Nach Hubschrauberabsturz: Verantwortliche Taliban getötet

Die für den Absturz eines Helikopters und den Tod seiner 38 US-amerikanischen und afghanischen Insassen verantwortlichen Talibananhänger sind nach Angaben der NATO durch US-Streitkräfte getötet worden. Wie das Bündnis am Mittwoch mitteilte, wurden der Talibanführer Mullah Mohibullah und der Rebell, der die für den Absturz verantwortliche Rakete abschoss, bereits am Montag durch einen Präzisionsluftschlag in der Provinz Wardak getötet. "Das wird u

Rheinische Post: Radikalkur bei Eon

Ein Kommentar von Antje Höning:

Der überstürzte Ausstieg Deutschlands aus der Atomenergie hat die
Energiebranche auf den Kopf gestellt. Jahrelang hatten die großen
Konzerne den deutschen Markt unter sich aufgeteilt und hohe Gewinne
eingefahren. Mit der Liberalisierung der Branche vor 13 Jahren
änderte sich das etwas, doch die Atomkraftwerke lieferten weiter
verlässlich Gewinne ab. Das ist Geschichte. Die Energiewende trifft
vor allem Eon, den grö&szl

Soziologe: In Deutschland drohen keine britischen Verhältnisse

Der Bielefelder Soziologe Wilhelm Heitmeyer glaubt nicht, dass in Deutschland Gewaltausbrüche drohen wie jetzt in Großbritannien und zuvor in den USA und Frankreich. "Das Wutniveau, der Rassismus und der Hass auf die Polizei ist in Deutschland bei Weitem nicht so ausgeprägt", sagte Heitmeyer den Zeitungen der Essener WAZ-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Der Leiter des Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung führt das auf eine im G

WAZ: Ein Machtwort ist fällig. Kommentar von Wilhelm Klümper

Bochum leistet sich eine Provinzposse. Als kürzlich
die Nachricht kam, dass Ackermann und Stoiber im Herbst im
Schauspielhaus mitdiskutieren sollten, hagelte es Kritik aus der
linken Kulturecke. Allen voran Ex-Intendant Steckel und Regisseur
Nobel erklärten Ackermann zur unerwünschten Person. Das
Schauspielhaus sei "der Kunst der Schauspieler und ihrem Bemühen um
eine andere Welt vorbehalten".

Das Schauspielhaus gehört nicht Intendanten und Schauspiel

WAZ: CDU-Weltschmerz. Kommentar von Miguel Sanches

Die CDU leidet an sich selbst. Dafür gibt es genug
Belege, Äußerungen dieses Sommers. Und doch trägt Forsa keine Eulen
nach Athen. Die aktuelle Umfrage ist aufschlussreich. Wenn man Themen
abfragt, zeigt sich, wie zerrissen die Christdemokraten sind. 52
Prozent finden die Energiepolitik richtig, 45 Prozent halten sie für
falsch. 49 Prozent sind für die Abschaffung der Wehrpflicht, 46
Prozent sind dagegen. Ähnlich ist das Bild bei Euro-Hilfen.

Entweder

WAZ: Lehren aus London. Kommentar von Achim Beer

Sie und ich und der Nachbar auch: Jeder Mensch, das
sagen Sozialpsychologen, kann zum Gewalttäter werden. Begünstigt
wird das durch einen äußeren Rahmen, in dem Gewalt legitim oder
erwünscht erscheint und wahrscheinlich nicht geahndet wird. Das gibt
es (kontrolliert) im Boxring, bei der Jagd und im Krieg, es kann aber
auch völlig unkontrolliert in den Straßen der Städte entstehen.

Normalerweise herrscht hier das Gewaltmonopol des Staates. In
T

WAZ: Soziologe Heitmeyer: In Deutschland drohen keine britischen Verhältnisse

Der Bielefelder Soziologe Wilhelm Heitmeyer glaubt
nicht, dass in Deutschland Gewaltausbrüche drohen wie jetzt in
Großbritannien und zuvor in den USA und Frankreich. "Das Wutniveau,
der Rassismus und der Hass auf die Polizei ist in Deutschland bei
Weitem nicht so ausgeprägt", sagte Heitmeyer den Zeitungen der
Essener WAZ-Mediengruppe (Donnerstagsausgaben). Der Leiter des
Instituts für interdisziplinäre Konflikt- und Gewaltforschung führt
das auf ei

Mitteldeutsche Zeitung: zu FDP-Vorstoß Arbeitslosengeld

Es mag ja sein, dass die FDP dringend nach
Möglichkeiten sucht, wieder ins Gespräch und in den Umfragen auf
einen grünen Zweig zu kommen. Sich aber dazu ausgerechnet auf die
Arbeitslosen zu stürzen, entspricht dem Klischee der Neoliberalen.
Lindner suggeriert, dass die meisten älteren Arbeitslosen sich gerne
mal sechs Monate länger als nötig auf die faule Haut legen, statt
sich um einen Job zu kümmern. Platter geht es kaum.

Pressekontakt:
Mittelde

Mitteldeutsche Zeitung: zu Saarland

Ob der unleugbar schlechte Start auf eine instabile
Regierungszeit schließen lässt, wie die SPD hofft? Kann, muss aber
nicht. Lieberknecht ist vor zwei Jahren sogar erst im dritten Anlauf
gewählt worden. Seither führt sie die Große Koalition in Erfurt
souverän. Heide Simonis bleibt vorerst ein Einzelfall. Die
Sozialdemokratin hatte 2005 in Kiel aufgegeben, als sie im vierten
Wahlgang immer noch keine Mehrheit erhielt. Die Saarländerin ist eine
Bereicher

Mitteldeutsche Zeitung: zu Q-Cells

Die Strategie des Ingenieurs stimmt. Deutsche
Unternehmen sind vor allem dann weltweit führend, wenn sie komplette
Systeme anbieten – anstatt nur Teilelieferant zu sein. Allerdings
hapert es offenbar an der Umsetzung. Der Abgang gleich mehrerer
Vorstände in nur wenigen Monaten macht dies deutlich. Dies kostet
Zeit, die das Unternehmen nicht hat. Q-Cells muss die internatonale
Wettbewerbsfähigkeit erreichen, bevor das Geld alle ist. Dies ist ein
anstrengender Wettlauf mit der