Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern aus
verschiedenen Ministerien, der Staatskanzlei, dem Landkreis Barnim
und der Stadt Eberswalde sowie der Bahn AG und der DB Mobility
Network Logistics hat in den vergangenen Monaten verschiedene
Varianten geprüft, um die für Ende 2016 geplante Schließung des
Instandsetzungswerkes noch abzuwenden. Nach Informationen dieser
Zeitung wird der Bau einer Kesselwagen-Waschanlage und die
Durchführung von Instandhaltungsarbeiten an Kesselwage
Eine Frist von 100 Tagen ist neuen Amtsinhabern
oder Projekten üblicherweise als Schonfrist vergönnt. In dieser Zeit
werden Anlaufschwierigkeiten verziehen. Dem neuen flächendeckenden
gesetzlichen Mindestlohn der schwarz-roten Regierung war dies
allerdings nicht vergönnt. Die Kritik daran ist nie verstummt. Und
tatsächlich ist die Bilanz nach den ersten 100 Tagen ernüchternd.
Unverändert gilt die grundsätzliche Kritik: Mit dem Mindestlohn
hat Sch
Eine Feier gibt es wohl nicht. Wenn sich in
zwei Wochen der erste Streik in der aktuellen Tarifauseinandersetzung
zwischen der Lufthansa und der Vereinigung Cockpit (VC) jährt, sind
eher weitere Streiks an deutschen Flughäfen als eine Einigung zu
erwarten. Gleichzeitig drohen Warnstreiks im Öffentlichen Dienst, in
der Chemie-Industrie und kaum jemand kann sich erinnern, wann Verdi
und Amazon sich zuletzt nicht in einer Tarifauseinandersetzung
befanden. So könnte 2015 t
Vor Beginn der dritten Verhandlungsrunde am 16.
März 2015 in Potsdam hat der Zweite Vorsitzende und
Verhandlungsführer des dbb, Willi Russ, erneut auf die für seine
Organisation besonders wichtigen Eckpunkte der Einkommensrunde
hingewiesen. Russ: "Erstens dürfen die Kolleginnen und Kollegen im
Landesdienst nicht von der allgemeinen Einkommensentwicklung
abgehängt werden. Zweitens ist ein Eingriff in das Leistungsrecht bei
der Zusatzversorgung völlig inakz
Sozialpartnerschaft ist ein großes Wort, das selten
ausgefüllt wird. Die Durchsetzung der eigenen Interessen steht in
Tarifauseinandersetzungen für Gewerkschaften wie Arbeitgeber
legitimerweise im Vordergrund. Das war auch in der Chemieindustrie
nie anders, allerdings mit dem einen großen Unterschied: Beide
Partner verzichteten dabei auf gegenseitige öffentliche Schelte mit
all ihrer Klassenkampf-Symbolik. Dieses pflegliche Miteinander
brachte den IGBCE-Funktion
Die Mitarbeiter haben jetzt die Wahl – aber haben
sie eine Wahl? Vier Monate Weiterbeschäftigung, dazu bezahlte
Qualifizierung: Das kann der vorläufige Insolvenzverwalter anbieten.
Sonst bleibt nichts außer dem Gang zur Arbeitsagentur. In einer
Region, in der es zwar bergauf geht, aber noch lange nicht alles im
grünen Bereich ist. Ja zur Transfergesellschaft – so sollten, so
müssen die Kollegen entscheiden, und zwar alle. Das ist bitter, aber
unausweichlich. &Aum
Im Vorfeld des ver.di-Bundeskongresses im September
haben die Medienschaffenden in ver.di auf ihren Konferenzen im
Februar wichtige Themen und Aufgaben fixiert. "M Menschen Machen
Medien 1/2015" fasst die wichtigsten Forderungen zusammen: die
Sicherung von Presse- und Meinungsvielfalt, ein Presseauskunftsrecht
auf Bundesebene sowie keine weitere Einschränkung der
Internetaktivitäten des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Auch das
nicht unumstrittene Thema "Werb
Der dbb Bundesvorsitzende Klaus Dauderstädt hat
Bundespräsident Joachim Gauck in einem Brief nochmals darauf
hingewiesen, dass das geplante Gesetz zur Zwangs-Tarifeinheit nicht
mit dem Grundgesetz vereinbar ist. "Mit vielen anderen
Gewerkschaften, Richtern und Professoren sind wir zuversichtlich,
dass der vorliegende Gesetzentwurf vor dem Bundesverfassungsgericht
nicht bestehen wird", heißt es in Dauderstädts Schreiben vom 10. März
2015. Diese "h&ou
"Letztendlich ist der Bundestag Gesetzgeber und
Hüter der Verfassung", erklärte der dbb Bundesvorsitzende Klaus
Dauderstädt am 3. März 2015 vor der Bundespressekonferenz in Berlin.
"Die von der Koalition geplante gesetzliche Einschränkung der
Koalitionsfreiheit ist nach Ansicht der übergroßen Mehrheit der
Verfassungsexperten ein eindeutiger Verstoß gegen die in Artikel 9
des Grundgesetzes geschützte Koalitionsfreiheit." Wen
Die Berliner Landesvorsitzende der Gewerkschaft
Erziehung und Wissenschaft, Doreen Siebernik, hat das Recht der
angestellten Lehrer auf Streiks betont.
Siebernik sagte am Dienstag im rbb-Inforadio, die Lehrer hätten
berechtigte Forderungen. Es gehe unter anderem um "eine gerechte
Bezahlung" und "eine Entgeldordnung für Lehrkräfte". Man werde keine
Ruhe geben und alles tun, um "in eine gute Verhandlungsposition mit
den Arbeitgebern zu kommen"