Europäische Staaten müssen sofort handeln
Europäische Staaten müssen sofort handeln
Europäische Staaten müssen sofort handeln
Erst Griechenland, dann Irland, jetzt Portugal:
Wie bei den Dominosteinen fällt ein Euro-Land nach dem anderen – und
hängt sich an den europäischen Finanztropf. Da stellen sich einige
bange Fragen: War das nun alles, oder fallen weitere
Wackelkandidaten? Wie viele Sorgenkinder kann Europa verkraften? Für
die EU-Finanzminister, die sich heute auf ihrem Treffen in Ungarn
eigentlich mit Rohstoffmärkten und der neuen EU-Finanzaufsicht
befassen wollten, rutscht damit di
Warum nur berührt jeden von uns dieses
Berufe-Ranking? Der Grund liegt näher, als uns vielleicht lieb ist:
weil wir alle uns in unserer Arbeit verwirklichen und uns oft mit
dem, was wir Tag für Tag machen, identifizieren. Darum kratzt diese
Skala an unserem Selbstverständnis; sie geht – salopp formuliert –
ans Eingemachte. Jeder Tätigkeit wohnt ein Ethos inne, ihr Ansehen
ist der Gradmesser für Glaubwürdigkeit. Dass ausgerechnet der
Geistliche, der im un
Bei der Pflegereform zeichnet sich ein
ähnliches Drama ab, wie es die schwarz-gelbe Regierung schon bei der
Gesundheitsreform aufgeführt hat. Die Positionen stehen sich
unversöhnlich gegenüber. Die FDP will die Leistungen ausweiten, was
Geld kostet, und für die Zukunft eine kapitalgedeckte Säule aufbauen,
was ebenfalls Geld kostet. Die CSU ruft nach Einsparmöglichkeiten und
lehnt den zusätzlichen Finanzstock für die Pflege ab. Die FDP will
die Ve
Ja, es gibt wichtigere Probleme. Aber je länger
man sich zu dem Thema umhört, umso klarer wird auch: Die alten
Autokennzeichen beinhalten mehr als nur zwei oder drei Buchstaben,
die auf dem Schild ganz vorne stehen. Viele Menschen verbinden mit
ihnen Identitäten. Deshalb ist es kein Zufall, dass der Vorstoß zur
Rückkehr zu den alten Kennzeichen aus den neuen Bundesländern kommt.
Denn dort sind die gesellschaftlichen Verwerfungen infolge des
Mauerfalls lä
Der Militärforscher Michael Wolffsohn warnt vor den Folgen der mit der Bundeswehrreform einhergehenden Reduzierung der Streitkräfte und einem drohenden Zerfall der Nato. Im Interview mit den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe (Freitagausgaben) erklärte Wolffsohn, dass "mit Ausnahme der USA, Frankreich und Großbritannien die meisten Partner dem deutschen "Vorbild" nacheifern" werden. "Die Nato wird zerbröseln, faktisch, nicht formal." Wolffsohn
Mutig ist die Entscheidung, denn sie trifft die
Euro-Zone ganz unterschiedlich hart. In Deutschland fordern die
Volkswirte schon lange höhere Zinsen, die Schuldenstaaten an Europas
Rändern wehren sich dagegen mit allen Kräften. Die deutsche
Wirtschaft wächst so kräftig wie lange nicht mehr, sie kann den
Dämpfer nicht nur gut vertragen, sie braucht ihn auch, um die
Teuerungsspirale aufzuhalten. Anders sieht es bei den Sorgenkindern
aus. Die Märkte in Span
Spinnen die Verkehrsminister? Haben wir nichts
Wichtigeres zu tun? Natürlich haben wir das. Für neue Energien sorgen
und den Frieden in Libyen. Die Renten sichern und die Steuern gerecht
verteilen. Wir müssen hochstapelnde Minister nach Hause schicken und
arrogante Parteivorsitzende hinterher. Aber CAS statt RE? WAT statt
BO? Die alten, längst verrosteten Autoschilder von damals wieder
ausgraben? Schon wer den Retro-Beschluss von Potsdam mit den
"Marketing-Mögl
In Israel wuchs die Befürchtung,
Bundeskanzlerin Merkel würde mit anderen EU-Partnern dazu neigen,
einen Palästinenserstaat notfalls einseitig anzuerkennen. Allerdings
lehnte Merkel gestern ausdrücklich ein solches Vorgehen ab. Sie gab
damit ein wichtiges Druckmittel aus der Hand, denn Netanjahu
akzeptiert längst keinen unabhängigen Palästinenserstaat mehr unter
vollständigem Einschluss des Gazastreifens, Ost-Jerusalems und des
Westjordanlandes. Der
Also gibt es nun Aufschwung ohne Ende? Das
hohe Tempo lässt sich nicht lange halten. Das zeigt die gemäßigte
Vorhersage für 2012. Wenn sich die Euro-Krise zuspitzt, dürfte es mit
dem schönen Wachstum ohnehin vorbei sein. Drei kleine Länder lassen
sich in der Finanzierung der Rettungs-Milliarden genauso wie in der
Konjunkturentwicklung verkraften. Müssen noch mehr und dazu noch
größere EU-Staaten drastisch sparen, gibt es kein Geld mehr f&u