streitkräften

So schnell kann es mitunter gehen: Anfang der
Woche hat Barack Obama in einer Rede angekündigt, in seiner zweiten
Amtszeit als US-Präsident mehr für die Chancengleichheit von Frauen
und Männern tun zu wollen. Nun hat der scheidende
US-Verteidigungsminister Leon Panetta seinen Teil dazu beigetragen,
dass das Versprechen wahr werden könnte. Frauen sollen künftig auch
in Kampfeinheiten des US-Militärs eingesetzt werden.

Das Ende einer bizarr anmutenden U

Märkische Oderzeitung: zu Mali

Dennoch sollte man die internationale
Beteiligung deshalb nicht grundsätzlich infrage stellen – ganz im
Gegenteil. Es zeigt vielmehr, dass man die Hilfe nicht ausschließlich
auf eine kommentarlose monetäre Hilfe und logistische Unterstützung
beschränken darf, will man sich die Menschenrechtsverletzungen nicht
zuletzt selbst ans Revers heften lassen. Denn die Islamisten werden
bei Vergeltungsschlägen nicht zwischen den einzelnen Lagern
unterscheiden. Ein wicht

neues deutschland: Mali-Konlikt: Verhandeln ist möglich

Sie saßen schon vor der Intervention Frankreichs am
Verhandlungstisch in Algier und Ouagadougou: Vertreter der malischen
Islamisten Ansar al-Dine (Verteidiger des Glaubens). Nun hat sich ein
Teil der Ansar al-Dine offen abgespalten, um als Islamische Bewegung
von Azawad (MIA) klar die Grenze zu den Islamisten zu ziehen, die
Terror gegen Zivilisten als selbstverständlich in ihrem Repertoire
haben. Die Abspaltung der MIA müsste nun auch der Weltöffentlichkeit
klar machen,