Immer der Letzte im Betrieb? Dieses Führungs-Problem kostet Handwerks-Chefs ihre Freizeit

Morgens wird der Betrieb aufgeschlossen, abends fällt die Tür als Letztes ins Schloss – und dazwischen liegen zwölf oder mehr Stunden voller Entscheidungen, Rückfragen und improvisierter Problemlösungen. In vielen Handwerksbetrieben gehört dieses Bild zum Alltag. Während Mitarbeiter ihre Arbeit erledigen und irgendwann Feierabend machen, bleibt der Inhaber noch lange im Büro: Angebote schreiben, Reklamationen klären, Baustellen koordinieren, Kun

Fast 1.000 Sachsen-Anhalter wechseln Geschlechtseintrag

Fast 1.000 Sachsen-Anhalter wechseln Geschlechtseintrag

In Sachsen-Anhalt haben seit dem Inkrafttreten des Selbstbestimmungsgesetzes 976 Menschen ihren Geschlechtseintrag ändern lassen. Das berichtet die in Halle erscheinende Mitteldeutsche Zeitung (Montagausgabe) unter Berufung auf eine Antwort der Landesregierung auf Anfrage der AfD-Fraktion. Die Möglichkeit, die nach der Geburt eingetragene Festlegung "männlich" oder "weiblich" ohne aufwendige Begutachtung ändern zu lassen, gibt es seit November 2024.

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Merz setzt auf Interessen statt Werte

Merz setzt auf Interessen statt Werte

An diesem Montag empfängt Bundeskanzler Friedrich Merz einen ehemaligen Al-Kaida-Gefolgsmann in Berlin. Ahmed al-Scharaa führte einst die Al-Nusra-Front, damals ein syrischer Ableger der Terrororganisation. Wäre er ein Geflüchteter in Deutschland, man dürfte ihn wohl getrost als "Gefährder" abstempeln.

Mit dem Empfang sendet der Kanzler auch die Botschaft: Wir versuchen alles, um die versprochenen Rückführungen möglich zu machen. Und wenn e

Wachsender Widerstand

Wachsender Widerstand

Wenn immer mehr Menschen in den USA gegen die Politik von Donald Trump, dessen autoritäres Regime und zum Schutz der Demokratie demonstrieren, dann ist das erfreulich. Schließlich sendet die politische Opposition mit dem breiten und bunten Protest ein beeindruckendes Lebenszeichen. Nimmt man die sinkenden Zustimmungswerte und die immer größer werdenden Risse im Lager Trumps und dessen Maga-Bewegung hinzu, dann schwindet sein Einfluss in den gespaltenen Staaten von Amerika.

Wider jedes Königsgehabe – Frank Überall (Kölnische Rundschau) über die Demonstrationen gegen Donald Trump in den USA

Wider jedes Königsgehabe – Frank Überall (Kölnische Rundschau) über die Demonstrationen gegen Donald Trump in den USA

Königliches Gehabe passt nicht zu einer Demokratie – jedenfalls nicht, wenn es statt um bloße Repräsentation darum gehen soll, einsam und allein Entscheidungen zu treffen. Die "No Kings"-Demonstrationen in den USA zeigen, dass in Krisenzeiten der Ruf nach einer ordnenden Hand zwar durchaus nachvollziehbar ist. Das Extrem einer faktisch autokratischen Führung mit Königsgehabe wollen die Menschen aber zum Glück doch eher nicht.

Dabei gibt es einen weltweit