Fünf Monate nach dem Brand der BP-Ölplattform
"Deepwater Horizon" im Golf von Mexiko berichtet ZDF-Korrespondentin
Heike Slansky über die Folgen der Katastrophe, aber auch über die
Ölkonzerne und ihre politischen Verstrickungen. Die Dokumentation
"Schmierige Geschäfte", die am Mittwoch, 22. September 2010, 0.35
Uhr, im ZDF gesendet wird, beschäftigt sich unter anderem mit
folgenden Fragen:
"Hier sind wir auf uns allein gestellt", sagt der Lehrer eines
afghanischen Dorfes. "Weder die Regierung noch jemand anderes tut
etwas für uns. Dies ist die traurige Wahrheit." Zum Beweis zeigt er
auf die Wunde an seinem Kopf. Die Taliban haben ihm das linke Ohr
abgeschnitten. Sein Vergehen: Er hatte es gewagt, Kindern Lesen und
Schreiben beizubringen.
Am kommenden Mittwoch, 22.09., 0.00 Uhr, sendet Das Erste eine
Reportage über die Lage in Afghanistan
Bundesweit kassieren Landtagsabgeordnete Millionen
Euro Steuergeld durch verdeckte Zulagen zusätzlich zu ihren Diäten.
Das geht aus einer Umfrage des ARD-Politikmagazins "Report Mainz"
unter allen 63 Landtagsfraktionen der Flächenländer hervor. Danach
geben die Fraktionen jährlich rund 4,5 Mio. Euro für Zulagen an
Funktionsträger wie Parlamentarische Geschäftsführer,
Stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Arbeitskreisleiter aus. Das
Behindertenbeauftragte und Menschenrechtler werfen
Bund und Ländern schwere Versäumnisse bei der Integration von
Behinderten in den normalen Schulunterricht vor. Im März 2009 hat
Deutschland die UN-Behindertenrechtskonvention unterschrieben.
Geschehen ist seitdem praktisch nichts. "Wo ist die Wende in der
Lehrerausbildung? Wo ist der rechtliche Rahmen für eine Umsetzung der
Konvention? Behörden und Gerichte wissen zu wenig darüber", sagt
Valentin A
Nach der großen Anti-Atomkraft-Demonstration
in Berlin hat Grünen-Chefin Claudia Roth weitere bundesweite Proteste
angekündigt. Roth sagte der "Saarbrücker Zeitung" (Montagausgabe):
"Ganz klar: Wir werden den Protest so hör- und sichtbar fortsetzen."
Roth betonte zudem: "Wir werden den Protest auf unterschiedlichen
Ebenen weiterführen. In den Parlamenten, in den Ländern, vor Gericht
und auf der Straße." Die Demonstra
Ausgerechnet an diesem Wochenende, an dem der
Papst den sexuellen Missbrauch an Kindern als »unbeschreibliches
Verbrechen« geißelt, wird mitten in unserer Region ein mutmaßlicher
Sexualverbrecher gefasst. Während das Oberhaupt der katholischen
Kirche in London unter Tränen mit Missbrauchsopfern spricht und dabei
»tiefen Schmerz und Scham« empfindet, wird ein Mann in Bad Oeynhausen
festgenommen, der sich des schweren sexuellen Missbrauchs von M&au
Zum Beginn des dreitägigen UN-Armutgipfels in New
York hat der Alternative Nobelpreisträger Walden Bello den
Internationalen Währungsfonds, die Welt-bank und die
Welthandelsorganisation WTO scharf angegriffen. Bello schreibt in
einem Gastbeitrag für den "Kölner Stadt-Anzeiger" (Montagausgabe),
viele Entwicklungsländer hätten "unter dem Druck des Internationalen
Währungs-fonds" neoliberale Politiken eingeführt, die unter ander
Der neu gewählte DGB-Chef in NRW, Andreas
Meyer-Lauber, hat in der "Rheinischen Post" (Montagsausgabe)eine
"kräftige Erhöhung" des Spitzensteuersatzes gefordert. Deutschland
solle eine Vermögenssteuer einführen, da aktuelle Sparmaßnahmen das
"soziale und kulturelle Leben gefährden". Die neuen Hilfszusagen der
rot-grünen Landesregierung in NRW für die Kommunen kritisiert der
58-jährige als nicht ausreichend.
Der Chef der Unionsfraktion im Bundestag,
Volker Kauder (CDU), hat den Gegnern des Bahnprojekts Stuttgart 21
"Zukunftsverweigerung" vorgeworfen. "Ich sehe mit Sorge, dass sich in
unserem Land ein Trend zur Zukunftsverweigerung entwickelt", sagte
Kauder der "Rheinischen Post" (Montagausgabe). Er fügte hinzu: "Damit
Deutschland der Wirtschaftsmotor in Europa bleibt, brauchen wir
hervorragende Straßen und auch große europäische
Schiene
Der Chef der Unionsfraktion im Bundestag,
Volker Kauder (CDU), will trotz Haushaltskonsolidierung nicht auf das
Betreuungsgeld verzichten. "Wenn ich 1000 Euro für einen
Ganztagsbetreuungsplatz als Staat zur Verfügung stellen kann, dann
kann ich auch denjenigen, die ihre Kinder zu Hause betreuen, dafür
eine finanzielle Unterstützung gewähren. Das ist auch ein Zeichen der
Gerechtigkeit", sagte Kauder der "Rheinischen Post" (Montagausgabe).
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