„Bild“: Ein Bundeswehr-Soldat bei Anschlag in Afghanistan getötet

Bei dem erneuten Sprengstoffanschlag auf die Bundeswehr südlich von Kundus ist einem Medienbericht zufolge ein deutscher Soldat getötet worden. Wie die Onlineausgabe der "Bild"-Zeitung unter Berufung auf eine Unterrichtung des Parlaments meldet, sei der Soldat noch "am Anschlagsort gefallen". Wörtlich heiße es in der Unterrichtung ans Parlament: "Bei dem Anschlag wurde ein Schützenpanzer Marder angesprengt. Dabei ist ein deutscher Soldat gefalle

Neuer Sprengstoffanschlag auf Bundeswehr in Nordafghanistan

Im Norden von Afghanistan ist die Bundeswehr erneut Ziel eines Sprengstoffanschlags geworden. Medienberichten zufolge ereignete sich die Attacke in der Provinz Baghlan. Einzelheiten wollte die Bundeswehr zunächst nicht mitteilen. Erst vor fünf Tagen waren bei einem Anschlag am Sitz des Gouverneurs der Provinz Tachar zwei Soldaten getötet worden. Sechs weitere Bundeswehrsoldaten wurden verletzt, darunter auch eine Frau und der deutsche Regionalkommandeur der Internationalen Schutzt

Misstrauensvotum gegen japanischen Ministerpräsidenten Kan gescheitert

Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan hat das gegen ihn angestrengte Misstrauensvotum überstanden. Das Unterhaus des Parlaments in Tokio stimmte am Donnerstag mit der Mehrheit der Sitze seiner Demokratischen Partei (DPJ) gegen die Initiative der Opposition, berichtet die japanische Nachrichtenagentur Kyodo. Bereits vor der Abstimmung war absehbar gewesen, dass sich eine Gruppe wichtiger Parlamentarier in Kans Regierungspartei gegen das Misstrauensvotum aussprechen wird. Bei einer

Japan: Ministerpräsident Kan deutet Bereitschaft zum Rücktritt an

Der japanische Ministerpräsident Naoto Kan, der in seinem Land aufgrund seines Krisenmanagements während der Erdbeben- und Atomkatastrophe in der Kritik steht, hat seine Bereitschaft zum Rücktritt angedeutet. Wenn die Folgen der Katastrophe bewältigt seien, wolle er seine Pflichten an die jüngere Generation übergeben, erklärte Kan am Donnerstag. Ein genaues Datum für seinen Rückzug wollte der 64-Jährige aber nicht nennen. Japanischen Medienberich

FDP-Koordinator Hahn wirft Bundesinnenminister Friedrich Handlungsverweigerung vor

Im Streit um die Fortgeltung der Anti-Terror-Gesetze hat die FDP dem Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) Handlungsverweigerung vorgeworfen. Hahn, der auch hessischer Justizminister ist, sagte in einem Interview mit der Leipziger Volkszeitung (Freitag-Ausgabe): "Als Liberaler kann ich es nicht verantworten, eine staatliche Eingriffsstruktur zu schaffen, die jedes Maß vermissen lässt und alle Bürger unter Generalverdacht stellt. Mit der Vorratsspeicherung baut die U

Landesregierung Sachsen-Anhalts macht sich für neues Braunkohlekraftwerk stark

Sachsen-Anhalt will mit dem Atomausstieg den Anteil der Braunkohle in der Stromversorgung ausbauen. Das berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung". Die Landesregierung setzt sich für den Bau eines neuen Braunkohlekraftwerks und den Aufschluss eines Tagebaus im Süden des Landes ein. "Speziell für unser Land muss die Braunkohle eine Option sein, um die Energieversorgung zu gewährleisten", sagte Wirtschaftsministerin Birgitta Wolff (CDU) der Zeitung. Wolff verwei

DDR-Flüchtlinge: Ministerium lehnt SPD-Antrag auf Anwendung des Fremdrentengesetzes ab

Das Bundesarbeitsministerium unter Führung von Ursula von der Leyen (CDU) lehnt einen Antrag der SPD-Bundestagsfraktion auf Besserstellung von DDR-Bürgern, die vor dem 9. November 1989 aus der DDR in die Bundesrepublik übersiedelt sind, ab. "Der Antrag ist abzulehnen", sagte eine Ministeriums-Sprecherin der "Mitteldeutschen Zeitung". "Nach dem Ende der deutschen Teilung und dem Inkrafttreten des Renten-Überleitungsgesetzes hatte das Fremdrentengesetz

Mitteldeutsche Zeitung: DDR-Flüchtlinge
Ministerium lehnt Antrag der SPD-Fraktion auf Anwendung des Fremdrentengesetzes ab

Das Bundesarbeitsministerium unter Führung von
Ursula von der Leyen (CDU) lehnt einen Antrag der
SPD-Bundestagsfraktion auf Besserstellung von DDR-Bürgern, die vor
dem 9. November 1989 aus der DDR in die Bundesrepublik übersiedelt
sind, ab. "Der Antrag ist abzulehnen", sagte eine
Ministeriums-Sprecherin der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen
Zeitung" (Donnerstag-Ausgabe). "Nach dem Ende der deutschen Teilung
und dem Inkrafttreten des Renten-&Uu

SPD-Spitzenpolitiker Albig für Lockerung der Schuldenbremse

Erstmals hat sich ein SPD-Spitzenpolitiker offen für eine Lockerung der Schuldenbremse ausgesprochen. "Wir werden die Debatte neu führen müssen", sagte der schleswig-holsteinische SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig der "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Die Schuldenbremse muss ein deutlich langfristigeres und wirklich nachhaltiges Projekt werden", unterstrich der Vertraute von Ex-Finanzminister Peer Steinbrück. "Meine Sorge ist, dass di