WAZ: Bayer wehrt sich gegen Vorwürfe von Röttgen

Die Bayer AG wehrt sich gegen Äußerungen, die
Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) im Zusammenhang mit dem
Bau der Kohlenmonoxid-Pipeline von Dormagen nach Krefeld-Uerdingen in
einem Interview mit den Zeitungen der WAZ-Mediengruppe gemacht hatte.
Darin hatte Röttgen gesagt, Bayer habe Fragen zur Sicherheit bislang
nicht "seriös beantwortet", das Unternehmen habe eine Bringschuld zu
erfüllen. Das weist der Repräsentant von Bayer in NRW, Wilf

Mitteldeutsche Zeitung: zu Chile

Erstaunlich, wie die Kumpel die allergrößten
Entbehrungen im unterirdischen Verlies meisterten. Bewundernswert,
wie Tag und Nacht viele um das Leben der wenigen kämpften. Ehrenwert,
wie selbstverständlich andere Völker Anteil nahmen und Hilfe anboten.
Schließlich war die Rettungskapsel eine deutsche Erfindung, die
Chilenen mit Hilfe der Nasa umarbeiteten. Man könnte leicht zum
Misanthropen oder mindestens zum Zyniker oder Pessimisten werden bei
all dem S

RNZ: Rhein-Neckar-Zeitung, zu: Stuttgart

Was hat der bodenlose Fall der in Berlin
regierenden Parteien mit Stuttgart 21 zu tun? Alles. Die
demoskopischen Scheinhinrichtungen der politisch Verantwortlichen im
Wochenrhythmus sind nur ein anderer Ausdruck für die Veränderungen im
Verhältnis Bürger und Staat, die auch Heiner Geißler als Schlichter
konstatiert. Er spricht in seiner Analyse des Streites, der nicht
wirklich aufgelöst werden kann, einen wichtigen Punkt an: Die
Erfahrungen der Finanzkrise

Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu Studie/Rechtsextremismus:

Der Befund ist beunruhigend. Zwar spielen
in Deutschland rechtsextremistische Parteien nur eine untergeordnete
Rolle; rechtsextremistisches Gedankengut, ausländerfeindliche und
antisemitische Ressentiments sind hingegen nach der Studie bis weit
in die Mitte der Gesellschaft verbreitet. Tendenz steigend. Als
Erklärung dafür werden Abstiegsängste in der Finanz- und
Wirtschaftskrise angeboten. Dies mag nicht ganz falsch sein. Ganz
sicher aber spielt auch der von vielen ge

Westdeutsche Zeitung: Die Studie der Friederich-Ebert-Stiftung ist ein Alarmsignal – Argumente statt Bierzelt-Rhetorik
Von Lothar Leuschen =

Ein Gutes hat die Studie der
Friedrich-Ebert-Stiftung. Immerhin finden 93 Prozent der Befragten
die Demokratie als Staatsform geeignet. Der Rest der Studie
allerdings alarmiert. Er zeigt, wie fragil der gesellschaftliche
Konsens ist. Die Ergebnisse belegen, wie schnell Menschen bereit
sind, auf Mechanismen zurückzugreifen, die in der Vergangenheit schon
so viel Unheil angerichtet haben.

Es mag sein, dass die Wirtschaftskrise und die Angst vor sozialem
Abstieg die Ellbogenmentalit&

Märkische Oderzeitung: Märkische Oderzeitung (Frankfurt/Oder) zu Chile:

Um sich vorstellen zu können, was die
Kumpel unter Tage durchmachten, brauchte man zur Zeit von Lengede
noch viel Vorstellungsvermögen. In der Mine San José konnte diesmal
die ganze Welt daran teilhaben, wie die Bergleute hofften, Briefe
schrieben oder unter Alkoholentzug litten. Per Video informierten sie
die Welt. Nie zuvor wurde eine Rettungsaktion so detailliert und in
Echtzeit dokumentiert wie diese. Kein Wunder – für Chiles Regierung
war das Spektakel mit Tausen

Der Tagesspiegel: Union schlägt zweijähriges Moratorium für die Präimplantationsdiagnostik vor

Berlin – Bei einem Treffen der Fraktionsspitzen am
27. Oktober wollen Union und FDP ihren Streit um die so genannte
Präimplantationsdiagnostik (PID) beilegen. Nach Informationen des
Berliner "Tagesspiegels" (Donnerstagsausgabe) will
Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU) den Liberalen ein
zweijähriges Moratorium vorschlagen. Die Forderung nach einem
Moratorium, das den Umgang mit der PID bis zur Verabschiedung eines
Fortpflanzungsmedizingesetzes regelt, kam bereits au

N24-EMNID-UMFRAGE:
Qualifikation sollte Hauptkriterium für Einwanderung sein /
Muslime schwerer integrierbar als andere Zuwanderer?

13.Oktober 2010. Die Mehrheit der Deutschen
befürwortet eine Regulierung der Zuwanderung nach beruflicher
Qualifikation. In einer N24-Emnid-Umfrage sagten 51 Prozent der
Befragten, berufliche Qualifikation solle das Hauptkriterium bei der
Zuwanderung sein. Nur 45 Prozent sehen das anders.

Bei den über 50-Jährigen sind sogar 59 Prozent der Meinung,
Qualifikation solle das Hauptkriterium bei der Einwanderung sein. Nur
38 Prozent der Älteren sind nicht dieser Meinung.

Neues Deutschland: Falscher Kumpel

Die Rettung der Bergarbeiter in Chile ist eine gute
Nachricht. Die Bergung der Verschütteten ist längst zu einem globalen
Medienereignis geworden. Doch geht es bei dieser medialen Hysterie
tatsächlich um das Schicksal der Bergleute? Der Blick in die Medien
belegt, dass Unglücke wie in Chile kein Einzelfall sind und dennoch
kaum vergleichbare Beachtung finden: Am 10. Mai dieses Jahres
starben 32 Bergarbeiter in einer sibirischen Mine, nur eine Woche
später