Wer jetzt mit Patentrezepten wedelt, griffige
Vorschläge aus der Tasche zieht, fertige Kataloge von
Sofort-Programmen präsentiert und auf Knopfdruck mit schicken
Formulierungen wie "maritime Rettungstruppe" hantiert, als sei damit
die alles gut machende Zauberformel gefunden, ist ein Heuchler. Diese
Völkerwanderung nach Norden wird weitergehen. Das ist die Wahrheit.
Pressekontakt:
Stuttgarter Nachrichten
Chef vom Dienst
Joachim Volk
Telefon: 0711 / 7205 – 7110
cvd
Nach 14 Monaten im Amt aber sind die massiven
Mängel bei der Ausrüstung der Streitkräfte längst zu ihren Problemen
geworden. Das G36 ist die wichtigste Waffe der Truppe, eine Art
Lebensversicherung für die Soldaten. Es hunderttausendfach
auszutauschen, würde nicht nur den gerade erst aufgestockten
Verteidigungsetat gewaltig belasten – auch der Ruf der deutschen
Rüstungsindustrie wäre nachhaltig lädiert. Eine Traditionsfirma wie
Heckler & Ko
Giulia W. und ihr Baby sind in Sicherheit, die
vom Schweizer Gatten ins mörderische Getümmel des Syrien-Kriegs
verschleppt worden waren. Die Zugkraft des militanten Salafismus ist
umso verstörender, als diese Spielart des Islamismus unter den
Muslimen als abseitige Randströmung gilt und ihre Verfechter als das,
was sie sind: Schwerkriminelle. Umso drängender stellt sich die
Frage, wie diese Ideologie nicht zuletzt in Baden-Württemberg
einsickert. Und umso fest
Volkswagen ist alles andere als ein
Familienbetrieb. Der Patriarch kann weder nach Lust und Laune
entscheiden – noch sprechen. Das bekam Piëch zu spüren. Mit seiner
Aussage, die er immer noch nicht wirklich begründet hat, schädigte er
nicht nur den Firmenchef, sondern verunsicherte auch die Aktionäre.
Das Votum des VW-Aufsichtsratspräsidiums ändert
nichts daran, dass zwischen den beiden wichtigsten Galionsfiguren des
größten deutschen Industriekonzerns – Martin Winterkorn und Ferdinand
Piech – nun das Tischtuch zerschnitten ist. Das ist keine gute
Voraussetzung für einen Konzern, der sich in einem tiefgreifenden
Umbruch befindet. Für Winterkorn ist es ein Etappensieg, für Piech
eine herbe Niederlage. Er musste lernen, dass sein patriarchalischer
Stil s
Obwohl dem griechischen Finanzminister
Varoufakis viele Sympathien zufließen, muss er die Erfahrung machen,
dass Athen bei der Frühjahrstagung des IWF in Washington isoliert
bleibt. Jedenfalls ist der neuen Athener Regierung bisher kein
anderes Land zur Seite gesprungen. Auch Geldgeber außerhalb Europas
sind nicht in Sicht. Noch gibt es Hoffnung, dass Athen zur Vernunft
kommt. Immerhin hat Varoufakis angedeutet, wie eine Lösung aussehen
könnte. Es muss rasch ein