Badische Neueste Nachrichten: zu Müller/Berlin Kommentar von Martin Ferber

So dreht sich alles um die Frage, wie es in
Berlin nach den Wahlen weitergeht, wenn Müller möglicherweise zwei
Koalitionspartner braucht. Mit dem Linken Jan Stöß an der
Parteispitze wäre Rot-Rot-Grün die wahrscheinlichste Option gewesen.
Der Pragmatiker Müller hingegen will sich darauf nicht festlegen und
möchte sich alle Optionen offen halten. Und so kommt ein Modell ins
Spiel, das es noch nie gegeben hat: Die Fortsetzung der Großen
Koalitio

Stuttgarter Nachrichten: Koalitionsverhandlungen in Baden-Württemberg

Wenn dieses erste grün-schwarze Bündnis das Land
also wirklich nach vorne bringen will, dann muss es einen Grundsatz
befolgen, der eigentlich in jedem Haushalt gelten sollte: Man kann
nur das ausgeben, was im Geldbeutel oder auf dem Konto ist. Grün-Rot
hätte da in der zu Ende gehenden Legislaturperiode bereits mit gutem
Beispiel vorangehen können. Aber Geld ausgeben ist nun halt mal
schöner als sparen – erst recht, wenn die Steuereinnahmen sprudeln
wie selten.

Badische Neueste Nachrichten: Das kleinereÜbel? – Kommentar von MARTIN FERBER

Ein tiefer Riss geht durch die Koalition, die
gerade erst ihre Handlungsfähigkeit unter Beweis stellen wollte,
Außenminister Frank-Walter Steinmeier und Justizminister Heiko Maas
distanzieren sich öffentlich von der Entscheidung der Kanzlerin.
Merkels Hinweis, die Politik halte sich aus dem Verfahren heraus und
überlasse alles Weitere der unabhängigen Justiz, ist zwar formal
richtig. Gleichwohl entsteht der fatale Eindruck, als kusche die
Kanzlerin vor Erdogan un

Warum der Gottschalk dem Schäuble nie was verkaufen könnte

Warum der Gottschalk dem Schäuble nie was verkaufen könnte

Wer glaubt, dass ein Verkäufer nicht auf den Mund gefallen sein darf, weil er ja verbal überzeugen muss, der liegt nur bedingt richtig. Stellt man sich die fiktive Situation kurz vor, dann wird klar, dass die beiden zu unterschiedlich sind und ein Innenminister Schäuble an der Art des Verkäufers Gottschalk gar keinen Gefallen finden würde.
Auch wenn man dem jetzt zustimmt bleibt die Frage, warum das so ist und an welchen Faktoren man dieses Gefühl festmachen kann.