Sollte es in den kalten Wintertagen zu einer
Überlastung der Stromnetze in Deutschland kommen, will die
Bundesnetzagentur notfalls energieintensive Industrieunternehmen zu
einem Produktionsstopp zwingen. "Als ultima ratio können auch
stromintensive Industrieanlagen stillgelegt werden, um die
Netzstabilität zu gewährleisten", sagte der Präsident der
Bundesnetzagentur, Matthias Kurth, der in Düsseldorf erscheinenden
"Rheinischen Post" (Donne
Erstmals hat sich ein SPD-Spitzenpolitiker
offen für eine Lockerung der Schuldenbremse ausgesprochen. "Wir
werden die Debatte neu führen müssen", sagte der
schleswig-holsteinische SPD-Spitzenkandidat Torsten Albig der in
Düsseldorf erscheinenden "Rheinischen Post" (Donnerstagausgabe). "Die
Schuldenbremse muss ein deutlich langfristigeres und wirklich
nachhaltiges Projekt werden", unterstrich der Vertraute von
Ex-Finanzminister Peer Steinbr&
Eine dreiköpfige Ermittlerkommission des Menschenrechtsrats der Vereinten Nationen (UN) hat sowohl den Truppen des libyschen Staatschefs Muammar al-Gaddafi als auch den Rebellen Verbrechen gegen die Menschlichkeit vorgeworfen. Wie die Ermittler am Mittwoch mitteilten, hätten Regierungskräfte überdies auch Kriegsverbrechen begangen. Zudem lägen Beweise vor, dass die Rebellen ebenso Menschenrechte verletzt hätten. Dem Bericht der Ermittler zufolge hätten sich Reg
Wenn es um unsere Nahrungsmittel geht, sind wir
besonders empfindlich und vorsichtig. Das rührt an unsere Existenz.
Im Fall der gefährlichen EHEC-Keime sogar im wahrsten Sinne des
Wortes. Diesmal geht es nicht nur um Ekelfleisch oder ein paar Würmer
im Fisch, die zwar widerlich sind, aber nicht wirklich gefährlich.
Diesmal kann der Verzehr der falschen Nahrung schwere Krankheiten
auslösen und sogar zum Tode führen. Erschwerend kommt die
Unsicherheit hinzu. Nac
Wenn NRW-Ministerpräsidentin Hannelore Kraft
(SPD) in der Debatte über den Ausstieg aus der Kernenergie vor
übertriebener Hast warnt, dann hat das wenig mit parteipolitischer
Profilierung und viel mit der Wahrnehmung von Landesinteressen zu
tun. NRW ist Energieland Nummer eins in Deutschland, zwischen Rhein
und Weser wird der meiste Strom erzeugt und der meiste Strom
verbraucht, ein großer Teil davon in der Stahl-, der Aluminium- und
der chemischen Industrie. Deshalb
Libyens Ölminister Shukri Ghanem hat eigenen Angaben zufolge sein Amt niedergelegt und werde nun die libyschen Rebellen unterstützen. Ursächlich für diesen Schritt seien die ausufernde Gewalt und das tagtägliche Blutvergießen gewesen, begründete Ghanem seinen Seitenwechsel am Mittwoch in Rom. Er wolle sich den Aufständischen anschließen und diese im Kampf für ein demokratisches Land unterstützen. Ob er selbst auf Seiten der Opposition mitk
Krankheitserreger beflügeln wie früher nur der Krieg die Ängste
der Deutschen. Für verantwortliche Politiker stellt deshalb das
Management einer solchen Krise eine erhebliche Herausforderung dar,
an der sie sich beweisen oder auch scheitern können. Noch ist es zu
früh, ein endgültiges Urteil über die Hamburger Behörden und
insbesondere Gesundheitssenatorin Prüfer-Storcks zu sprechen. Aber
mit Ruhm hat s
Ein banales Problem einiger Dorfbewohner?
Mitnichten. Das, was sich da gerade in Meisberg im Landkreis
Mansfeld-Südharz abspielt, ist von grundsätzlicher Bedeutung:
Anwohner beschweren sich über den unerträglichen Gestank von
Hühnerdreck, der nur wenige hundert Meter von ihren Häusern entfernt
abgekippt wurde. Sie sorgen sich um ihre Gesundheit und fühlen sich
allein gelassen. Und was macht der zuständige Landkreis? Er lässt die
Meisdorfer wiss
Dieses Gemeinschaftsgefühl ist etwas ebenso
Besonderes wie der fröhliche Spagat zwischen spiritueller Einkehr und
der Lust zum Einmischen. Dass dies kein Widerspruch ist und Christen
keine weltfremden Sonderlinge sind, gehört zur Botschaft, die dieser
Kirchentag aussenden will. Dabei versteht er sein Angebot
ausdrücklich als offen für alle, die mitreden wollen über das, was
wir für eine menschlichere Welt tun können. Und darüber, was uns von
ihr
Wenigstens hinterließ das öffentliche Chaos um diese
Gefälligkeits-Gesellschaft Spuren. Der 75-jährige Schweizer gab sich
in Zürich ungewohnt kleinlaut wie angeschlagen. Wegen der
Bestechungsvorwürfe sowie der Schlammschlacht in der Führung im
Vorfeld blieb ihm auch nichts anderes übrig. Er sprach von
"persönlichen Ohrfeigen", einem "Schiff in Schieflage", das er auf
"richtigen Kurs" bringen möchte. Bildhafte W