Der international renommierte Cellist Misha Quint lädt seit fünf Jahren Meisterschüler aus den USA und Musikdozenten aus USA, Indonesien, Deutschland, Russland und Kanada zu Meisterklassen, Einzelunterricht und Kammermusik nach Deutschland ein. Spiel- und Trainingsort des 5. ?Interharmony International Music Festival? ist vom 20. Juli bis 1. August die Birklehof-Schule in Hinterzarten. In dieser Zeit geben die Meisterschüler, die Professoren und Misha Quint in der Birklehof-
Das wird ein Fest für Operetten- und Schwarzwaldfans: Walzerseligkeit, feurige Polkas und ein Stoff, der so richtig in die Landschaft passt ? ?Schwarzwaldmädel? Open Air am 12. August vor der Kulisse der Hochfirstschanze in Titisee-Neustadt. Nach dem Erfolg des letzten Jahres setzen wieder mehr als 250 Starsolisten, Trachtenträger, Chor und Orchester Léon Jessels Operette ?Schwarzwaldmädel? an der größten Naturschanze Deutschlands neu in Szene. Die Weltcup-
FDP-Fraktionschef Rainer Brüderle hält eine Entlastung bei den Sozialabgaben für möglich, allerdings nur zusätzlich zu Steuersenkungen. "Die Entlastung des Faktors Arbeit ist wichtig, hängt aber von der finanziellen Situation der Sozialversicherungskassen ab", sagte Brüderle der Tageszeitung "Die Welt" (Samstagausgabe). "Das Ziel von Steuerentlastungen bleibt davon unangetastet", stellte er klar. "Hier müssen jeweils geso
Ein Schrecken ohne Ende oder ein Ende mit
Schrecken – diese Wahl hatten die Eigentümer der WestLB.
Herausgekommen ist ein schreckliches Ende. Denn viele tausend
Arbeitsplätze sind in Gefahr. Vor allem aber wird der Steuerzahler in
eine milliardenschwere Geiselhaft für die verfehlte
Unternehmenspolitik und die völlig unzulängliche Kontrolle durch die
Eigentümer genommen. Denn es ist noch lange nicht vorbei: Auch im
Jahr 2030 könnten die Folgekosten aus den
Europa ist handlungsfähig, allen Unkenrufen zum
Trotz. Was die Staats- und Regierungschefs der 27 Mitgliedsländer auf
ihrem Gipfel alles angeschoben, geregelt oder in trockene Tücher
gebracht haben, ist schon beeindruckend. Denn von der Schulden- bis
zur Flüchtlingsproblematik, von der Mitgliederentwicklung bis zur
Neubesetzung der EZB-Spitze handelt es sich samt und sonders um hoch
kontroverse Themen mit beträchtlichem Spaltpotenzial. Das natürlich
auch mit d
Die "Berliner Zeitung" zum Beginn der Frauen-Fußball-WM
Sommermärchen! Die WM hat noch nicht mal angefangen, da verflucht
man dieses Wort schon. Weil einem seit Wochen die Legende vom neuen
Supersport, dem Frauenfußball, eingetrichtert wird. Zwei Mal waren
die Frauen schon Weltmeister, ohne dass es groß registriert wurde.
Nun, mit der WM im eigenen Land, soll alles anders sein. Aber
Frauen-Fußball bleibt ein
Vor Mario Draghi muss sich niemand fürchten, der
einen harten, kompromisslosen geldpolitischen Kurs nach dem Vorbild
der Bundesbank wünscht. Der Wirtschaftsprofessor und ehemalige
Bankmanager führt einen italienischen Pass, aber denkt deutsch.
Sobald es um Geldstabilität und ökonomische Disziplin geht, lässt
sich dieser Italiener von niemandem an deutschem Rigorismus
übertreffen. Jedenfalls bekommen die Deutschen mit Draghi an der
EZB-Spitze die
Gewissheit erlangt man nicht vom
Hörensagen, hat der Alte Fritz postuliert. Das gilt auch hier. Vor
allem gilt die Verpflichtung zu unvoreingenommener wissenschaftlicher
Distanz, wenn ein Gutachten eines sein will. Es ist unbestreitbar,
dass im Zuge der friedlichen Revolution und der Wiedervereinigung
manches anders lief, als man es im zweiten Anlauf anpacken würde.
Nur: Es hätte keine zweite Chance gegeben – und es gab keine
Blaupause für diesen Umbruch. Zwanzig Jahre
Wer nicht anerkennen will, dass der Islam
inzwischen zu Deutschland gehört, stößt viele vor den Kopf und
fördert, ob er will oder nicht, die Islamfeindlichkeit. Das Beharren
auf der Idee vom Abendland, zu dem die Religion des Morgenlandes
nicht passt, macht aus Bürgern dieses Landes Fremde. Wer sich aber
ausgegrenzt fühlt, ist anfälliger als andere für extremistische
Propaganda. Die Gleichbehandlung der Religionen in Deutschland wird
die Terrorgefa